Klima

 

Dach- und Fassadenbegrünung: Natürliche Klimaanlage für die Stadt

Weltweit ist der Trend zur Verstädterung ungebrochen, werden Grünflächen mit Asphalt und Beton "versiegelt". Doch Städte verändern das Klima: Es entstehen Hitzeinseln, wie etwa in der Innenstadt Berlins. Hier ist es im Sommer bis zu zehn Grad wärmer als im Umland. Die Erderwärmung verschärft das Problem: Klimaforscher erwarten, dass die Temperaturen in der Region Berlin bis 2050 um durchschnittlich 2,5 Grad Celsius steigen. Städtische Hitzeinseln entstehen, weil sich Beton und Asphalt viel stärker aufheizen als Grünflächen. Es fehlt die Kühlung durch verdunstendes Regenwasser, wenn dieses von versiegelten Flächen in die Kanalisation fließt. Verstärkt wird dieser Trend durch die bei vielen Architekten beliebten Glasfassaden - wahre Energiefresser, in denen im Sommer die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Deren Energiebedarf bringt schon heute viele Stromnetze an den Rand ihrer Kapazitäten.

Klimaanlagen erzeugen Wärme
Experten erwarten auch in Deutschland eine starke Zunahme des Energieverbrauchs durch Klimaanlagen. Dabei verstärken diese das Problem der städtischen Hitzeinseln, denn sie kühlen nur das Innere der Gebäude, produzieren aber unterm Strich mehr Wärme bei der Arbeit. Die entweicht meist über Abluftschächte Richtung Dach. Zudem sorgen sie durch ihren hohen Energieverbrauch für mehr Treibhausgase und befeuern so auch noch die Erderwärmung. Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis sieht Marco Schmidt vom Institut für Architektur der TU Berlin in der Begrünung von Dächern und Fassaden. Statt das Regenwasser ungenutzt abfließen zu lassen, speichern es Gründächer, um es an heißen Tagen zu verdunsten. "Das ist die einfachste und billigste Art, das Stadtklima zu verbessern", sagt Schmidt. Der auf ökologisches Bauen spezialisierte Landschaftsplaner erforscht seit Jahren die positiven Wirkungen von Gründächern. "Wir haben in unseren Messungen nachgewiesen, dass sie den Großteil der Sonnenstrahlung in die Verdunstung von Wasser umwandeln". Während sich ein Bitumendach im Sommer auf bis zu 70 Grad Celsius aufheize, blieben begrünte Dächer mit circa 30 Grad Celsius deutlich kühler.

Gründächer verbessern Stadtklima
Außerdem sorgt ein Gründach für eine längere Lebensdauer der Dachhaut sowie eine bessere Wärmeisolierung und damit für weniger Heizkosten im Winter. Im Sommer dagegen schirmt es das Gebäude gegen die Hitze ab. ... Wasser ist der Schlüssel zu einem guten Stadtklima, weiß Marco Schmidt. Gründächer seien eine Variante, um es zu nutzen. Weitere erforscht der Ingenieur am Institutsgebäude für Physik der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof. Dort wird das Regenwasser in Zisternen gesammelt und für die Bewässerung einer Fassadenbegrünung sowie die Erzeugung von Verdunstungskälte in Klimaanlagen genutzt. Überschüssiges Wasser verdunstet in einem Teich in einem der Innenhöfe. Die großen Glasfassaden des Gebäudes sind begrünt. Im Winter sind die Kletterpflanzen kahl, so dass Sonnenlicht die Glasflächen ungehindert passieren und die Heizung unterstützen kann. Im Sommer dagegen schützt die begrünte Fassade vor der Sonneneinstrahlung. Anders als herkömmliche Rollos, die sich im Sommer auf über 50 Grad Celsius aufheizen, bleiben die Kletterpflanzen kühl, schützen sich und das Gebäude durch Verdunstung vor Hitze. Aber sie kühlen auch die Umgebung. Mit Hilfe hunderter Sensoren hat Schmidt den Effekt der Pflanzen ermittelt. Die Kühlungsleistung der Pflanzen beträgt im Sommer pro Fassade täglich 280 Kilowattstunden, was dem Energieverbrauch einer großen Klimaanlage entspricht.

