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Das Jahr 2016

Das Informationsangebot der Stiftung wurde im Jahr 2016 von Kommunen und Bürgerinitiativen sowie von der grünen Branche wieder verstärkt in Anspruch genommen. Deutlich zugenommen haben Anfragen von Organisationen, Kommunen und Bürgern zu den verschiedensten Themen der Grünen Stadtentwicklung. Bundesweit gab es Veranstaltungen mit der Stiftung.

Neue Sortimente braucht die Stadt

v.l.:Peter Menke (DGS), Franz-Josef Gövert , Karsten Jocksch, Gerhard Renker, Markus Guhl (BdB) und Helmut Selders (BdB)Bild vergrößern
v.l.:Peter Menke (DGS), Franz-Josef Gövert , Karsten Jocksch, Gerhard Renker, Markus Guhl (BdB) und Helmut Selders (BdB)

Unter dem Titel „Grüne Zukunft – Neue Sortimente braucht die Stadt“ fand am 27. Januar 2016 auf der IPM ESSEN 2016 in Kooperation mit dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Messe Essen erneut eine hochkarätige Informationsveranstaltung für Baumschulgärtner, Landschaftsgärtner und kommunale Entscheider statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Neue Stadtbaumsortimente“: Einerseits steigen die Erwartungen an das öffentliche Grün und der Nutzungsdruck, andererseits zeigen sich immer mehr Probleme mit den bestehenden Sortimenten. Baumschulen, die naturgemäß lange Vorlaufzeiten brauchen für die Vermehrung und Kultur von Stadtbäumen suchen seit Jahren nach Alternativen. Drei Sprecher lenkten in Kurzbeiträgen den Blick auf das Tagungsthema und gaben erste Empfehlungen für die Sortimente der Zukunft. Am 12. April 2016 fand in Berlin eine weitere Sitzung des vom BMUB geführten „Aktionsbündnis Klimaschutz“ statt, in dem mehr als 170 Vertreter von Bundesländern, Kommunen und Verbänden aus allen gesellschaftlichen Gruppen mitarbeiten. Die Stiftung war vertreten in der kommunalen Bank mit dem Thema "Neue Sortimente von Bäumen und Sträuchern in Städten."

GRÜNBAU:Talks

Weitere Engagements gab es bei den GRÜNBAU:Talks auf der Fachmesse Bautec in Berlin am 16. Februar 2016, Vortrag und Diskussion auf dem CDU/CSU-Fraktionskongress „Nachhaltigkeit & Lebensqualität in der Stadt“ am 17. Februar 2016 in Berlin, Präsentation zum Firmengartenwettbewerb in Ludwigsburg mit dem VGL Baden-Württemberg am 3. Juni, Fachtagung „Zukunft Dorf und Grün“ am 27. September in Velen mit dem VGL NRW, Teilnahme beim Arbeitstreffen des Arbeitskreis Umwelt im Bundesverband Deutscher Stiftungen am 13. und 14. Oktober in Rheinsberg, Teilnahme beim Runden Tisch Stadtgrün im Rahmen des Weißbuchprozesses am 21. Oktober in Berlin. Außerdem gab es auch 2016 wieder viele Vortragstermine, so z.B. auf der Landesgartenschau in Öhringen, auf der Kommunalen Klimakonferenz am in Berlin, beim Fachsymposium Stadtgrün des BMELV in Berlin.

Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten

Auf der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg fand am 16. September 2016 die Preisverleihung im Husqvarna Förderwettbewerb „Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten" statt. Hier die Preisträger und die Jurymitglieder. Bild vergrößern
Auf der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg fand am 16. September 2016 die Preisverleihung im Husqvarna Förderwettbewerb „Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten" statt. Hier die Preisträger und die Jurymitglieder.

