Projekte/Aktionen

 

Gartenschauen wecken Bewusstsein für Natur

Am 3. September 2010 besuchte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander das Gelände der Landesgartenschau. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des Gebotenen, besonders von der SoleArena, dem, wie er sagte, „neuen Wahrzeichen Bad Essens.“
„Gartenschauen bringen immer neue Ideen zum Umgang mit der Natur und zum Umweltlernen, das ist meine Erfahrung“, so Sander in Bad Essen. „Die Menschen holen sich dort Anregungen, auch für ihre Gärten zuhause und oftmals glaubt man gar nicht, in welchem Umfang Hausgärten wichtig für die Natur, beispielsweise für Insekten sind.“ Sander lobte die Gemeinde Bad Essen für ihren Mut, ein solches Projekt zu stemmen und hob auch die einmütige Unterstützung des Gemeinderates und von Bürgerinnen und Bürgern für die Landesgartenschau hervor.

Quelle: Pressemitteilung der Landesgartenschau Bad-Essen vom 4.09.2010

Mehr unter: www.landesgartenschau-badessen.de


DBU-Projekt zur Restaurierung historischer Alleen

Der Erhalt historischer Alleen als bedeutender Bestandteil der gewachsenen Kulturlandschaft ist ein besonderer Teil der Anstrengungen zum Erhalt von Kultur und Natur. Wie bereits in früheren Projekten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bestätigt werden konnte, kommt gerade alten Alleen eine herausgehobene Bedeutung für die Artenvielfalt zu: Sie sind zuweilen die einzigen Standorte alter Bäume mit hohem Totholzanteil, die sich in der Landschaft finden und stellen deshalb einen wichtigen Lebensraum dar, etwa für Fledermäuse, Käfer und andere Kleinlebewesen. In der von Naturschutz und Denkmalpflege gemeinsam durchgeführten Maßnahme wurde vorbildlich aufgezeigt, wie diese alten Bäume auf modernste Weise gepflegt und damit als Bestandteil einer historisch gewachsenen und gestalteten Landschaft, aber auch als Lebensraum bewahrt werden können.

Die mehr als 600 untersuchten und behandelten Bäume, die vielfach deutlich über 200 Jahre alt sind, konnten auf diese Weise fast sämtlich erhalten werden. Nur zwei Bäume mussten gefällt werden. Das Projekt und die gewonnenen Erkenntnisse haben zu einem verstärkten gesetzlichen Schutz historischer Alleen im Land Schleswig-Holstein geführt.
Die Ergebnisse wurden in einem vielbeachteten Leitfaden publiziert, der über das Landesamt für Landwirtschaft, Ländliche Räume und Umwelt in Schleswig-Holstein bezogen werden kann.

Quelle: http://www.dbu.de/708ibook62182_30329_705.html


Umweltbundesamt:
Strategie für einen nachhaltigen Güterverkehr


Die biologische Vielfalt profitiert von anspruchsvollen Zielen bei der Luftreinhaltung, dem Klima- und dem Lärmschutz. Darüber hinaus ist die Raumentwicklung für die biologische Vielfalt entscheidend. Dies betrifft vor allem die für den Naturschutz verfügbaren Flächen. Der Anteil unzerschnittener verkehrsarmer Räume, der für Flächen über 100 Quadratkilometer heute bei 23 Prozent liegt, muss erhalten bleiben. Das Umweltbundesamt hält es darüber hinaus für dringlich, die kleinteilige Landschaftszerschneidung zu begrenzen.