Quelle: ARD „W wie Wissen“ vom 2. Mai 2010 „Besser leben in der Stadt“


Mehr unter: http://www.daserste.de/wwiewissen


Das Grüne Berlin

Berlin verfügt über mehr als 2.500 öffentliche Grün- und Erholungsanlagen mit insgesamt rund 6.400 Hektar Fläche. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat nun eine Broschüre herausgegeben, aus der wir gerne zitieren:

"... Die Farbe Grün ist mehr als nur eine Zierde für die Städte. Grünräume sind lebenswichtig. Das Stadtgrün ist zu einem Standortfaktor in der Konkurrenz der Metropolen geworden. Um Familien in den Innenstädten zu halten, reichen attraktive Wohnangebote nicht aus. Grün- und Erholungsräume, Spiel- und Sportstätten sind unverzichtbare Elemente der lebenswerten Stadt. Die so häufig geforderte Nachhaltigkeit im Städtebau beruht vor allem auf dem Stadtgrün. Vor dem Hintergrund des Klimawandels erhält die Pflege des städtischen Grüns als Beitrag zum Klimaschutz eine besondere Dringlichkeit. Freiflächen zu erhalten, bedeutet die Stadt von Schadstoffen zu entlasten. Grünflächen regulieren die städtischen Temperaturen, Vegetation und unversiegelte Böden wirken als Schadstofffilter. ... "Urbanes Grün" ist schließlich auch das Grün, das wir im Alltag nur flüchtig wahrnehmen. Berlin besitzt rund 425.000 Straßenbäume. Sie fallen vor allem dort ins Auge, wo sie prächtige Alleen bilden. In der gesamten Stadt wirken die Bäume auf die Reinheit der Luft ein; sie gliedern Straßen und Plätze und beleben das Stadtbild ..."

Die Broschüre zum Download oder kostenlosen Bestellen:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/


Gründachkartierung in Düsseldorf

Dort, wo die Grünflächen rar und kleiner werden - im Zentrum der Städte - ist die Belastung durch sommerliche Hitze besonders groß. Dachbegrünungen sind dort eine gute - manchmal die einzige - Option, bereits versiegelten Flächen ein Stück Natur zurück zu geben und so zur Verbesserung des Stadtklimas beizutragen. Das Umweltamt hat die begrünten Dächer in der Landeshauptstadt erfasst und in einer Karte dargestellt. Damit ist Düsseldorf die bislang einzige Großstadt, die eine solche Gründachkarte vorzuweisen hat.

Die Zahlen sind beeindruckend: Auf 1.330 Gebäuden und 350 Tiefgaragen verteilen sich mehr als 730.000 Quadratmeter begrünte Dachflächen - so viel wie 100 Fußballfelder. Ein Blick von oben zeigt den grünen Flickenteppich in der Dachlandschaft von Düsseldorf. In der Innenstadt verdichtet sich das Muster leicht. Und das ist gut, so das Umweltamt, denn dort nimmt der Anteil der ebenerdigen Grünflächen stark ab.
Damit sich dieser grüne Flickenteppich stetig erweitert, schöpft Düsseldorf sämtliche Möglichkeiten aus, um Dachbegrünungen voran zu bringen. In der Stadt geht ein Großteil der begrünten Dachflächen auf Festsetzungen im Bauleitplanverfahren zurück, wie sie seit mehr als zehn Jahren in Bebauungsplänen verankert werden. Aber auch mit Hilfe von Förderprogrammen konnten in den vergangenen Jahren, teils mit Landesmitteln, rund 110 Vorhaben von mehr als 90.000 Quadratmetern bezuschusst werden. Im Rahmen der städtischen Förderung von Umweltprojekten können weiter Dachbegrünungen gefördert werden. Bis Ende August werden Anträge für das Jahr 2009 entgegen genommen.
Angesichts der zu erwartenden Klimaänderungen wird es gerade in Großstädten wie Düsseldorf immer wichtiger, Dächer zu begrünen. In der Stadt kühlen sich die Straßen und Wege in der Enge der Baukörper nur wenig ab. Im gering bebauten Umland kann es dann bis zu zehn Grad Celsius kälter sein als in der Innenstadt. In Zukunft ist nicht nur mit höheren Durchschnittstemperaturen sondern auch mit immer länger andauernden Hitzewellen zu rechnen. Begrünte Dächer sorgen nicht nur für ein deutlich besseres Stadtklima. Sie bieten verdrängten Tier- und Pflanzenarten einen Ersatzlebensraum.
Auch die größeren Bewohner profitieren: Unter einem grünen Dach drosselt allein der Pflanzenteppich die Raumtemperaturen auf Erdgeschossniveau - egal in welcher Höhe. Eine kostspielige Klimaanlage, die zudem den Teufelskreis Kohlendioxid-Emissionen und Erderwärmung weiter anheizen würde, ist entbehrlich. Ein grüner Dachgarten ist ein nach Feierabend schnell erreichbarer Erholungsraum - Ungestörtheit und Panoramablick oft inklusive.
Das Ergebnis der Gründachkartierung beeindruckte sowohl die internationale Fachwelt als auch die Jury auf dem Internationalen Gründachkongress 2009 in Nürtingen, auf dem die Stadt Düsseldorf für ihr kommunales Engagement mit dem IGRA-Award (International Green Roof Association) ausgezeichnet wurde.

