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Bürgerbefragung in Bonn: Gute Noten für Parks Wie häufig besuchen Bonner Bürger Parks oder Spielplätze, und welche Motive spielen dabei eine Rolle? Antworten lieferte die zweite Online-Umfrage „Bürgerbefragung Grün“, die vom Amt für Stadtgrün der Stadt in Auftrag gegeben wurde. Von 519 Teilnehmern beurteilten 98 Prozent Parkanlagen generell als wichtig, 89 Prozent schätzen Straßenbäume und 70 Prozent Kinderspielplätze. Außerdem ist für 78 Prozent der Befragten die Nähe von Parkanlagen von Bedeutung für die Wahl ihres Wohnortes. Fast die Hälfte (46 Prozent) beurteilten den Pflegezustand der Anlagen als gut, 16 Prozent sogar als sehr gut und 24 Prozent als zufriedenstellend, so die Stadt. Das gesamte Bonner Ergebnis steht unter: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/topthemen Quelle: General-Anzeiger Bonn, 10. August 2010 Grün und ökologisch:
Beitrag hören unter: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktplatz/1180259/ Natur liefert Energiekick für den Geist Eine Stippvisite im Grünen erfrischt den Geist. Schon 20 Minuten reichen aus, um sich energiegeladener zu fühlen. Mitunter reicht schon ein Spaziergang in Gedanken. Das ist das Ergebnis einer Studie mit mehr als 500 Teilnehmern, die in der Fachzeitschrift "Journal of Environmental Psychology" vorgestellt wird Schon zuvor gab es eine Reihe von Studien, die den positiven Einfluss von Outdoorsport auf die Psyche, Vitalität und Wohlbefinden eindrucksvoll bestätigten. Richard Ryan und seinem Team von der University of Rochester ging es jetzt vor allem darum, den belebenden Effekt, den Naturerlebnisse haben, vom positiven Effekt reiner Bewegung getrennt zu untersuchen. Dazu wiesen sie Collegestudenten an, entweder 15 Minuten einen langen Gang auf und ab zu laufen, oder an einem Flussufer zu spazieren. Außerdem betrachteten die Studenten Bilder von Gebäuden oder Bilder aus der Natur. In einem weiteren Setting wurden sie angehalten, sich vorzustellen, dass sie sich in einer schönen Landschaft aufhielten. Quelle: http://www.netdoktor.de/News/Besser-als-Kaffee-Natur-lie-1132946.html Phantasie macht Städte Grün! Der französische Künstler Patrick Blanc hat die Fassade eines Bürogebäudes in Brüssel (Belliardstraat) in eine grüne Oase verwandelt: In der belgischen Tagespresse wird Patrick Blanc zitiert: "Ich habe fast 7.000 Pflanzen von etwa 150 verschiedenen Arten und Sorten verarbeitet. Insgesamt galt es rund 600 Quadratmeter Fassadenfläche zu begrünen. Mittels eines Bewässerungssystems werden die Pflanzen täglich mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Wir haben das System auf 30 Jahre ausgelegt - und das mit minimalem Pflegeaufwand." Die Vorteile liegen auf der Hand: "Die grüne Fassade hat Lärm dämmende und auch thermisch isolierende Wirkung und trägt sogar zur Filterung der Stadtluft bei, " so Patrick Blanc. Erklärtes Ziel ist, nicht nur das Bürohaus zu verschönern, sondern die Atmosphäre in der hektischen Belliardstraße zu verbessern. "Vertikale Gärten sind eine hervorragende Möglichkeiten, Pflanzen in die Städte zu bringen und die Lebensqualität zu verbessern," bestätigen Auftraggeber und Anwohner. Patrick Blanc hat schon andere herausragende Projekte verwirklicht, so zum Beispiel ein Museum am Quai-Branly in Paris und das Siam Paragon Center in Bangkok. Bilder und ein Interview mit Patrick Blanc unter: http://www.youtube.com/watch?v=63D2UkkTtB Biotopvernetzung in bewohnter Landschaft Zersiedelung der Landschaft und Umwandlung von Natur- in Kulturflächen drängt Wildtiere auf immer kleineren Gebieten zusammen. Und selbst wenn sie dort geschützt sind, schränkt die "Inselbildung" doch wichtige Wanderbewegungen ein: sei es jahreszeitliche Migration oder genetischer Austausch zwischen Populationen. Dieses ernste Problem erfordert vor allem für den Schutz Boden bewohnender Tiere großen Aufwand - etwa durch die Einrichtung "grüner Korridore". Zumindest bei Vögeln geht dies leichter, wie schwedische Forscher nun zeigen konnten. Deutlich ist, dass selbst unscheinbar kleine Grünzonen, wenn sie miteinander gekoppelt sind, wichtige Stützpunkte für Tiere auf Wanderschaft darstellen. Das zeigen Erik Andersson und Örjan Bodin vom Institut für Systemökologie der Universität Stockholm. Sie untersuchten die Auswirkungen von vernetzten kleinen Lebensräumen auf die Tierwelt. Wo das Raumproblem größere Schutzgebiete nicht ermöglicht, seien Natur belassene Grünzonen vernünftige Alternativen, so das Ergebnis der Forschung. Diese Biotope erwiesen sich dabei auch in der Stadt als wertvoller Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Herangehensweise der Kleinbiotop-Netzwerke ist laut den schwedischen Wissenschaftlern ein brauchbares und verlässliches Modell ökologischer Landschaftsplanung. "Dadurch wird auch mit beschränkten Mitteln ein Maximum an Biodiversität erreicht", betont Bodin. Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=1227286935479 Düsseldorf wird ein blaues Wunder erleben ...
http://www.wz-duesseldorf.de Naturschutz im Siedlungsbereich Das Bild unserer Städte ist mehr und mehr geprägt von Lärm, Hektik und Belastungen der Luft durch Staub und Abgase. In den Städten und Ballungsräumen leben dabei schon heute über 80 % der deutschen Bevölkerung. Verbleibende Natur auf Grün- und Freiflächen in den Städten wird damit immer bedeutender, weil sie den Menschen gesunde und attraktive Lebensbedingungen sowie gut erreichbare Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung bietet. Darüber hinaus leistet Natur in der Stadt einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität, zum Erhalt der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren sowie zum klimatischen Ausgleich und natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufen im Siedlungsbereich. Die Aufgaben von Naturschutz und Landschaftspflege enden daher nicht am Stadtrand, sondern es gilt Lebensraumqualitäten gerade auch im Siedlungsbereich selbst zu sichern und zu entwickeln. Mehr Informationen und zahlreiche weiterführende Links unter: Tiefensee: Kleingärten sind fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in unseren Städten "Kleingärten steigern die Lebensqualität in unseren Städten und sind ein wichtiges Element zur Durchgrünung und Auflockerung der Bebauung." Das sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee am 8. September 2007 auf der Festveranstaltung zum 25. Verbandstag des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) in Cottbus. Der frisch gewählte Präsident des BDG, Achim Friedrich, hob in seiner Rede die Bedeutung des BDG für das Gemeinwesen hervor: "Die Erhaltung des Bestandes an Kleingartenanlagen ist wichtiges Anliegen der Verbandsarbeit. Dabei gilt das besondere Augenmerk dem Erhalt von Anlagen in der Nähe von Wohnsiedlungen. Auch unter dem Aspekt des Klimawandels bekommt dieses Anliegen ein neues Gewicht." Wesentliches Ziel der Verbandsarbeit sei es, die Kleingärten als weichen Standortfaktor im Wettbewerb der Kommunen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Über eine Millionen Kleingärten in Deutschland bieten Raum für die Begegnung von Menschen und leisten einen wichtigen Beitrag für den Dialog zwischen den Generationen sowie für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Darüber hinaus hat der Kleingarten für Familien eine besondere Bedeutung. Die Idee, vielen Menschen freien Zugang zur Natur zu ermöglichen, war im 19. Jahrhundert durch die "Schrebergärten" begründet worden. Das Kleingartenwesen hat sich bis heute gehalten und nichts an Attraktivität eingebüßt. Mit seinen ökologischen Funktionen ist es ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung um Stadtquartiere und Ortsteile lebenswerter zu gestalten. Mehr unter: www.kleingarten-bund.de |
