| Gute Beispiele |
Bürger sollen Bäume wässern Im General-Anzeiger Bonn steht am 15. Juli 2010 dieser Aufruf: Quelle: General-Anzeiger Bonn vom 15. Juli 2010 Wir meinen, das gilt in gleichem Maße für nahezu alle Städte und Gemeinden!
Schulen sollen grüner werden Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Zeitschrift Focus Schule haben gemeinsam das Projekt »Grüne Schule 2010« an den Start gebracht. Die Initiative will das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrern und Eltern stärken und richtet sich an alle allgemeinbildenden Schulen. Dafür wurde im ersten Schritt ein Booklet entwickelt, das 15 Anregungen und Tipps zum Umweltschutz enthält, die sofort umgesetzt werden können. Empfohlen wird zum Beispiel die Innenraumbegrünung in der Schule: „In vielen Klassenzimmern rauchen die Köpfe so stark, dass kaum noch Luft zum Atmen bleibt. Die Feinstaubbelastung erreicht dort mitunter das Zweieinhalbfache der auf den städtischen Straßen erlaubten Luftverschmutzung. Tipps gegen dicke Luft: Pflanzen im Zimmer reinigen die Luft. ...“ Anmelden können sich Schulen unter Das Booklet „Grüner lernen“ gibt es auch zum Download: http://www.medialine.de/media/uploads/projekt/fosu_gruene_schule_booklet.pdf Natural-Honorar für Abbado: 90.000 Bäume Stardirigent Claudio Abbado stellt eine außergewöhnliche Bedingung für seine Rückkehr an die Mailänder Scala: In der Stadt sollen 90.000 Bäume gepflanzt werden. Die Bäume sind das ungewöhnliche Honorar, das der Stardirigent Claudio Abbado bereits gefordert hatte, um nach 23 Jahren Abwesenheit an die Mailänder Scala zurückzukehren. Der italienische Architekt Renzo Piano ist von der Stadt Mailand beauftragt worden, die 90.000 Bäume zu pflanzen. Rund 70 Bäume will Renzo Piano auf dem Mailänder Domplatz pflanzen. Weitere sollen in zehn verschiedenen kleinen Wäldern rund um die lombardische Hauptstadt und in einigen Parks angepflanzt werden. "Ich werde Abbado bald hier in Mailand treffen. Wir können schon bis Ende dieses Jahres beginnen, die Bäume zu pflanzen", erklärte er nach Angaben der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera". Für 90.000 Bäume wird Abbado im Juni 2010 die Achte Symphonie von Gustav Mahler (1860-1911) dirigieren. Die Anpflanzung der Bäume soll inoffiziellen Angaben zufolge rund 22 Millionen Euro kosten. In der norditalienischen Metropole gibt es zur Zeit etwa 174.000 Bäume - einer pro sieben Einwohner. Abbado war von 1968 bis 1986 Chefdirigent am berühmten Opernhaus. Er ist Naturliebhaber und leidenschaftlicher Hobby-Gärtner. Quelle: http://diepresse.com/home/kultur/klassik/520092/index.do Großes Interesse an Umweltthemen im Unterricht
Quelle: Forsa-Umfrage Klimawandel und Klimaschutz, 2009
Stadt Wien verschenkt Kletterpflanzen Auf der Website der Stadt Wien fanden wir diese Meldung und meinen, das wäre beispielhaft für andere Städte: Die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima bringt es auf den Punkt: "Grüne Fassaden wirken zum einen kühlend auf die Wohnungen, sie binden zum anderen aber auch Staub und bieten weiters Lebensraum für Singvögel in der Millionenstadt." Wer dem etwas abgewinnen kann, darf sich freuen. Für 125 Wienerinnen und Wiener, die sich bis einschließlich 16. September 2009 bei der Wiener Umwelt- Hotline (s. u.) melden, stellt die Stadt je drei Kletterpflanzen - Efeu, Mauerkatze (Veitschi) und Trompetenblume - zur Abholung in den Blumengärten Hirschstetten bereit. Am 29. September vergibt dann die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) im Rahmen ihrer zweitägigen Fachtagung "GRÜN geWANDt" in den Blumengärten Hirschstetten kostenlos je drei Kletterpflanzen an Wiener und Wienerinnen, die die Möglichkeit haben, damit ihre Hausfassade in Wien zu begrünen. Die Idee dahinter: Auch an senkrechten Flächen lassen sich Grünräume im dicht bebauten Stadtgebiet schaffen, die zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen und sich auf die Stadtbewohner positiv auswirken. Neben dem Anruf müssen natürlich noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden, um in den Besitz der Pflanzen zu kommen: Eine Handskizze vom Pflanzort und die Beantwortung von sechs einfachen Wissensfragen zum Thema Fassadenbegrünung. Der Fragebogen sollte am besten schon ausgefüllt zur Abholung mitgebracht werden, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Der Fragebogen sowie zusätzliche Informationen zur Kletterpflanzen- Aktion sind auf der Homepage der MA 22 zu finden( s. u.). Die Pflanzen können ausschließlich Dienstag, den 29. September, in der Zeit von 17.00 bis 19.30 Uhr in den Blumengärten Hirschstetten (Stand der Wiener Umweltschutzabteilung) abgeholt werden. Sie sind etwa 30 cm hoch, in Töpfen eingepflanzt und können problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden.
