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Das Jahr 2011

2011 gab es zahlreiche Vorträge bzw. Veranstaltungsbeteiligungen der Stiftung DIE GRÜNE STADT. Durch das ganze Jahr zog sich die in Kooperation mit der Buga Koblenz, der Stadt Koblenz und der Architektenkammer organisierte Reihe „Grüne Stadt am Wasser“. Bemerkenswert war auch die Beteiligung der Stiftung mit Vortrag und Podiumsdiskussion auf Einladung der CDU Frankfurt Anfang März: Auf dem Podium zum Thema „Mehr Grün für Frankfurt“ saßen auch Vertreter der Stadt Frankfurt sowie des VGL Hessen-Thüringen und des Bund deutscher Baumschulen (BdB). Ziel war es, bürgerschaftliches Engagement für mehr Grün zu bündeln, das im Zusammenhang mit der Bewerbung Frankfurts als „Grüne Hauptstadt“ zu einer Vereinsgründung führen soll. Auch bei dem Mitte März an der Universität Stuttgart durchgeführten Workshop mit dem Titel „Produktive Pflanzensysteme“ (Baubotanik / Grünes Bauen / Pflanzenarchitektur neu gedacht) war die Stiftung involviert. Weitere Vorträge der Stiftung gab es z.B. in Wädenswil, Wien, Horb und Cottbus sowie im Rahmen des mehrtägigen Symposiums des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auf der Insel Vilm. Gespräche zu Kooperationen wurden geführt u.a. mit L´Oréal/Garnier, der Initiative Pro Düsseldorf und Mercedes Rhein-Ruhr (Projekt „Blaues Band am Rhein“), der Entente Florale und der FLL. Das jährliche Meeting der Europäischen Partner fand im Juli in Zürich statt, im Oktober dann die Assises du Paysage im Europaparlament in Straßburg.

Vernetzung

Die Gremienvertreter von Vorstand und Kuratorium haben 2011 auf verschiedenste Weise die Themen der Stiftung DIE GRÜNE STADT weitergetragen. Die Verbände BGL und BdB berichteten von guter Resonanz auf die Informationen der Stiftung bei Parteitagen und Terminen in verschiedenen Bundes- und Landesministerien. Der Bund deutscher Baumeister (BDB) hat in seinem Jahrbuch einen deutlichen Schwerpunkt auf grüne Themen gelegt. Insgesamt fiel jedoch immer wieder auf, dass eine weitergehende Vernetzung der Stiftung angezeigt ist: Hanns-Jürgen Redeker hat wiederholt als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung bei Veranstaltungen anderer Organisationen erlebt, dass das Grün nur oberflächlich als wirksames Instrument diskutiert wird – offensichtlich mangels Wissen über die Zusammenhänge. Es gibt noch viel zu tun!

ELCA-Forschungsworkshop

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Urbanes Grün

Eine herausragende Veranstaltung war der ELCA-Forschungsworkshop am 24. Mai 2011 in Brüssel: Teilnehmer waren Wissenschaftler aus ganz Europa, aber auch die Vertreter der Green City Initiativen aus verschiedenen Ländern, EU-Parlamentarier und Journalisten. Die Beiträge waren in thematischen Blöcken gruppiert: Grün und Klimawandel, Grün und Artenvielfalt. Grün und Stadtentwicklung, Grün und Gesundheit. Es wurde deutlich, dass die Wissenschaft den Diskurs mit der Praxis und auch den Internationalen Austausch dringend braucht. Nur so ist eine effiziente Arbeit sichergestellt, die jedoch in einer verständlichen Weise kommuniziert werden muss – genau das ist die satzungsgemäße Aufgabe der Stiftung.

Die ELCA hat einen umfangreichen ELCA-Tagungsband in englischer Sprache veröffentlicht – die Stiftung gibt im Frühjahr 2012 eine deutsche Kurzfassung als Broschüre unter dem Titel "Urbanes Grün" heraus.

Kuratorium und Stiftungsrat

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Dieter Althaus

Sehr positiv war die 2011 erfolgte personelle Erweiterung der Gremien der Stiftung. Neu im Kuratorium aufgenommen wurde Christoph Schild vom Bund Deutscher Baumeister (BDB). Er ist Architekt in Hamburg und Mitglied des Präsidiums im Bundesverband BDB. Der Präsident des Landesverbandes der Landschaftsgärtner aus Hessen-Thüringen, Eiko Leitsch, wurde ebenfalls in das Kuratorium der Stiftung berufen. Seit Anfang 2011 ist Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Vorstandschef der RWE-Tochter Innogy, im Stiftungsrat engagiert. Auch der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, wurde in den Stiftungsrat berufen.

Es hat 2011 auch Absagen von Persönlichkeiten gegeben, einige Zusagen stehen aber noch aus. Insgesamt zeigt sich, dass die Stiftung DIE GRÜNE STADT mit ihrer Arbeit zu den aktuellen Diskussionen konstruktiv beitragen kann und dass sich auch andere, „nicht-grüne“ Organisationen und Personen des öffentlichen Lebens mit den Themen der Stiftung identifizieren bzw. sich in der Stiftung engagieren.

FirmenGärten

Für den Wettbewerb FirmenGärten, der ab 2012 dezentral in verschiedenen Städten Deutschlands durchgeführt werden soll, wurden 2011 die notwendigen Vorarbeiten geleistet: Auf einer Unterseite dieser Website stehen passwortgeschützt Informationsbroschüren und Material zur Durchführung des Wettbewerbs zum Download.