Zum Schutz der Biodiversität ist dem Umweltbundesamt nicht nur der Schutz der Arten an sich wichtig, sondern vielmehr die Bekämpfung der Belastungsursachen wie Schadstoffeinträge, Flächenverbrauch, Nutzungsänderungen und Landschaftszerschneidung – insbesondere durch den Verkehr.
Die Bundesregierung strebt in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an, die Flächen-inanspruchnahme durch Verkehrs- und Siedlungsflächen auf 30 Hektar pro Tag bis 2020 zu reduzieren. Im gleitenden Vierjahresdurchschnitt 1997 bis 2000 lag diese bei rund 129 Hektar pro Tag und verringerte sich von 2002 bis 2005 auf 118 Hektar pro Tag. Der Neu- und Ausbau von Bundesfernstraßen ist hier zu rund 4 Prozent beteiligt – der dadurch verursachte tägliche Flächenverbrauch betrug 2001 bis 2004 rund 3,5 Hektar.
Das Autobahnnetz wuchs zwischen 1991 bis 2007 um rund 1.600 Kilometer – von 11.000 Kilometer auf 12.600 Kilometer Länge. Dies entspricht einer Zunahme um rund 15 Prozent. Der Bau und der Unterhalt von Verkehrswegen für die Bewältigung des zunehmenden Güterverkehrs sind so zu planen, dass zusätzliche Flächenversiegelungen komplett durch Flächenentsiegelungen ausgeglichen werden. Darüber hinaus darf neue Infrastruktur keine bislang noch unzerschnittenen Räume durchschneiden.

Quelle: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k3857.pdf


 

Stadt Düsseldorf:
Internet-Befragung zum öffentlichen Grün

In der Zeit vom 7. Juni bis 4. Juli 2010 führt das Gartenamt der Stadt Düsseldorf eine Bürgerbefragung zu den öffentlichen Grünflächen durch. Die Befragung erfolgt auf Initiative der „Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement“ (KGSt) per Internet mit Hilfe eines Online-Fragebogens.
Durch diese Befragung möchte die Stadt wichtige Hinweise und Anregungen aus erster Hand von den Bürgerinnen und Bürgern erhalten. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über deren Zufriedenheit mit den Grünflächen vor Ort geben und Anhaltspunkte für weitere Verbesserungen liefern.
Gefragt sind die persönliche Meinung zu den vorhandenen Grünanlagen sowie Anregungen, die für die zukünftige Arbeit von großer Bedeutung sind. Die Beantwortung des Fragebogens dauert ca. 5 bis 10 Minuten. Die Beteiligung ist freiwillig und die Stadt versichert, dass die Angaben nur für statistische Zwecke verwendet werden. Die Auswertung bleibt anonym; der Datenschutz ist gewährleistet.


Quelle: http://www.duesseldorf.de/stadtgruen/aktuell/aktuelle_themen1.shtml


Vorschau auf den Fragebogen: http://62.214.69.156/vorschau


25. April ist der Tag des Baumes

Der Tag des Baumes hat seinen Ursprung in den USA. Dort hatte der Siedler Julius Sterling Morton im Januar 1872 seine Mitbürger im baumarmen Staate Nebraska zu einer Baumpflanzaktion aufgerufen. Mit Erfolg, denn schon im April 1872 wurden über 1 Millon Bäume gepflanzt. Das war die Geburtsstunde des in den USA jährlich begangenen Arbor-Day - Tag des Baumes. Der Arbor-Day ist in den USA bis heute zu einer festen Institution geworden, dahinter steht inzwischen eine große Umweltorganisation mit vielen Mitgliedern. Mortons Initiative hat schließlich sogar dazu geführt, dass die FAO (eine Unterorganisation der UN) 1951 „die Völker der Welt“ aufgerufen hat, jährlich einen Baum-Feiertag zu begehen.

