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Das Jahr 2018

Das Informationsangebot und Netzwerk der Stiftung wurde 2018 vielfach genutzt: Bürgerinitiativen, Kommunen und Bürger, aber auch Unternehmen aus der grünen Branche und aus der Immobilienwirtschaft kamen mit Fragen zu verschiedensten Themen der Grünen Stadtentwicklung auf die Stiftung zu oder bestellten Drucksachen.

Biologische Vielfalt und mehr

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Unter dem Titel "Biologische Vielfalt im privaten und öffentlichen Grün von Kommunen - Möglichkeiten und Grenzen" tauschten sich Fachleute aus Kommunen und Vertreter der grünen Branche auf der Fachmesse IPM 2018 aus. - Foto: Messe Essen

Am 24. Januar 2018 fand auf der Fachmesse IPM die traditionelle gemeinsame Veranstaltung in Kooperation mit der Messe Essen und dem BdB statt. Das Thema „Biologische Vielfalt im privaten und öffentlichen Grün von Kommunen – Möglichkeiten und Grenzen“ interessierte Fachleute aus Kommunen wie der grünen Branche und hat im Anschluss auch entsprechendes (Fach-)Presseecho gefunden.

Am 21. Februar organisierte die Stiftung in Kooperation mit der Messe Berlin und der Fachzeitschrift neue Landschaft die Grünbau-Talks auf der BauTec zum Thema „Grüne Infrastruktur“. Mit exponierten Sprechern und einem interdisziplinären Publikum gab es viel Raum für den Erfahrungsaustausch. Vorträge der Stiftung gab es darüber hinaus beim Forum Grünes Bauen in Würzburg, beim Gartenbautag in Stuttgart-Hohenheim und beim Umwelttag in Magdeburg sowie bei politischen Veranstaltungen in München (SPD) und Hilden (Grüne) und nicht zuletzt eine Reihe Interviews zu verschiedenen Themen grüner Stadtentwicklung.

Husqvarna Förderwettbewerb

Im Frühjahr 2018 fand die Jurysitzung im Zweiten Husqvarna Förderwettbewerb „Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten“ statt. Mit der stärkeren Fokussierung auf kommunale Projekte und der Realisierung eines ausschließlich digitalen Bewerbungsverfahrens wurde der Wettbewerb offensichtlich attraktiver. Auf der GaLaBau in Nürnberg wurden im September 2018 die Preise verliehen. Alle Preisträger und Nominierten waren vor Ort.

Interne Weiterentwicklung

Das Jahr 2018 war neben der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit wesentlich geprägt von internen Planungen und der Vorbereitung der geplanten Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL). So fanden neben den üblichen zwei gemeinsamen Sitzungen von Kuratorium und Vorstand mehrere interne Gespräche statt. Am 26. November 2018 unterzeichneten der DGGL-Präsident Jens Spanjer und Stiftungs-Vorstand Peter Menke den Kooperationsvertrag. Parallel wurde der Mietvertrag für ein gemeinsames Büro im Allianz Forum, in dem auch die Allianz-Umweltstiftung ihren Sitz hat, am Pariser Platz in Berlin abgeschlossen.

Geschäftsstelle in Berlin

Prof. Dr. Hagen Eyink: "Insbesondere in Zeiten von Verstädterung und Nachverdichtung braucht das Stadtgrün starke Fürsprecher, damit es in den gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen Gewicht hat."Bild vergrößern
Feierliche Eröffnung der gemeinsamen Geschäftsstelle der Stiftung DIE GRÜNE STADT und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. in Berlin. 

Seit dem 1. Dezember 2018 hat die Stiftung eine Geschäftsstelle in Berlin. Der Landschaftsarchitekt Philipp Sattler wurde zum Geschäftsführer der Stiftung berufen. Er wird die Geschäftsstelle in Berlin leiten und sich ab 2019 verstärkt um die Akquisition und Durchführung von Projekten kümmern. Jens Spanjer wurde zum Kuratoriumsmitglied berufen.

Was noch geschah ...

Auch im Jahr 2018 haben die Gremienvertreter von Vorstand, Kuratorium und Stiftungsrat die Themen der Stiftung auf verschiedenste Weise weitergetragen. Insbesondere die Verbände BGL und BdB haben die Botschaften der Stiftung bei Parteitagen, Parlamentarischen Abenden und Terminen in verschiedenen Bundes- und Landesministerien genutzt. Der BdB hat parallel mit einer EU-geförderten Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ wesentliche Themen der Stiftung aufgegriffen und speziell für die Baumschulwirtschaft zugeschnitten.
Die Stiftung trägt mit ihrer übergreifenden Arbeit zu den aktuellen Diskussionen um das Grün in den Städten konstruktiv bei und macht die Leistungen der Grünen Infrastruktur auch jenseits grüner Fachkreise öffentlich. Der Hitzesommer 2018 hat insgesamt zu einem höheren Bewusstsein für den Wert von Stadtgrün geführt, aber auch gezeigt, dass es vielerorts erhebliche Defizite gibt. Mit Pressemeldungen und vor allem mit Facebook-Posts sowie Diskussionsbeiträgen wurde die Debatte fachlich begleitet und in die Öffentlichkeit getragen.