Quelle:  'Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf'

Mehr unter:   http://www.duesseldorf,de/umweltamt


Kleingärten als ökologische und soziale Stadtklimaverbesserer

In der August-Ausgabe der Zeitschrift "Gartenfreund" fanden wir diesen Artikel , den wir hier unverändert vorstellen:

"Öffentliche Stellungnahme des Naturschutzbundes Berlin zur Überführung der Wilmersdorfer Kleingartenanlagen Durlach, Am Fenn und Wiesbaden in den Liegenschaftsfonds

Sachverhalt:
Die drei Gartenkolonien Durlach, Am Fenn und Wiesbaden befinden sich in Wilmersdorf im innerstädtischen Bereich mit stark verdichteter Wohnbebauung. Alle drei Kolonien befinden sich am Wilmersdorfer Volkspark, der auf Grund der hohen Bevölkerungsdichte stark frequentiert wird.

Der NABU Berlin nimmt dazu folgende Stellung:
In einer Großstadt besitzen auf Grund des starken Verdichtungs- und Versiegelungsgrades Grünflächen, dazu gehören auch Kleingärten, eine besondere ökologische und soziale Funktion.
Kleingärten im innerstädtischen Bereich leisten wie andere Grünflächen mit ihrer strukturreichen Gestaltung einen großen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und der Lebensqualität.
Grünflächen erfüllen folgende ökologische Funktionen: Kaltluftentstehungsgebiete, die für den Luftaustausch sorgen, bestehen aus offenen Bodenflächen und sind wichtig für die Grundwasserneubildung, Schadstofffilter, Rückzugsgebiet, Lebensraum und Nahrungsquelle für viele Kleinsäuger, Vögel und Insekten und leisten damit einen Beitrag zur Förderung und Erhalt der Artenvielfalt.
Für die Anwohner und insbesondere für Familien mit Kindern erfüllen Kleingärten auch eine hohe soziale Funktion. Sie tragen zur wohnortnahen Grün- und Erholungsversorgung und zur guten Lebensqualität mit bei.
Wir empfehlen, für Bebauungen vorrangig schon genutzte und versiegelte Flächen zu verwerten, um bisher unversiegelte Flächen zu schonen und ihren ökologischen Wert zu erhalten. Ein späterer Rückbau beziehungsweise Renaturierung von einmal versiegelten Flächen werden in der Zukunft nicht nur teuer, sondern es wird kaum die jetzige ökologische Funktion und Qualität wieder hergestellt werden können.
Verlust von Grünflächen wird unsererseits auch als Verlust von ökologischen Funktionen bewertet. In Deutschland werden gegenwärtig täglich zirka 100 Hektar verbraucht. Von der Politik wird angestrebt, den Flächenverbrauch auf 30 Hektar zu reduzieren, aber die Umsetzung dieses Zieles wurde bis heute nicht erreicht.
Auch ist es unverständlich, dass Flächen in den Liegenschaftsfonds für den Immobilienmarkt zur Verfügung gestellt werden, obwohl bekannt ist, dass der Wohnungsmarkt gesättigt und die Nachfrage nach Eigentumswohnungen stark gesunken ist. Die Einnahmen werden sicherlich nicht den Schuldenberg Berlins verringern.
Wir bitten nochmals die Politik, die Flächenveräußerungen der Stadt Berlin nach dem Prinzip der Salamitaktik zu überdenken, denn alle in letzter Zeit umgewidmeten Flächen zugunsten einer Bebauung sind ökologisch irreversibel. Diese Politik trägt sicherlich nicht zur Verringerung des Flächenverbrauchs bei."

Quelle: Gartenfreund - Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen Nr. 08/August 2009

www.gartenfreunde.de


Das Klima in der Stadt verbessern

Wer denkt bei dem Begriff "Stadt" an Grün und frische Luft? Die meisten Assoziationen sind wohl eher grau, stickig und viele Autos. Der NABU will sich dessen annehmen und für mehr Lebensqualität in Städten werben. Denn das Klima, das heute in den Städten herrscht, belastet die Bewohner. Je weiter der Klimawandel fortschreitet, desto schlimmer wird die Situation in den Städten werden - wenn wir nicht etwas tun. Einige europäische und deutsche Städte machen vor, durch welche Maßnahmen das Stadtklima und somit die Lebensqualität der Stadtbewohner positiv beeinflusst werden kann.