Seit 1952 ist der 25.4. in Deutschland der Tag des Baumes. Leider ist er in weiten Kreisen der Bevölkerung noch nicht so bekannt wie zum Beispiel der Valentins- oder Muttertag. Die Stiftung Menschen für Bäume will das ändern. Damit Naturschutz mit Natur-Bewusstsein erfolgt, fordert die Stiftung, dass das Thema „Natur“ ein selbstverständlicher Baustein in der vorschulischen und schulischen Bildung wird. Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume, engagiert sich persönlich für die Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen: „Wir wollen Menschen an Bäume heranführen und Sensibilität für dieses lebendige Kulturgut schaffen. In die Herzen großer und kleiner Menschen pflanzen wir Bäume, um gedankliche Veränderungen anzustoßen. Dazu vermitteln wir Kenntnisse, Erlebnisse und Einblicke. Wenn aus dem neu gewonnenen Wissen aktives Handeln entsteht, ist das wichtigste Stiftungsziel erreicht.“ Vor allem Kinder sollten so früh wie möglich echte Naturerfahrungen machen und dazu eignen sich Bäume und Wälder in besonderem Maße. Dieses Anliegen unterstützt auch die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder in einem Schreiben an die Stiftung Menschen für Bäume: „...Die Lernerfahrungen, die Kinder auf spielerische und anschauliche Art in den Projekten der Stiftung in der Natur machen können, sind sehr wichtig. ...". Originelle Ideen für Aktionen zum Tag des Baumes sind gefragt und werden belohnt.

Mehr unter www.baum-des-jahres.de .


Startschuss 2010: "Entdecke die Vielfalt!"

"Entdecke die Vielfalt!": Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen startet der Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in eine neue Runde. "Wir rufen Kinder und Jugendliche auf, sich mit der Vielfalt des Lebens auf der Erde zu beschäftigen und für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume einzusetzen", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Bis zum 15. Dezember können sich Neun- bis Zwölf-Jährige und 13- bis 16-Jährige in drei Kategorien ("Natur erforschen", "Global handeln" und "Kreativ kommunizieren") online unter www.entdecke-die-vielfalt.de bewerben. Zu gewinnen sind Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von rund 20.000 Euro, außerdem ein Sonderpreis des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH).
Die Artenvielfalt und zahlreiche Lebensräume sind weltweit gefährdet. Laut Weltnaturschutzunion sind ein Drittel der von ihr untersuchten 48.000 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der World Wide Fund For Nature (WWF) geht davon aus, dass sich die Aussterberate durch menschliche Einflüsse - zum Beispiel durch Klimawandel, Raubbau an der Natur oder Übernutzung einzelner Arten - 1.000 Mal schneller vollzieht als es natürlicher Weise geschieht. "Es ist Zeit zu handeln", findet Brickwedde. Und jeder könne etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun. "Auch 2010 - in dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr der Biodiversität - suchen wir deshalb Aktionen und Projekte, in denen das Wettbewerbsthema aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeitet wird."
Zur Auswahl stehen drei Themenkategorien in den Altersgruppen "Neun- bis Zwölfjährige" und "13- bis 16-Jährige": Jugendliche, die sich allein, als Gruppe oder mit der ganzen Schulklasse beteiligen, können selbst entscheiden, ob sie sich in der Kategorie "Natur erforschen", "Global handeln" oder "Kreativ kommunizieren" bewerben. "Vielfältige Herangehensweisen sind uns sehr willkommen", so der DBU-Generalsekretär. Dazu zählten Abenteurer, die ihre Ärmel hochkrempelten, sich einen Spaten nähmen und eine Grünfläche in ihrer Umgebung zu einem kleinen Paradies für Tier- und Pflanzenarten verwandelten. Willkommen seien ebenso jene Projekte, die sich zum Beispiel mit der Überfischung der Meere beschäftigen oder solche, die mit einem Blick "über den Tellerrand hinaus" nach Möglichkeiten suchen, von Deutschland aus die Vielfalt in den Regenwäldern Südamerikas zu schützen. "Und kreative Köpfe gestalten vielleicht ein Video über ein für sie wichtiges Thema aus dem bunten Topf der Artenvielfalt."
Zudem sind die Jugendlichen eingeladen, Expertenrat hinzuzuziehen. Die DBU stellt auf der Wettbewerbshomepage ein Netzwerk mit mehr als 80 weiteren Unterstützer-Organisationen zur Verfügung. "In der Bewertung gibt es dafür sogar noch Pluspunkte", weiß Brickwedde. "Und damit spannende Wettbewerbsideen in die Öffentlichkeit getragen werden, rufen wir unsere Teilnehmer auf, ihre Projekte bereits in der Aktionsphase bekannt zu machen: etwa in der Schüler- oder Lokalzeitung - und für Ausgewählte sogar im Rahmen unserer Sonderaktionen."