Quelle: http://www.vienna.at/news/wien/artikel/stadt-wien-verschenkt-kletterpflanzen Heut´ schon einen Baum gepflanzt? Felix Finkbeiner aus Starenberg hat bis Ende dieses Jahres viel vor: Zusammen mit Schülern aus ganz Deutschland will der Elfjährige eine Million Bäume pflanzen. Weil jeder Baum während seines Wachstums große Mengen des Treibhausgases CO2 in sein Holz einlagert, möchte Felix damit die CO2-Konzentration in der Luft vermindern. Organisiert wird die Baumpflanzaktion von der Schülerorganisation Plant for the Planet, die Felix gegründet hat. Dort können sich interessierte Schüler informieren und Gedanken austauschen, wie sie andere erreichen und Spender finden. Bundesweit laufen Kooperationen mit Akademien, in denen Kinder unter pädagogischer Leitung andere Kinder zu Klimabotschaftern ausbilden. (Quelle: kraut&rüben 7/2009) Als wir im Oktober 2008 schon einmal über dieses Engagement berichteten, hatte "Plant for the Planet" 210.000 Bäume gepflanzt, inzwischen sind es - inklusive der von verschiedenen Städten versprochenen - mehr als 510.000 Bäume! Übrigens werben die Schüler unter anderem mit diesem Chinesischen Sprichwort für ihre Aktion: "Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist jetzt!" Mehr unter: http://www.plant-for-the-planet.org/ Grünes und blühendes Bonn: Stadt verlängert Anmeldefrist Eigentlich wäre der 15. Juni Ultimo für die Teilnahme an dem alljährlichen Wettbewerb "Grünes und blühendes Bonn" gewesen. Doch Hobbygärtner haben noch länger eine Chance an dem grünen Wettstreit 2009 teilzunehmen. Denn die Stadt Bonn verlängert den Anmeldeschluss bis zum 15. August. Für den Wettbewerb, den die Stadt Bonn gemeinsam mit der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg ausschreibt, sind aussagekräftige Farbfotos gefragt. Bewerben kann man sich mit maximal fünf Farbaufnahmen seiner "grünen Werke" und einer Kurzbeschreibung beim Liegenschaftsamt der Bundesstadt Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53103 Bonn. Weitere Informationen gibt es unter den Rufnummern 0228/77-2615 und 0228/77-4522, oder im Internet unter www.bonn.de.