Das NABU-Projekt StadtKlimaWandel soll dazu beitragen, dass unsere Städte auf den Klimawandel gut vorbereitet sind. Während der extremen Hitzeperiode im Sommer 2003 wurden deutlich mehr Menschen krank als in anderen Sommern, auch die Sterberate stieg deutlich an. Das hat so manchen Bürgermeister wach gerüttelt - zum Beispiel in der Millionenmetropole Paris. Die französische Hauptstadt ist eine der am dichtesten besiedelten Städte Europas. Hier waren die Folgen der Hitze besonders deutlich zu spüren. Die Stadtoberhäupter reagierten prompt und erklärten den gesamten Innenstadtbereich zur Begrünungszone.

Begrünung ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um nachhaltig gegen die Belastungen in Städten vorzugehen ohne größere bauliche Veränderungen vorzunehmen. Denn Pflanzen helfen dem Stadtklima in vielen Aspekten. So sorgen sie zum Beispiel für mehr Sauerstoff, schaffen angenehme Kühle und filtern Staub. Und begrünen kann jeder: Mieter, Vermieter, Haus- und Wohnungsbesitzer genauso wie Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner. Das ist eine wachsende Gemeinschaftstat. Auch in Chicago denkt man um. Hier wurde der Beschluss erlassen, dass alle öffentlichen Gebäude, die neu gebaut werden, ein grünes Dach erhalten müssen. Ziel ist es, Schadstoffe zu reduzieren und die Belastung durch Sommerhitze zu vermindern

Neben der städtischen Begrünung bieten klimafreundliche Verkehrskonzepte, energieeffiziente Architektur und eine angepasste Stadtplanung wirksame Methoden, um dem Klimawandel zu begegnen.

Mehr unter: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stadtklimawandel/index.html

Die pdf-Broschüre zu der aktuellen Mitmach-Aktion des NABU steht unter:
http://www.nabu.de/Stadtklimawandel/flyer_stadtklima_web.pdf


Städte als Verursacher und Opfer des Klimawandels

Städte sind Hauptopfer aber auch Hauptverursacher des Klimawandels und sie sind nicht für die dringend notwendigen Veränderungen gewappnet. Zu diesem Ergebnis ist die internationale Expertenkommission des World Future Council (WFC) und der Hamburger HafenCity Universität (HCU) in ihrem Schlussbericht gekommen, der am 17. und 18. April 2009 in Hamburg beraten und vorgestellt wurde. Demnach hängen Städte in Industrieländern und zunehmend auch in Entwicklungsländern fast ausschließlich von der Verbrennung fossiler Brennstoffe ab. Knapp 80 Prozent aller eingesetzten Rohstoffe werden in Städten verbraucht. Damit sind die urbanen Siedlungsgebiete Hauptverursacher des Klimawandels.

"Städte, vor allem Großstädte, beziehen ihre Energie noch immer fast vollständig aus der Verbrennung von Gas, Öl und Kohle", so Herbert Girardet, Programmdirektor und Mitbegründer des WFC. "Sie schaufeln sich damit ihr eigenes Grab, weil sie häufig in der Nähe der Küsten liegen und besonders bedroht sind von den Folgen des Klimawandels wie extrem starken Stürmen und steigenden Meeresspiegeln." Girardet zieht daraus den Schluss: "Die Aufmerksamkeit beim weltweiten Ausbau Erneuerbarer Energie muss sich daher insbesondere auf die zukünftige Energieversorgung von Städten richten."

Quelle: http://www.klimawandel-bekaempfen.de

Weitere Informationen über die Expertenkommi

ssion "Städte und Klimawandel" finden Sie im Internet unter: http://www.worldfuturecouncil.org/fjcommission00.html