Mehr unter: http://www.entdecke-die-vielfalt.de/


In der Form Ihres Lebens – Seniorenspielplätze

Das Wort mag niemand. Ein schrecklicher Begriff, finden alle: "Seniorenspielplatz". Warum also nicht lieber von "Aktivplatz" sprechen, von "Vitaparcours" oder "Bewegungsgarten"? Renate Zeumer lacht ein bisschen und sagt, dass es "im Endeffekt ja auch egal" sei, wie man das Ganze nennt. Was nicht ganz stimmt, denn eigentlich war der Effekt ziemlich groß. Vor allem seit der Nürnberger Bürgermeister die Ansammlung leicht stilisierter Fitnessgeräte in Stadtparks kurzerhand als "Seniorenspielplatz" bezeichnete. ANZEIGE

1999 wurde im niedersächsischen Schöningen der erste eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 400 in ganz Deutschland. Daran ist die Ingenieurin Renate Zeumer nicht eben unbeteiligt: Vor sieben Jahren sah sie in China in einem Park Edelstahlkonstruktionen, auf denen Erwachsene, vor allem Ältere, turnten. Diese Idee vom „Outdoor-Fitness“ fand sie so gut, dass sie sie mit nach Deutschland nahm und hier bereits in 200 deutschen Städten umgesetzt professionell umsetzte.

Wer keinen Hund hat, werde im Alter schnell bewegungsscheu, sagt Elisabeth Pfletschinger, 72. Seit sie im Ruhestand ist, traktiert die agile Rentnerin die Westberliner Parks mit ihren Gehsport-Stöcken. Weil die Deutschen immer älter werden und dabei nicht alle so sportlich bleiben wie Pfletschinger, gehört Zeumers sogenannter Seniorenspielplatz mittlerweile zu einer Art ganzheitlichem Alterskonzept. Ein Trend, dessen Ende nicht abzusehen ist. Der Effekt dabei ist kalkuliert: In einer Gesellschaft, in der bald auf jeden Beschäftigten zwei Rentner kommen werden, ist die Gesundheit bis ins hohe Alter nicht nur Privatsache, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor. Selbstverständlich geht es nicht nur um körperliche Fitness, auch anderen Altersgebrechen wird vorgebeugt. Der Einsamkeit, zum Beispiel. "Auf 'ner Parkbank, da sitzt man ja lieber alleine", sagt Pfletschinger. Beim Sitzfahrrad dagegen freue man sich über Nachbarn.

Regelrecht begeistert sei man von diesem "Tummelplatz", erzählt Petra Krötzsch, Geschäftsführerin des Berliner Vereins Lebensherbst. So begeistert, dass man für das Frühjahr eine Bewegungstherapeutin angeheuert hat, die die sportelnden Besucher ganz professionell instruiert. "Kommunikation und Körperbetätigung" laute die Devise. Krötzschs Verein hat die Geräte am Lietzensee bezahlt, rund 25.000 Euro kostet ein Seniorenspielplatz. Zur Einweihung kam sogar Ursula von der Leyen, damals noch Familienministerin. Diesen Plätzen gehöre die Zukunft, erklärte sie. Und skizzierte ein generationenübergreifendes Idyll: Kinder und Alte gemeinsam beim ertüchtigenden Spiel. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Erhebungen zum Thema. Die Fachhochschule Wiesbaden veröffentlichte eine Studie über die liebsten Fitnessgepflogenheiten der Alten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Freitag, 26. März 2010
Mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/853/507018/text/