Moskau hat jetzt einen "Düsseldorf-Park"
Mehr unter: http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/dd_park_moskau/index.shtml Bette Midler möchte eine Million Bäume in New York pflanzen Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Bette Midler (62) träumt davon, aus New York einen sauberen, lebenswerten Garten zu machen. "Dafür setze ich mich seit 15 Jahren mit meiner Umweltgruppe Restoration Project ein", sagte sie dem ZEITmagazin. "Ich setzte mir das Ziel, Grünflächen in alle fünf Stadtteile New Yorks zu bringen. In den nächsten zehn Jahren möchte ich eine Million Bäume pflanzen." Ihre Idee gehe zurück auf einen Deutschlandbesuch in den frühen achtziger Jahren. "Mein Mann ist Deutscher, sein Vater lebte in Frankfurt. Hinter dem Haus gab es kleine Gartenparzellen, in denen die Mieter Gemüse anpflanzten und ihre Häuschen verschönerten. Als wir 1994 nach New York zogen, trug ich die Bilder von den Frankfurter Schrebergärten noch im Kopf. New York war trostlos und schmutzig, in den Parks handelte man mit Drogen und betrieb Prostitution." Bette Midler: "Jeden Tag fuhr ich meine Tochter mit dem Auto zur Schule, vom Süden Manhattans den West Side Highway hoch. So kamen wir immer an einem unglaublich verwahrlosten Park vorbei. Eines Tages beschwerte ich mich beim zuständigen Amt, und der Mann am Telefon sagte: 'Den Park finden Sie dreckig? Ich zeige Ihnen einen, der richtig heruntergekommen ist!' Er hatte nicht zu viel versprochen. Wir fuhren nach Washington Heights und besuchten einen 20 Hektar großen Park. Kriminelle benutzten ihn als Schrottplatz, weideten dort gestohlene Autos aus und ließen die Überreste einfach liegen oder verbrannten sie. Da beschloss ich, etwas dagegen zu unternehmen. Ich rief das Restoration Project ins Leben, stellte Leute an, wir begannen die Autowracks abzutragen, reinigten das Gelände, eröffneten ein Café und pflanzten Bäume. Sobald die Autodiebe merkten, dass es neues Leben in ihrem Park gab, verschwanden sie, ohne jegliche Konfrontation. Ich setzte mir das Ziel, Grünflächen in alle fünf Stadtteile New Yorks zu bringen. In den nächsten zehn Jahren möchte ich eine Million Bäume pflanzen." Quelle: ZEIT MAGAZIN Nr.3 vom 8. Januar 2009 Die grüne Lunge von Kabul Es ist schattig, und es ist friedlich. Männer sitzen unter einem Granatapfelbaum und spielen Karten, Kinder toben auf dem kleinen Spielplatz. Junge Frauen in bunten Kleidern laufen auf den geharkten Wegen und plaudern. Baburs Garten ist eines der beliebtesten Ausflugsziele für die Einwohner von Kabul. Die größte Parkanlage der afghanischen Hauptstadt wurde während der sowjetischen Invasion und der Taliban-Zeit zerstört und ist jetzt wieder das, was sie auch früher war - ein Rückzugsort für gestresste Großstädter und Verliebte. Das Gelände ist, wie für Afghanistan üblich, von einer hohen Mauer umgeben und ist mit seinen vielen Grünflächen eine grüne Lunge für die staubige, smogverpestete Stadt. Der Wiederaufbau, an dem auch Deutschland beteiligt war, war aufwendig und stieß deshalb bei vielen Kabulern auf Unverständnis. Der weitläufige Garten Bagh e Bagur ist im persischen Stil angelegt, seine Geschichte reicht über Jahrhunderte zurück. Das elf Hektar große Gelände im Südwesten der Stadt wird 1528 von Kaiser Babur, dem Begründer der Moguldynastie, angelegt. In der Zeit nach dem Rückzug der Sowjets 1989 verwahrloste der Garten - hunderte Bäume wurden für Brennholz gefällt, der prächtige Sommerpalast zerfiel, Baburs Grab wurde geschändet. "Es war für eine lange Zeit ziemlich trostlos hier", sagt der Chef der Aga-Khan-Kulturstiftung in Afghanistan, Jolyon Leslie, dessen Organisation 2002 den Wiederaufbau durchführte. Die Wiederbelebung des Parks wurde anfänglich von der Bevölkerung nur zögerlich angenommen - sie hatten schlicht andere Probleme als Freizeitvergnügen. "Uns schlug eine Menge Ungläubigkeit und auch Zynismus entgegen", sagt der Südafrikaner Leslie, der seit 20 Jahren in Afghanistan lebt. Um Unterstützung zu gewinnen, mussten die Mitarbeiter der Stiftung von Aga Khan, dem Oberhaupt der rund 15 Millionen Mitglieder zählenden islamisch-schiitischen Ismailiten, immer wieder erklären, dass durch Wiederaufbau auch viele Jobs entstünden. Rund fünf Millionen Dollar kostete der Wiederaufbau des Parks am Ende. Allein eine Million Dollar wurde für den Lohn von hunderten Arbeitern verwendet. Deutschland steuerte 1,2 Millionen Euro bei. Hunderte Aprikosen-, Haselnuss- und Kirschbäume wurden gepflanzt, das Kanalsystem repariert, Wege neu angelegt. 