Klimaverträgliche Stadt braucht Netz von Grünflächen


"Der Klimazug rollt nicht nur. Er fährt auch immer schneller." Das erklärte Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am 28. April 2009 bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des nationalen Wetterdienstes in Berlin. Die Klimastatistiker des Deutschen Wetterdienstes hätten Temperaturmessungen in ganz Deutschland von 1890 bis 2008 ausgewertet. Im Mittel dieser knapp 120 Jahre liege die Jahresdurchschnittstemperatur bei 8,3 Grad Celsius. In den vergangenen 20 Jahren sei dieser Mittelwert fast immer übertroffen worden. Kusch: "Diese Zahlen belegen klar: Der Klimawandel hat sich in den vergangen beiden Jahrzehnten beschleunigt." Ein zentraler Grund dafür sei, dass es bisher nicht gelinge, die weltweiten Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) ausreichend zu reduzieren. Das sei jedoch notwendig. Erfolge bei der Reduktion der Emissionen verlangsamten den Klimawandel. Ohne solche Erfolge seien die Folgen einer sonst noch stärkeren Temperaturerhöhung nicht beherrschbar. Erforderlich sei aber mehr, als die Kohlendioxidemissionen zu vermindern. "Klimaschutz ist nur auf zwei Beinen erfolgreich. Der Deutsche Wetterdienst untersucht zurzeit die Auswirkungen des künftigen Klimawandels auf Frankfurt am Main und Berlin. Erste Ergebnisse für Frankfurt ergeben u.a.: Mitte des Jahrhunderts wird mindestens jeder sechste Tag des Jahres in Frankfurt wärmer als 25°C sein. In dicht bebauten Gebieten ist die Zunahme noch stärker. "In diesen Ergebnissen steckt Sprengkraft - sie werden Konsequenzen für die Stadtplanung haben." Denn so drohten zum Beispiel gesundheitliche Schäden durch längere Hitzeperioden - und diese würden in Frankfurt deutlich zunehmen. Als Daumenregel gelte deshalb die Forderung, dass Menschen im Freien in Hitzephasen innerhalb von fünf Gehminuten schattige Zonen aufsuchen können. Sei das nicht möglich, müssten Stadtplaner nach Lösungen suchen. Beispiele sind Arkaden oder zum Beispiel Sonnensegel auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil. Insgesamt benötige eine klimaverträgliche Stadt einen Grünflächenanteil von mindestens einem Viertel ihres Gebiets. Hierfür reiche aber nicht ein zentraler großer Park. Es komme künftig darauf an, viele grüne Inseln mit mindestens einem Hektar Fläche zu schaffen.
Solche stadtklimatologischen Ergebnisse des DWD seien tendenziell auch in anderen Städten und Ballungsräumen zu erwarten. Eine klimagerechte Stadtplanung in Deutschland erfordere aber detaillierte Untersuchungen nicht nur in Frankfurt, sondern in allen deutschen Ballungsräumen, betonen die Klimatologen des DWD.

Quelle:
Deutscher Wetterdienst (DWD), Offenbach
http://www.dwd.de/bvbw/generator/Sites
Rede des DWD-Präsidenten Wolfgang Kusch:
http://www.dwd.de/bvbw/generator/Sites


Paradoxer Effekt verlangsamt Klimawandel

Die Luftverschmutzung hat im Kampf gegen die globale Erwärmung paradoxerweise womöglich "positive" Auswirkungen: Smog und Rußpartikel in der Atmosphäre verbessern nach einer im Fachjournal "Nature" veröffentlichten Studie die Fähigkeit von Pflanzen zur Aufnahme von Kohlendioxid. Pflanzen können offenbar mehr Kohlendioxyd aus der Atmosphäre aufnehmen, wenn der Anteil der Rückstände (Aerosole) aus der Verbrennung von Holz, Gas, Öl oder Kohle höher und dadurch die diffuse Sonneneinstrahlung höher ist. Unter diffuser Sonneneinstrahlung versteht man jenen Teil der langwelligen Sonneneinstrahlung, der auf Hindernisse stößt und von diesen "diffundiert", d.h. in Bezug auf Ausbreitungsrichtung, Strahlstärke, Wellenlänge und/oder Frequenz verändert wird. Mehr Wolken und Smog sowie die allgemeine Zunahme von mikroskopisch kleinen Partikeln in der Atmosphäre haben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine weltweite Verringerung des direkten Sonnenlichts verursacht ("global dimming"), aber eben die diffuse Einstrahlung gesteigert. Die Fähigkeit der Pflanze zur Photosynthese wird dadurch verbessert, was dazu führt, dass Pflanzen mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen. In den Jahren von 1960 bis 1999 sei die Produktivität der Pflanzen durch die Verschmutzung in der Atmosphäre weltweit um ein Viertel gestiegen, so Lina Mercado vom Centre for Ecology and Hydrology in Wallingford, die führende Autorin der Studie. Entgegen der weit verbreiteten Annahme wüchsen Pflanzen nicht an hellen Sonnentagen, sondern bei eher diesigen Bedingungen besser, sagte der Co-Autor der Studie, Stephen Sitch vom britischen Meteorologie-Institut Met Office Hadley Centre in Exeter. Pflanzenwachstum wird durch die Photosynthese vorangetrieben, in der Sonnenlicht und C02 in Wasser und Nährstoffe umgewandelt werden. Das Phänomen der so genannten diffusen Strahlung ist schon länger bekannt. Es ist aber das erste Mal, dass Wissenschaftler ein weltweites Modell zur Schätzung des Nettoeffektes der Luftverschmutzung auf die Kohlenstoff-Aufnahme der Pflanzen vorstellen können. Kohlendioxid gehört zu den Klimagasen, welche die globale Erwärmung vorantreiben. Die Verschmutzung der Atmosphäre durch Abgase und Ruß schreitet seit Jahren weltweit voran, nur in Europa ist sie im Zuge der Bemühungen um Luftreinhaltung zurückgegangen.