 

Mitmachen! Am 25. April ist der Tag des Baumes

Der Baum des Jahres 2010 ist die Vogel-Kirsche, und am 25. April ist es wieder so weit: „Menschen für Bäume - Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ ruft mit dem „Kuratorium Baum des Jahres“ große und kleine Leute wieder zu Aktionen zum Baum des Jahres auf. Die Stiftung lädt Kinder und Eltern aus Kitas und Kindergärten, ihre Träger, Behörden, Forstleute, Waldbesitzer, Schulen und Heime, Gruppen, Freundeskreise herzlich ein, am 25. April 2010, dem Tag des Baumes, zum Beispiel eine Vogel-Kirsche zu pflanzen oder eine andere Idee für Bäume Wirklichkeit werden zu lassen. Der internationale Tag des Baumes fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag – das eröffnet die Möglichkeit, aus dem Tag des Baumes gleich ein „Wochenende des Baumes" werden zu lassen!

Originelle Ideen sind gefragt und werden belohnt: Teilen Sie der Stiftung Ihre Ideen in Wort und Bild am einfachsten per E-Mail an info@baum-des-jahres.de mit. Auf die originellsten Beiträge warten Preise und sie werden auf der Internet-Seite www.baum-des-jahres.de veröffentlicht.

Wie auch bereits im vergangenen Jahr wird die Aktion von vielen Einrichtungen und namhaften Persönlichkeiten wie den Wald- und Naturkindergärten, dem Deutschen Forstverein, MdB Georg Schirmbeck (Schirmherr und Präsident des Forstwirtschaftrats), dem Bund deutscher Forstleute, von Waldbesitzern, der Stiftung Wald- und Wild, dem Extrembergsteiger und Alpenschützer Reinhold Messner, dem Schirmherren der Stiftung Menschen für Bäume und ehemaligen Bundesminister für Umwelt Herrn Sigmar Gabriel, der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Frau Ursula von der Leyen, der Schauspielerin und Schriftstellerin Barbara Rütting, u.v.a. unterstützt.

Mehr unter: www.baum-des-jahres.de


Klimawandel im Ballungsraum Ruhrgebiet
Wie können sich Städte anpassen?

Am Montag, 22. März 2010 veranstaltet das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFu) in der Zeche Zollverein in Essen eine top-aktuelle Tagung. In der Programmankündigung heißt es:
Jeder zweite Einwohner in Nordrhein-Westfalen lebt oder arbeitet in einer Großstadt. Die Metropolregion Rhein-Ruhr gehört zu den am dichtesten besiedelten Räumen in Europa. Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf städtisches Leben sind für die Lebensqualität in den Städten bedeutsam. Eng bebaute Innenstadtbereiche werden von künftigen Hitzeperioden besonders stark betroffen sein. Für dort lebende Menschen kann dies hohe gesundheitliche Belastungen bedeuten. Ein weiterer Anstieg der sogenannten Starkregenereignisse erhöht das Risiko von Sach- und Personenschäden. International beginnen Städte und Stadtregionen, Vorsorgestrategien für diese Entwicklungen zu bedenken und umzusetzen.
Welche Faktoren sind wichtig? Welche Maßnahmen sind möglich? Welche Rahmenbedingungen sind förderlich und wer muss mitwirken? Anregungen zum vorsorgenden Handeln in unseren Städten werden im "Handbuch Stadtklima" des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Es bietet Orientierung und konkrete Umsetzungsvorschläge an. Die Tagung lädt dazu ein, über diese Impulse und weitere Denkanstöße – insbesondere aus den Kommunen – zu diskutieren.

