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Auszüge aus aktuellen Pressemitteilungen

 

Neue Broschüre!

Die Auswirkungen des Klimawandels bekommen besonders die Menschen in den Städten und Ballungszentren zu spüren. Doch Kommunen und Städteplaner können mit natürlichen Mitteln die Folgen der Klimaveränderung mildern. Mit der neuen Broschüre Stadtklimatologie und Grün gibt die Stiftung DIE GRÜNE STADT Anregungen zur Anpassung an den Klimawandel durch gezielte Grünplanung und zur Verwendung geeigneter Pflanzen.

 


 

Am 4. und 5. Juni 2010 fand die zweite European Green City-Konferenz in Mailand statt mit dem Thema "Die Stadt der Zukunft ist Grün". Am ersten Konferenztag stellten Referenten aus New York, Berlin, Mailand, Paris, Amsterdam und London konkrete Projekte aus ihren Städten vor, die die Bedeutung und den Wert von Grün in der städtischen Umwelt deutlich machten. In allen Präsentationen und der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass Pflanzen bzw. Grünflächen international das Mittel der Wahl zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten sind. Dabei kamen auch die aktuell stark diskutierten Leistungen von Grünflächen in Zeiten des Klimawandels, der Debatte um die Biodiversität und nicht zuletzt die Auswirkungen von Grünflächen auf die wirtschaftliche Situation der Städte zur Sprache.


 

Als neues Mitglied der Kooperation „Green City Europa“ stellte sich Ungarn vor. Damit ist die Kooperation der bisher fünf nationalen Initiativen aus Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Deutschland mit dem internationalen Partner ELCA erneut angewachsen. Der neu gewählte Vorsitzende der ELCA, Emmanuel Mony, begrüßte das neue Mitglied und berichtete, dass schon jetzt weitere Länder um Aufnahme angefragt haben. Seit der Gründungsveranstaltung im EU-Parlament in Strasbourg im Herbst 2009 ist das Green-City-Konzept verstärkt auf die politische Tagesordnung gerückt. Dies zeigte sich auch in Mailand: Zum Abschluss des Kongresses unterzeichneten alle Partner gemeinsam mit der Stadt Mailand eine Charta, die den Wert des Grüns für die Städte in den Fokus nimmt. Mailand ist in Vorbereitung auf die Weltausstellung 2015 in einer intensiven Umbauphase. Die Teilnehmer des Kongresses konnten sich im Rahmen einer Exkursion zu verschiedenen großen Bauprojekten davon überzeugen, dass die Grüne Stadt-Idee tatsächlich angewendet wird. Als international bekanntes Teilprojekt des Stadtumbaus wurden auch die so genannten „Raggio verde“ vorgestellt.


 

Die Stiftung DIE GRÜNE STADT war auf dem internationalen Kongress gut vertreten: Teilnehmer waren alle Mitglieder des Vorstands sowie die Kuratoriumsmitglieder Hanns-Jürgen Redeker und Andreas Kipar. Als deutliches Zeichen für die erfolgreiche Vernetzung der deutschen Stiftung in die internationale Kooperation betonte Hanns-Jürgen Redeker, dass mit Jan Habets ein Vertreter der niederländischen Initiative im Vorstand engagiert ist und mit Andreas Kipar als Mitglied des Kuratoriums auch ein Vertreter der Italienischen Green City in der Stiftung DIE GRÜNE STADT mitwirkt


Am 27. August 2009 erhielten die Vertreter der Stifter im Haus der Landschaft in Bad-Honnef die Stiftungsurkunde aus den Händen von Stiftungsanwalt Dr. Daniel Fischer. Fischer betonte, dass „die von der GRÜNEN STADT verfolgten Zwecke der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes gerade in einer Stiftung ideal verkörpert werden, da diese Rechtsform in besonderer Weise für unabhängiges und nachhaltiges Handeln über viele Generationen hinweg steht." Für Kontinuität im Übergang vom Forum zur Stiftung sorgen die beteiligten Organisationen und die gewählten Vertreter in den Stiftungsgremien. Gleichzeitig ist mit dem Status als Stiftung eine noch stärkere Öffnung für neue Partner verbunden.

 

 

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