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Das Jahr 2017

Das Netzwerk der Stiftung wird immer dichter: Bürgerinitiativen, Kommunen und Bürger, aber auch Unternehmen aus der grünen Branche und aus der Immobilienwirtschaft kamen 2017 mit Fragen zu verschiedensten Themen der Grünen Stadtentwicklung auf die Stiftung zu oder bestellten Drucksachen. Neben eigenen Veranstaltungen gab es darüber hinaus wieder zahlreiche Vorträge und Beteiligungen an Kongressen.

Neue Pflanzenkrankheiten

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Kastanie

Am 25. Januar 2017 fand auf der IPM die traditionelle gemeinsame Veranstaltung in Kooperation mit der Messe Essen und dem BdB statt. Das Thema „Neue Pflanzenkrankheiten“ kam gut an und hat im Anschluss auch entsprechendes (Fach-)Presseecho gefunden. Vorträge der Stiftung gab es u.a. beim auf dem Kongress der Stuttgarter Zeitung „Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt“ (12.10.). Bemerkenswert war auch die Beteiligung im WDR5-Tagesgespräch am Tag des Baumes (25.4.) mit einer vollen Stunde im WDR-Studio und anschließendem intensiven Echo durch Höreranrufe. Am 31. August gab es noch ein Interview zum Thema „Stadtbäume im Klimawandel“ für die WDR-Nachrichten. Am 12. und 13. Oktober 2017 war die Stiftung Teilnehmer beim Arbeitstreffen des Arbeitskreises Umwelt im Bundesverband Deutscher Stiftungen in Überlingen am Bodensee.

Weißbuch Stadtgrün

Im Mai 2017 stellte das BMUB in der Grünen Hauptstadt Essen das „Weißbuch Stadtgrün“ vor. Dieses aus dem Grünbuch weiterentwickelte Dokument enthält zehn Handlungsfelder mit konkreten Maßnahmen, wie der Bund im Rahmen seiner Zuständigkeiten die Kommunen unterstützen wird, urbane grüne Infrastruktur zu stärken. Gleichzeitig mit dem Weißbuch wurde innerhalb der Städtebauförderung ein neues Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ eingerichtet mit 50 Mio. EUR Volumen bereits für 2017. Mit dem Programm werden Maßnahmen zur Verbesserung der grünen Infrastruktur unterstützt. Die Finanzhilfen sind bestimmt für städtebauliche Maßnahmen der Anlage, Sanierung bzw. Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen als lebenswerte und gesunde Orte, die der Steigerung der Lebens- und Wohnqualität, der gesellschaftlichen Teilhabe, der Verbesserung des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit dienen.

Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten

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Foto: Husqvana

Im Herbst 2017 wurde der zweite Husqvarna Förderwettbewerb „Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten“, ausgelobt. 2017 wurden die Wettbewerbsregeln überarbeitet und eine spezielle Bewerbungsmaske programmiert. Mit dem zweiten Wettbewerb werden primär Städte und Gemeinden angesprochen, um bereits in die Tat umgesetzte Projekte vorzustellen. Die eingegangenen Bewerbungen werden im Frühjahr 2018 in einem zweistufigen Juryprozess bewertet und auf der Fachmesse GaLaBau 2018 in Nürnberg die Preise verliehen.

Projektentwicklung

2017 wurden mehrere Projekte entwickelt, die teilweise noch in das Jahr 2018 hinein bearbeitet werden. Hierzu zählt die Entwicklung eines Konzepts zur spielerischen Naturerfahrung für Kinder bis 10 Jahren sowie ein Konzept für Informationsveranstaltungen für Kommunalpolitiker zu Themen der Grünen Infrastruktur. Hierzu fand im Sommer 2017 auch ein Workshop zusammen mit mehreren Umweltverbänden und dem DifU statt.

Interna

In der Wintersitzung von Kuratorium und Vorstand wurden einige Mitglieder des Kuratoriums neu gewählt. Die Berufungen der langjährigen Kuratoriumsmitglieder Reiner Bierig und Andreas Kipar waren im Herbst ausgelaufen, seitens der Verbände sind jeweils neue Vertreter empfohlen worden. Neu gewählt wurden Achim Meierewert, Geschäftsführer des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein e. V., und Stefan Lenzen, Präsidiumsmitglied im Bund deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) e.V..

Was noch geschah …

Auch im Jahr 2017 haben die Gremienvertreter von Vorstand, Kuratorium und Stiftungsrat die Themen der Stiftung auf verschiedenste Weise weitergetragen. Insbesondere die Verbände BGL und BdB haben die Botschaften der Stiftung bei Parteitagen, Parlamentarischen Abenden und Terminen in verschiedenen Bundes- und Landesministerien genutzt. Insgesamt zeigt sich, dass die Stiftung mit ihrer Arbeit zu den aktuellen Diskussionen um das Grün in den Städten weiterhin konstruktiv beiträgt und dass sich auch andere, „nicht-grüne“ Organisationen und Personen des öffentlichen Lebens mit den Themen der Stiftung identifizieren bzw. sich in der Stiftung engagieren. Auch neue Sponsoren und Förderer wurden gewonnen – die Liste findet sich hier.

Mit Pressemeldungen und Facebook-Posts sowie Diskussionsbeiträgen werden die Themen weiter in die Öffentlichkeit getragen. Die Facebook-Seite der Stiftung wird täglich, an allen sieben Wochentagen, mit neuen Themen bestückt – inzwischen hat die Seite mehr als 5.500 Abonnenten - die Beiträge erzielen hohe Reichweiten von bis zu 40.000 pro Woche, werden vielfach geteilt und kommentiert. Die Facebook-Seite entwickelt sich neben der direkten Informationsarbeit durch Vorträge und Veranstaltungen zunehmend zum zentralen Sprachrohr der Stiftung.