Mit dem Förderwettbewerb „Erfolgreiche Grünkonzepte in Städten“, der gemeinsam von Husqvarna Deutschland und der Stiftung DIE GRÜNE STADT bereits Mitte August 2015 ausgelobt wurde, sollten neue innovative Konzepte und Strategien gewürdigt werden, die zur Qualitätssicherung und – verbesserung des öffentlichen Grüns beitragen. Die Wettbewerbsteilnahme stand allen Städten und Gemeinden, Wohnungs- und Immobiliengesellschaften, Landschaftsarchitekten, Landschaftsgärtnern, Initiativen, Vereinen oder Verbänden offen, um bereits in die Tat umgesetzte Projekte vorzustellen. Es wurden mehr als zwanzig Konzepte eingereicht und im Frühjahr 2016 in einem zweistufigen Juryprozess bewertet. Auf der Fachmesse GaLaBau 2016 in Nürnberg fand am 16. September die Preisverleihung an die Preisträger und Nominierten statt. Der 1. Preis, der mit 10.000 Euro dotiert war, ging an die Stadt Esslingen am Neckar mit dem Projekt „Bunter Bewohnergarten Pliensauvorstadt“. Der zweite bis fünfte Gewinner (2. Stadt Rheinfelden „Charly & friends“, 3. Stadt Frankfurt/M. „Grünzug Platenstraße“, 4. Eugen-Kaiser-Schule Hanau „Grüne Lernlandschaften“, 5. Kulturpflanzen e.V. Bremen „Gemeinschaftsgarten Ab geht die Lucie“) erhielten jeweils Sachpreise. Auch die Nominierten wurden bei der Preisverleihung gewürdigt und erhielten eine Urkunde aus der Hand des Schirmherrn Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Vizepräsident des Deutschen Städtetages. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung von kreativen Konzepten und Kooperationen bei der Grünpflege in Kommunen. Kuratoriumsmitglied Lutze von Wurmb erläuterte das Wettbewerbskonzept und rief die grüne Branche dazu auf, sich aktiv in die Förderung von mehr und besserem Grün in Städten einzubringen. Heribert Wettels von Husqvarna Deutschland bedankte sich bei allen Partnern und gab bekannt, dass es zur GaLaBau 2018 eine zweite Runde dieses erfolgreichen Wettbewerbs geben soll.

Mitglied im Bundesverband

Seit dem Sommer 2016 ist die Stiftung Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Am 23. August fand in Düsseldorf ein interner Workshop von Kuratorium und Vorstand mit externer Moderation statt. Thema und Ziel war es, die Arbeit der Stiftung weiterzuentwickeln und neue Themengebiete bzw. Aufgaben zu erruieren. Klares Ergebnis war die Zielstellung, konkrete Projektideen zu entwickeln und darüber neue Partner und Unterstützer einzubinden.

Kuratorium

Mitglieder von Kuratorium und Vorstand der Stiftung DIE GRÜNE STADT (vlnr: Wolfgang Groß, Reiner Bierig, Eiko Leitsch, Hanns-Jürgen Redeker, Markus Guhl, Lutze von Wurmb, Peter Menke)Bild vergrößern
Mitglieder von Kuratorium und Vorstand der Stiftung DIE GRÜNE STADT (v.l.: Wolfgang Groß, Reiner Bierig, Eiko Leitsch, Hanns-Jürgen Redeker, Markus Guhl, Lutze von Wurmb, Peter Menke)

Im Jahr 2016 wurde im Kuratorium neu gewählt. Hanns-Jürgen Redeker, seit der Gründung der Stiftung DIE GRÜNE STADT Vorsitzender des Kuratoriums, hat in seiner Amtszeit die Weichen für die Stiftung maßgeblich bestimmt. Sowohl innerhalb der grünen Verbandslandschaft als auch nach außen wurde die Stiftung von ihm mit großer Überzeugungskraft vertreten. Mit Erreichen der satzungsgemäßen Altersgrenze schied er aus dem Amt aus. Bei der gemeinsamen Sommersitzung von Kuratorium und Vorstand der Stiftung im August 2016 wurde Hanns-Jürgen Redeker verabschiedet und Eiko Leitsch, Vize-Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. und Vorsitzender des Ausschusses Stadtentwicklung des BGL, als Nachfolger gewählt. Als neues Kuratoriumsmitglied wurde auf Vorschlag des BGL Lutze von Wurmb, Garten- und Landschaftsbauunternehmer aus Hamburg, Präsidiumsmitglied im BGL und Stellvertretender Vorsitzender des VGL Hamburg, einstimmig gewählt.

Außerdem ...

Am 28. und 29. September fand unter Koordination der ELCA in Budapest das jährliche internationale Treffen der Europäischen „Green City-Initiativen“ statt. Wesentliches Ziel des Treffens war der Erfahrungsaustausch unter den Partnern und die Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten auf europäischer Ebene.

Auch im Jahr 2016 haben die Gremienvertreter von Vorstand, Kuratorium und Stiftungsrat die Themen der Stiftung auf verschiedenste Weise weitergetragen. Insbesondere die Verbände BGL und BdB haben die Botschaften der Stiftung bei Parteitagen, Parlamentarischen Abenden und Terminen in verschiedenen Bundes- und Landesministerien genutzt.

In regelmäßigen Pressemeldungen und Facebook-Einträgen bzw. Diskussionsbeiträgen werden die Themen der Stiftung weiter in die Öffentlichkeit getragen. Die Social-Media-Präsenz der Stiftung wurde 2016 erheblich ausgeweitet. Bis zum Ende des Jahres 2016 hatten mehr als 4.300 Personen die Nachrichten auf der Facebook-Seite der Stiftung abonniert. Täglich wurden neue Beiträge gepostet und kleinere Diskussionen angeregt. Die Facebook-Seite erreicht so regelmäßig eine Beitragsreichweite von über 15.000 pro Woche.