Mehr unter:
http://www.ceh.ac.uk/news/news_archive/2009_news_item_16.html
http://www.nature.com/nature/journal/v458/n7241/full/nature07949.html

 


Eine Million Bäume für ein besseres Klima

Die Schülerinitiative "Plant for the Planet" will bis zum Jahr 2009 in Deutschland eine Million Bäume pflanzen. Allein in Berlin und Brandenburg sollen es 100.000 Bäume sein. Zum Start dieser Pflanzaktion empfing die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, in Berlin eine Delegation der jungen Umweltschützer und überreichte ihnen 400 Buchensetzlinge. "Wenn wir den Klimawandel begrenzen und den Verlust an biologischer Vielfalt stoppen wollen, sind der Schutz und Erhalt der Wälder weltweit von großer Bedeutung. Ich freue mich sehr über die ehrgeizigen Ziele, die sich die Schülerinnen und Schüler von "Plant for the Planet" gesetzt haben und hoffe, dass sie noch viele Unterstützer finden", sagte Klug. Im Gegenzug überbrachten die Schüler mehrere hundert Briefe mit Wünschen und Anregungen für die kommende Weltklimakonferenz in Posen (Polen).

Mehr als 210.000 Bäume hat die Initiative bundesweit bereits gepflanzt oder von Förderern zugesichert bekommen. Astrid Klug: "Das Engagement der Kinder und Jugendlichen ist Ansporn und Verpflichtung für die Umweltpolitik, bei den Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz nicht nachzulassen. Wir würden die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel setzen, wenn wir wegen der aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten den langfristigen Klimaschutz vernachlässigten."

"Plant for the Planet" wurde im Jahr 2007 von dem heute elfjährigen Starnberger Schüler Felix Finkbeiner ins Leben gerufen und ist Teil der weltweiten "Billion-Tree-Campaign", die vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) auf Initiative der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai im Jahr 2006 gestartet wurde.
Die Kampagne läuft so erfolgreich, dass bis heute schon über 2,3 Milliarden Bäume gepflanzt wurden und UNEP als neues Ziel "7 Milliarden Bäume bis Ende 2009" ausgegeben hat.

Mehr unter: http://www.bmu.de/klimaschutz/aktuell/aktuell/1675.php


Stadtflucht wegen Klimawandels

Der Klimawandel könnte die Wiener dazu zwingen, aufgrund steigender Temperaturen immer öfter aus der Stadt ins Grüne zu flüchten. Das ergab eine Studie von Global 2000 in Zusammenarbeit mit der Universität Wien. "Die Wiener drohen zu Klimaflüchtigen zu werden", fasste Studienautor Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur die Auswirkungen des Klimawandels zusammen.

Besonders die Wiener Innenstadt ist von den immer wärmeren Temperaturen durch den Klimawandel betroffen. In der City kann es bis zu sechs Grad wärmer werden als am Stadtrand, so die Autoren der Studie. Die Konsequenz: Immer mehr Wiener flüchten in die umliegenden Erholungsgebiete wie den Wienerwald. Fahren die Wiener dann mit dem Auto ins Grüne, treibt das den Klimawandel laut Global 2000 nur noch weiter voran. Die Umweltschutzorganisation fordert daher gezielte Maßnahmen, um die Hitze in der Stadt erträglicher zu machen. Mehr Grünflächen und weniger Autos in der Stadt sollen dabei helfen.

Silva Hermann, Klimasprecherin von Global 2000, befürwortet unter anderem auch eine Ringsperre. Die Ausweitung von autofreien Zonen sowie eine bessere öffentliche Anbindung an die Grünräume rund um Wien würden zu einem verbesserten Stadtklima beitragen, hieß es. Auch bei neuen Bauprojekten müsse Rücksicht darauf genommen werden, dass es in den Gebäuden kühl bleibt. Stromfressende Klimaanlagen könnte da nicht die Lösung sein, da diese den Klimawandel vorantreiben und über die Abwärme gleichzeitig zu einer weiteren Aufheizung des Stadtklimas beitragen würden. Die Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) wies darauf hin, dass die Stadt beim Klimaschutz bereits mit gezielten Förderungen etwa von Solarenergie, alternativen Energie schonenden Kühlsystemen und mehr Grünräumen gegen den Klimawandel kämpfe.