Termin: Montag, 22. März 2010, 10.00 – 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Zeche Zollverein (Erich Brost-Pavillon), Essen
Programm und Anmeldung:
http://www.difu.de/seminare/10_klimawandel_ruhrbegiet_flyer.pdf


Lasst Bäume sprechen

Unter dem Motto „Lasst Bäume sprechen!“ startet das Stadtmuseum Bonn ein Ausstellungsprojekt, das sich mit Bäumen im Stadtgebiet beschäftigt, die für die Bonner von Bedeutung sind. Dabei soll es nicht nur um die legendären Baumveteranen Bonns gehen, wie zum Beispiel die etwa 150jährige Esskastanie im Baumschulwäldchen oder dem Clemens-August-Buchenpaar im Botanischen Garten, welches 2007 dem Sturm "Kyrill" zum Opfer fiel. Auch andere Bäume können Geschichten erzählen, sei es über ihre Funktionen oder über das, was sie erlebt haben. In diesem Zusammenhang bittet das Stadtmuseum um Mithilfe:
Wer weiß Geschichten über Bonner Bäume zu erzählen - Historisches, Anekdotisches oder sogar Mythologisches? Manche Bonnerinnen und Bonner kennen noch die Sage vom Bonner "Eschenbäumchen", dem nachgesagt wurde, es bringe - so wie an anderer Stelle der Storch - die "Wickelditzchen" zur Welt.

Ansprechpartner im Stadtmuseum ist Dr. Horst-Pierre Bothien,
E-Mail: horstpierre.bothien@bonn.de.

Das Museum wird im Frühjahr zunächst eine Ausstellung über historische Bäume zeigen, das heißt über Bäume, die schon vor 100 Jahren Aufmerksamkeit erregten. Im Frühjahr 2011 folgt dann die Präsentation von eindrucksvollen Bäumen im heutigen Stadtgebiet. Eine Begleitpublikation mit dem Titel "Der Bonner Baumführer" soll dann Interessierte auf Spaziergängen durch Bonn begleiten.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Bonn vom 2. Februar 2010


Grün in der Stadt und grüne Technologie

„Wie ökologisch können Städte in Zukunft sein?“ überschreibt Laura Weissmüller ihren Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Februar 2010. Vorgestellt werden verschiedene aktuelle Bauprojekte, Ausstellungen und Positionen zum Thema. Ein Ausschnitt:
„Schon heute leben mehr Menschen in Metropolen als auf dem Land. 2050 sollen laut UN drei Viertel der Weltbevölkerung Städter sein. Man muss nicht die Position von fanatischen Landbewohnern vertreten um das beängstigend zu finden, denn wenn so weitergebaut werden sollte wie bisher, wird der Energieverbrauch geradezu explodieren: Benötigen Gebäude weltweit 40 Prozent der Energie, liegt der Anteil in Metropolen bei 70 Prozent. Für eine Zukunft trotz Klimawandel und Ende der fossilen Brennstoffe heißt deswegen die Devise: möglichst grüne Städte. Ausstellungen in Stuttgart und Berlin und der Bildband „Architecture of Change 2“ von Kristin Feireiss und Lukas Feireiss stellen jetzt unterschiedliche umweltfreundliche und energieeffiziente Stadtprojekte vor. ...“

Die Ausstellung „Post-Oil City. Die Stadt nach dem Öl“ ist bis zum 20. März in der ifa-Galerie Stuttgart zu sehen und vom 23.04.-18.07.2010 in der ifa-Galerie Berlin.
„Seismograph City – Hamburg im Dialog“ läuft noch bis zum 4. April 2010 im Architekturforum Aedes am Pfefferberg in Berlin.
Der Bildband „Architecture of Change 2. Sustainability and Humanity in the Built Environment“ hrsg. von Kristin und Lukas Feireiss mit Interviews mit Peter Sloterdijk und Chris Luebkeman, ist im Verlag gestalten erschienen und kostet 44 Euro.