50.000 bis 60.000 Menschen kamen in diesem Sommer monatlich - obwohl der Park ein paar Afghani Eintritt kostet. Quelle: Julia Naumann, AFP, n-tv.de 22.Oktober 2008 Beispielhaft aktiv für mehr Grün: Für ihre Verdienste um eine grüne städtische Umwelt ist die vom Hamburger Unternehmer Alexander Otto gegründete Stiftung "Lebendige Stadt" am Mittwoch in Nürnberg mit der "Silbernen Landschaft" des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) ausgezeichnet worden. In Hamburg hat sich die Stiftung "Lebendige Stadt" unter anderem für die Begrünung und Umgestaltung des Jungfernstiegs und des Gertrudenkirchhofs engagiert. Außerdem unterstützt die "Lebendige Stadt" herausragende Grünprojekte in Heilbronn, Köln und Essen. Kuratoriumsvorsitzender Alexander Otto: "Die Stiftung ‚Lebendige Stadt' fördert Best-practice-Projekte, die für andere Kommunen Vorbild sein können. Dabei geht es uns vor allem darum, die Ressourcen der Stadt zu stärken - für Klimaschutz, Grün und Lebensqualität." BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker überreichte die Auszeichnung an Gerhard Fuchs, Vorstandsmitglied der Stiftung "Lebendige Stadt" und ehemaliger Hamburger Staatsrat für Stadtentwicklung, in Nürnberg anlässlich der "GaLaBau 2008", der 18. Internationalen Fachmesse "Urbanes Grün und Freiräume". Fuchs bedankte sich im Namen der Stiftung "Lebendige Stadt" für die Auszeichnung: "Wir fühlen uns sehr geehrt durch die Auszeichnung des BGL und nehmen dies als große Motivation für unsere weitere Stiftungsarbeit. Grün ist zweifelsohne eine der wichtigsten ‚Softwares' der Städte, denn besonders durch Grün entstehen Lebendigkeit und Lebensqualität. Als Kommunikations- und Erholungsort ist öffentliches Grün unentbehrlich für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir können versprechen, das die Stiftung ‚Lebendige Stadt' auch weiterhin Grün-Projekte fördern wird, die aufgrund kreativer Konzepte beispielgebend für andere Kommunen wirken und die so langfristig die Urbanität der Stadt fördern." Mehr unter: www.stiftung-lebendige-stadt.de Hannover ist die grünste Stadt Deutschlands
Grünanlagen in deutschen Städten
Die gesamte Liste mit 50 Städten unter: http://www.menshealth.de/hannover-ist-die-gruenste-stadt-deutschlands.32984.htm Düsseldorfs Straßenbäume sollen es besser haben 55.000 Straßenbäume hat Düsseldorf. Sie reinigen die Luft von Staubpartikeln, verwandeln Kohlendioxid in Sauerstoff und verbessern so das Stadtklima. Das Gartenamt will künftig mehr und gesündere Exemplare pflanzen sowie die Lebensdauer der Bäume verlängern. "Die Stadtgärtner setzen bei Neupflanzungen, Ersatzpflanzungen und Pflege künftig noch stärker auf ökologische Qualität", erklärte Gründezernentin Helga Stulgies. Sie stellte am 11. Februar 2008 ein Konzept zur besseren Entwicklung des Straßenbaumbestandes vor. Danach bekommen alle neu gepflanzten Bäume, rund 750 pro Pflanzsaison, durch eine größere Pflanzgrube mehr Platz für ihre Wurzeln. Auch die Freifläche rund um den Baum wird größer ausgelegt. Die Stadtgärtner folgen mit dem Konzept einer Empfehlung der "Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau (FLL) e.V.". Demnach hängt die Qualität der Standortbedingungen für Straßenbäume nicht nur von oberirdischen Kriterien ab, sondern auch von unterirdischen Bedingungen an den Wurzeln. Während Bäume an natürlichen