http://science.orf.at/science/news/151561


Klimaschutz im Garten

Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" versteht sich als Mitmach-Kampagne. Auf der Website www.klima-sucht-schutz.de informiert sie über den Klimawandel und über Möglichkeiten, das Klima zu schützen und gibt Tipps zum Energie und Geld sparen. Aktuelles Thema: Es ist möglich, die Energiesparvorhaben über die eigenen vier Wände hinaus auszudehnen. Zum Höhepunkt der Gartensaison sind auf der Seite jetzt elf Tipps zusammengetragen, um den Klimaschutz auch im eigenen Garten zu berücksichtigen. Zum Beispiel:

  • 1. Gemüsebeet: Bauen Sie Obst und Gemüse selbst an. Dies erspart lange Transportwege und somit CO2 und schmeckt meist besser. Zum Vergleich: 1kg Öko-Tomaten aus dem Garten oder vom benachbarten Biohof verursacht 35g CO2, Hätten Sie zu Freiland-Tomaten aus Spanien gegriffen, wären 600g CO2 auf Ihr Klimakonto gegangen.
  • 2. Bäume: Pflanzen Sie einen Baum. Er spendet nicht nur wohltuenden Schatten, sondern bindet Treibhausgase und hält unsere Luft klar und sauber.
  • 3. Teich: Wasserspeier oder Springbrunnen können Sie mit Solarkraft betreiben. Die Stärke der Fontäne oder des Wasserflusses ändert sich mit der Sonneneinstrahlung. Nachteil: Keine Sonne - kein Betrieb!
  • 4. ...


Mehr unter: http://www.klima-sucht-schutz.de/


Grüne Inseln gegen Hitzestau

Wenn Stadtplaner von großen Parkanlagen in den Metropolen schwärmen, ist der Klimatologe Prof. Dr. Dieter Scherer von der Technischen Universität Berlin (TUB) eher skeptisch. Denn große Parks gehen oft zulasten vieler kleiner Grünflächen. Für das Klima einer Großstadt aber ist ein Netzwerk aus großen Parks mit vielen mittleren und kleineren Grünflächen am besten, erklärt der Klimaforscher vom TUB-Institut für Ökologie. Verteilen sich viele kleine Grünflächen über eine Metropole, können sie die warme Luft tropischer Sommernächte nämlich viel besser abkühlen als wenige große Parks, stellt der Forscher fest. Solche tropischen Nächte, bei denen die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt, lässt der Klimawandel aber auch in Ländern wie Deutschland immer häufiger auftreten. Besonders stark trifft es die großen Städte. Dort heizt die Sommersonne an heißen Tagen den Beton kräftig auf: Während Freiflächen gerade einmal fünf Prozent der von der Sonne eingestrahlten Energie speichern, halten dicht bebaute Städte am Morgen erst einmal die Hälfte der Wärme fest, später sinkt dieser Wert auf 25 bis 30 Prozent.
"In extremen Situationen sind die Nächte im Stadtzentrum acht Grad wärmer als im Umland", erklärt Dieter Scherer. Parks und Grünflächen einer Stadt aber speichern nicht so viel Wärme wie Stein und Beton und verdunsten große Mengen Wasser, dabei kühlen sie stark ab. Diesen Effekt messen Dieter Scherer und seine Gruppe auch auf begrünten Dächern.
Am besten zur Klimatisierung sind eine unterschiedlich hohe Bebauung, viele Parks mit Gruppen von Bäumen und Büschen und vielen Wiesen. Dann stößt der Wind immer wieder auf Hindernisse, Luftwirbel bilden sich und ziehen auch kühle Luft aus der Höhe in Richtung Boden. So bleibt die Luft in Bewegung und sammelt auch nicht - wie es bei unbewegten Kaltluftinseln oft der Fall ist - Schadstoffe an. Wenn der Klimawandel die Temperaturen vor allem in der Wärmeinsel Großstadt in Zukunft steigen lässt, wird solche klimaoptimierte Stadtplanung sehr wichtig sein. Dann sollten die Stadtväter aber auch an genügend Wasservorräte denken. Denn die Sommer sollen in Zukunft eher trockener werden, befürchten die Klimaforscher. Und dann könnte das Wasser knapp werden, mit dem in Zeiten der Dürre das Stadtgrün feucht gehalten werden muss.

Mehr unter: http://idw-online.de/pages/de/news223022


Stadtklimatologie mit Pflanzen

In einem Interview für das Magazin "Fluter" der Bundeszentrale für politische Bildung erklärt der Klimatologe Professor Dr. Wilhelm Kuttler von der Universität Duisburg/Essen grundlegende Prinzipien der Stadtklimatologie:

Warum speichern Städte die Energie so viel besser?
Der Boden einer Stadt ist stark versiegelt, also mit Teer, Beton oder Stein abgedeckt. Das verändert die Fähigkeiten des Bodens, Wärme zu speichern und weiterzuleiten. Außerdem kann sich die Stadt nicht auf natürliche Weise abkühlen, weil Regenwasser in Gullys abfließt und unterirdisch abtransportiert wird - Verdunstungskälte entsteht nicht.