Quelle: Laura Weissmüller, Süddeutsche Zeitung Nr. 27 (3. Feb. 2010), Seite 13

 


600 Jahre Uni Leipzig – 600 Bäume

Wie aktiv werden in Zeiten des Klimawandels und anderer Umweltprobleme? fragten sich Studenten der Uni Leipzig und starteten eine höchst interessante Umweltschutzinitiative: Das Baumpatenschaftsprojekt „600 Bäume zum 600. Jubiläum der Universität Leipzig“. Diese Initiative möchte jedem Leipziger ermöglichen, für seine Umwelt Verantwortung zu übernehmen und Umweltschutz nicht als Floskel zu verstehen, sondern tätig zu werden und sich zu engagieren.

Prominente Unterstützung erhält das Projekt von drei Schirmherren, die für ihren Einsatz im Bereich des Umweltschutzes deutschlandweit bekannt sind. Die Schirmherren des Projektes sind die ehemaligen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Klaus Töpfer, der außerdem Stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist, und Johannes Lichdi (Mitglied des Sächsischen Landtags).

Mit dem 31. Dezember 2009 sollte das Projekt abgeschlossen werden. Aufgrund der positiven Resonanz und eines noch nicht voll erreichten Spendenzieles wird das Projekt bis Ende April 2010 verlängert.
Die Ergebnisse sprechen für sich:
26995 Euro wurden insgesamt von 484 Spender/innen gespendet
- 10650 Setzlinge wurden für Großzössen ermöglicht (Ziel: 10000)
- 72 Patenbäume wurden für Leipzig gespendet (Ziel: 100)
- 16 Patenbäume wurden im Oberholz/Großpösna gepflanzt (Ziel: 16).

Kompetente Partner stehen dem Projekt zur Seite. Sie garantieren, dass die Pflanzungen ordnungsgemäß und vor allem nachhaltig durchgeführt werden. Beispielhaft!

Mehr unter: http://www.600baeume.de/p/3/


Grün geht alle an:
Straßenbaumkonzept für Dresden

Der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden Dirk Hilbert und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft stellten am 13. November2010 das Straßenbaumkonzept für die Landeshauptstadt Dresden vor. Im Mai 2008 hatte das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft das Dresdner Landschaftsarchitekturbüro Grohmann mit der Konzepterarbeitung beauftragt. Dieses entstand unter der Leitung des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, begleitet von einer Arbeitsgruppe aus städtischen Ämtern, Versorgungsträgern und der TU Dresden. Planungsstände wurden dort vorgestellt und diskutiert, so dass möglichst viele Belange beachtet werden konnten.
Das Konzept besteht aus vier Teilen. Den Schwerpunkt bildet die Planung des Entwicklungskonzeptes für die Stadt Dresden mit Analyse, Leitlinien, Planungen für Haupt- und Nebenstraßennetz und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Als wertvolle Ergänzung wurde eine „Dresdner Straßenbaumliste" als Planungshilfe erarbeitet. Weitere Planunterlagen, Tabellen, Listen, Regelwerke und Kartenmaterial komplettieren das Konzept.


Ergebnisse in Zahlen:
Bestand 1928: 60 000 Bäume in 85 Arten und Sorten
Bestand 1990: 28 200 Bäume in 40 Arten und Sorten
Bestand 2008: 48 500 Bäume in 85 Arten und Sorten, davon 21200 Bäume im Hauptstraßennetz und 27 300 Bäume im Nebenstraßennetz

Straßenbaumkonzept 2009:
Hauptstraßennetz insgesamt: 37 400 Bäume in 104 Arten und Sorten
Nebenstraßennetz insgesamt: 40 000 Bäume in 180 Arten und Sorten
Geschätzte maximale Gesamtzahl aller Straßenbäume (Bestand und Neupflanzungen): 77 400 Bäume in 180 Arten und Sorten