Standorten mehrere hundert Jahre alt werden können, erreichen Straßenbäume im Bundesdurchschnitt lediglich ein Alter von 75 Jahren. "Auch in Düsseldorf werden sie im Schnitt nicht viel älter", bilanzierte Gartenamtsleiter Manfred Krick. Nur 1.200 sind älter als 100 Jahre und immerhin 9.400 sind 75 bis 100 Jahre alt. Die Straßenbäume sind oftmals besonders negativen Standorteinflüssen ausgesetzt. Sie haben wenig Platz für ihre Wurzeln. Aber auch verdichteter Boden und dadurch bedingt mangelnder Gasaustausch, Hitzestau und mangelndes Wasser sowie mechanische Schäden durch parkende Autos machen ihnen zu schaffen. "Durch die Verbesserungen bei der Neupflanzung von Straßenbäumen und der gezielten Standortsanierung bei der Nachpflanzung wird ihre Vitalität und Lebensdauer steigen und ihre Blattmasse deutlich vergrößert", betonte die Gründezernentin. Mehr unter: Heidelberg wird Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007 Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, würdigte das besondere Naturschutzengagement der Stadt Heidelberg und zwölf weiterer Preisträger-Kommunen im Rahmen einer Feierstunde in Berlin. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Heidelberg beweist, dass eine ganzheitliche Sicht auf den Natur- und Umweltschutz möglich und nötig ist und sie keineswegs in Konkurrenz beispielsweise zu wirtschaftlichen Interessen einer Kommune stehen muss. Die Menschen in Heidelberg wissen unsere Arbeit zu schätzen. Sie sind an der Sache interessiert. Der Stadtentwicklungsplan macht Heidelberg fit für die Zukunft. Die Verleihung des Titels 'Bundeshauptstadt im Naturschutz' freut uns daher außerordentlich und soll uns ein Ansporn sein, unsere konsequente und erfolgreiche Naturschutzpolitik fortzuführen", so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Der Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz" fand ein hervorragendes Echo - 115 Städte und Gemeinden aus allen Bundesländern bewarben sich. Neben Metropolen wie Berlin, Hamburg und München beteiligten sich auch kleine Gemeinden wie das bayerische Ascha mit 1.600 Einwohnern. Mit der Wettbewerbs-Ausschreibung erfasste die Deutsche Umwelt Hilfe (DUH) vielfältige Naturschutzmaßnahmen der Teilnehmerkommunen aus dem gesamten Bundesgebiet. Städte und Gemeinden hatten die Gelegenheit, ihr Naturschutzengagement in den Bereichen Kommunale Grünflächen, Arten- und Biotopschutz, Gewässer, Land- und Forstwirtschaft zu dokumentieren und vorbildliche Projekte einzureichen. Zudem wurden viel versprechende Kooperationsansätze mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Interessengruppen honoriert. Kreative Formen der Zusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung flossen in die Bewertung mit ein. Mehr unter: Rettet unsere Kastanien! Die als gefräßig bekannte Kastanien-Miniermotte hat auch 2007 in ganz Deutschland zugebissen: Fast alle weiß blühenden Rosskastanien in Deutschland sind befallen. Die etwa fünf Millimeter großen Schädlinge legen ihre Eier auf den Blattoberseiten ab. Die schlüpfenden Larven fressen sich dann im Inneren durch die Blätter und hinterlassen braunes, totes Gewebe. So erklärt sich, dass befallene Kastanien oft schon kurz nach dem Austrieb, im Mai und Juni eine herbstliche Verfärbung zeigen. Der größte Teil des Laubes fällt dennoch erst im Herbst - zusammen mit den Überwinterungsstadien des Schädlings. Das einfachste und umweltschonenste Verfahren, den Befallsdruck für das nächste Jahr zu mindern, ist das Einsammeln des Falllaubes. In vielen Kommunen rufen die Grünflächenämter deshalb Bürger zum Mittun auf, in Berlin läuft die Laubsammelaktion unter dem Motto "Rettet unsere Kastanien". Gut zu wissen: Der Befall durch die Miniermotte tötet die Bäume nicht, aber sie haben durch die teilweise erhebliche Einbuße an aktiver Blattmasse (Chlorophyll) nur stark verringerte Assimilation. Sie wachsen kaum und können auch ihre Funktion als Sauerstofflieferant, Luftverbesserer und Schattenspender nicht erfüllen. Beispielhaft! Essener Umweltpreis Essen zeigt Gesicht: Unter diesem Motto hat das Umweltamt der Stadt Essen einen Umweltpreis ausgelobt - der Preis in Höhe von insgesamt 10.000 Euro wird gestiftet von der BMW-Niederlassung Essen. Ausgezeichnet werden Fassadengestaltungen zum Beispiel in Kombination mit Dach- und/oder Fassadenbegrünungen, Wärme dämmenden oder anderen gestalterischen Maßnahmen mit Berücksichtigung des Umweltschutzes. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen und Vereine, sowie kleine und mittelständische Unternehmen aus Essen. Auf diese Weise soll privates oder unternehmerisches Engagement für die städtische Umwelt größere Beachtung und eine entsprechende Würdigung erfahren. Einsendeschluss ist der 16. August 2007. Weitere Informationen und die Wettbewerbsbedingungen finden Sie hier. Central Park für alle Bürgermeister Bloombergs 23-Jahres-Plan "plaNYC" beinhaltet 127 Vorgaben, die New York zur grünsten Stadt der USA machen sollen. Zentraler - und umstrittenster - Punkt ist eine Auto- und Lastwagenmaut für Manhattan nach dem Vorbild Londons, die an Werktagen zwischen sechs und 18 Uhr gelten und pro Auto acht Dollar kosten soll. Zudem will Bloomberg den Treibhausgas-Ausstoß der Metropole bis 2030 um mindestens 30 Prozent senken. Dazu werden alle gelben Taxis bis 2012 auf Hybridantrieb umgestellt, alte Kraftwerke durch neue ersetzt, Flachdächer begrünt und die Zahl der Radwege vervierfacht. Jeder New Yorker Bürger soll künftig nicht mehr als 10 Gehminuten von einem Park entfernt wohnen. Quelle: Focus 26/2007 S. 172 In München über 10 Prozent der Stadtfläche Biotope Münchens Grünanlagen beherbergen eine bemerkenswerte Artenvielfalt: 3.100 Pflanzen- und Tierarten und 782 Lebensräume sind im Arten- und Biotopschutz-programm (ABSP) der Stadt München erfasst.
Vernetzte Stadtparks und Hotspots im Grünen Es gibt viele gute Gründe, das Büro hin und wieder nach draußen zu verlegen. Arbeiten im Grünen macht kreativ, die frische Luft sorgt für gute Laune. Das Handelsblatt-Supplement "weekend" vom 18. Mai 2007 beschreibt gar einen "Trend zum Open-Air-Büro, der viele Parks veranlasst, sich mit Hotspots zu vernetzen." Die zehn größten Grünanlagen in New York sind mit Internetzugängen ausgestattet. In den Pariser Parks sind Funksäulen mit Wireless-Verbindungen installiert - dort ist die Einwahl sogar kostenlos. Und in Deutschland? In 341 Hektar großen Münchner Englischen Garten stehen acht (kostenlose und kostenpflichtige) Hotspots zur Verfügung. Im Biergarten am "Chinesischen Turm" surfen schon mittags die Mitarbeiter der Banken, Versicherungen und Konzerne der nahe gelegenen Königinstraße. Auch das Hamburger Strandbad "Del Mar" oder das Berliner "Strandbad Grünau" sind vernetzt. Wer mehr wissen will, geht auf www.hotspot-location.de und www.cafespots.de : Suchmaschinen für weltweit insgesamt 32.316 Hospots mit Internetzugang über Wlan und Wimax: Parks, Cafés, Biergärten ... City-Maut und Millionen Bäume für New York (IdgS) New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg hat in seiner Rede zum nationalen Tag der Erde am 22. April 2007 einen ehrgeizigen Umweltplan für die Millionenmetropole vorgestellt. Nicht nur der Central Park, sondern die ganze Stadt soll dem Ruf einer "grünen Lunge" gerecht werden. Ein strenges 127-Punkte-Konzept beinhaltet die Details für Land, Luft, Wasser, Energie und das Transportwesen. Auch die Straßen sollen "grüne Lungen" werden. In den nächsten zehn Jahren wird eine Million neuer Bäume gepflanzt, die dicke Luft über New York muss klarer werden, erklärt Bloomberg: "Auch wenn unsere Bevölkerung weiter wächst, werden wir mit diesem Plan unseren CO2-Ausstoss bis 2030 um 30 Prozent reduzieren.“ Dabei soll auch eine City-Maut helfen. Mehr unter: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6655888,00.html
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