Und das macht schon zehn Grad aus?
Es geht weiter. Pflanzen verbrauchen Energie, mit der sie Wasser in Wasserdampf umwandeln, der wiederum in die Atmosphäre transportiert wird. Sind weniger Pflanzen in einer Stadt, wirkt mehr Strahlungsenergie auf die Städte ein. Weniger Bäume bedeuten weniger Schatten, der vor Strahlung schützt. Außerdem gibt es weniger so genannte Kaltluftbildungsflächen, also Parks, Wiesen, Seen. Breite, asphaltierte Straßen speichern sehr viel Wärme - genau wie die ganze Stadt als dreidimensionaler Raum im Gegensatz zum flachen zweidimensionalen Umland. Nimmt man die gesamte Oberfläche der Häuser, sind Städte zwischen dem Anderthalbfachen bis Zweifachen größer als ihr Grundriss. Mehr Fläche kann aber auch mehr Energie aufnehmen und speichern. Diese Energie in Form von Wärme kann nachts nur schlecht abgegeben werden, weil die Häuser im Wege stehen.

Wie verringert man Stadtklima-Effekte?
Energie sparen. Häuser begrünen. Eine Hausbegrünung mit Efeu schafft eine sehr gute Wärmedämmung, weil die Luft zwischen Wand und Efeu meistens steht und dadurch sehr gut isoliert. Dort, wo die Sonne stark strahlt, im Süden vor allem, sollten die Fenster besser verschattet werden: also Jalousien davor. Weniger mit dem Auto fahren. Das produziert nämlich nicht nur Abgase, sondern auch Wärme. Dann müsste man Städte anders bauen. Das ist natürlich hier vom Schreibtisch aus wunderbar zu sagen. Aber Städte brauchen unverbaute Luftschneisen, entlang von Flüssen, breiten Straßen oder alten Gleisen. Wasser in den Städten kann das Stadtklima verbessern, weil es eine sehr hohe Wärmekapazität hat. Es nimmt sehr viel Energie auf, bevor sich die Temperatur des Wassers und damit auch seine Wärmeabgabe ändern.

Wie würden Sie eine Stadt planen?
In Deutschland würde ich sie sehr aufgelockert bauen. Lichte Straßen, mit Schatten spendenden Bäumen an den Straßenrändern, die dürften aber oben nicht zusammenwachsen, sonst können Wärme und Abgase nicht abziehen. Grünschneisen müssen in die Stadt führen. Den Autoverkehr würde ich, soweit es geht, ausschalten durch ein U-Bahnsystem. Ich würde Gewässer in die Stadt integrieren. Die Häuser sind bewachsen, die Hauswände begrünt. Und man sollte so bauen, dass die Menschen keine langen Wege haben, um zur Arbeit zu kommen und den Einkauf zu machen.

Mehr unter: http://www.fluter.de/de/megacities/heft/6291/?tpl=162


Einfach anfangen: Wir sind das Klima!

Seit Monaten lesen wir Schlagzeilen mit mehr oder weniger dramatischen Berichten über den Klimawandel, den Umweltschutz bzw. Minderungsziele der Staaten. Aber wie viel setzt jeder Einzelne von uns an Kohlendioxid frei? Und welche Wirkung haben Verhaltensänderungen oder technische Maßnahmen? Mit dem CO2-Rechner auf der Homepage der Hochschule Pforzheim (http://umwelt.hs-pforzheim.de ) ist das sehr einfach nachvollziehbar. Anhand von wenigen Zahleneingaben kann jeder seine persönliche oder seine Haushaltsbilanz zum Klimaschutz erstellen.
Zwischen 10 und 11 Tonnen setzt ein durchschnittlicher Bundesbürger pro Jahr an Kohlendioxid frei. Aber der Wert kann beträchtlich schwanken. Er hängt z.B. vom Mobilitätsverhalten, von der Art der Heizung, ja sogar von der Ernährung und den Urlaubszielen ab. So ist es spannend, sich seine eigene Bilanz zu erstellen, die Schwächen und Stärken zu sehen und ein bisschen mit den Zahlen zu spielen: Was wäre, wenn man die Raumtemperatur um ein Grad senkt? Oder Öko-Strom bezieht? Oder mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt? Oder Bäume pflanzte?


Mehr Information und die persönliche CO2-Bilanz unter:
http://umwelt.hs-pforzheim.de

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