Die Realisierung der in diesem Straßenbaumkonzept insgesamt ausgewiesenen Neupflanzungen und der dauerhaften Bestandssicherung erfordert über einen Zeitraum von 25 Jahren jährlich Aufwendungen in Höhe von 2,08 Millionen Euro (1300 Neupflanzungen pro Jahr). Die Stadt wird in künftigen Haushaltplanungen hierzu Prioritäten festlegen, diese Summe ist jedoch nicht allein von der Stadt aufzubringen. Das Engagement für mehr Grün an Dresdens Straßen soll zum Gemeinschaftswerk werden, denn als „weicher Standortfaktor" geht Grün alle an.
Derzeit wächst der Straßenbaumbestand um ca. 900 Straßenbäume im Jahr. Das entspricht etwa 1,35 Millionen Euro, die über Verkehrsbauvorhaben, städtischen Haushalt, Ausgleichs- und Ersatzzahlungen sowie dem Fonds Stadtgrün (private zweckgebundene Spenden) aufgebracht werden. Um das Straßenbaumkonzept erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, den Charakter Dresdens als „grüne Stadt" sowie langer historischer Tradition in Bezug auf Straßenbäume bei Einwohnern und Entscheidungsträgern bewusst zu machen.

Mehr unter: http://www.dresden.de/de/02/035/01/2009/11/pm_066.php


Das blaue Band am Rhein: Es geht weiter!

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers hat als Schirmherr der Initiative Pro Düsseldorf eine Info-Tafel im Rheinpark enthüllt, die an die erste große Pflanzaktion der Initiative im Herbst 2008 erinnert. Fünf Millionen Krokusse aus dem westholländischen Blumenzuchtgebiet Hillegom waren damals von mehr als 2.100 ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in die Erde gebracht worden, die damit gemeinsam mit den Sponsoren zu Geburtshelfern des rund 1,3 Kilometer langen "blauen Bandes" am Rhein geworden sind. Noch im Oktober 2009 soll das "blaue Band" verlängert und verdichtet werden. Dazu werden eine Million Krokusse neu gepflanzt. Sie werden das "blaue Band", das bislang von der Rheinterrasse bis zur Theodor-Heuss-Brücke reicht, bis zur Schnellenburg verlängern. Die neuen Krokusse sind auch dafür bestimmt, kahle Stellen, die sich im Rheinpark bei der ersten Blüte im März 2009 gezeigt haben, zu schließen. Für die neue Pflanzaktion werden einsatzfreudige Helferinnen und Helfer gesucht.

Pflanztage sind der 24. und 31. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr.
Frühzeitige Anmeldungen erleichtern der Initiative die Planungen. Anmeldungen nimmt Pro Düsseldorf ab sofort unter
Telefon: 0211.947 4000 oder per
E-Mail: info@pro-duesseldorf.de entgegen.


Pro Düsseldorf geht davon aus, dass die Arbeiten im Gefolge von Maschinen am besten in kleinen Helfer-Teams zu leisten sind. Deshalb lädt die Initiative insbesondere auch Familien, Vereine, Klubs und Freundeskreise zum Mitmachen ein.

Mehr unter: http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/blaues_band/index.shtml

 


Baumkontrollen in Düsseldorf

Ein wichtiges gärtnerisches Gestaltungselement in der Stadt sind die über 200.000 Großbäume in den städtischen Parkanlagen und die rund 56.000 Straßenbäume. Um die Verkehrssicherheit und Baumgesundheit zu gewährleisten, wird jeder Baum von geschulten Mitarbeitern des Gartenamtes regelmäßig kontrolliert. "Kein Baum wird ohne triftigen Grund gefällt. Im Einzelfall muss abgewogen werden, ob ein Baum noch standsicher genug ist und erhalten werden kann. Sonst können im schlimmsten Fall Menschen oder Dinge durch herab stürzende Äste oder gar umstürzende Bäume gefährdet werden", erklärt Gründezernentin Helga Stulgies.

Straßenbäume werden regelmäßig durch geschultes Personal mindestens einmal im Jahr wechselnd im belaubten und unbelaubten Zustand kontrolliert. Bäume mit bekannten Schädigungen werden sogar zweimal jährlich untersucht. Bäume in Grünanlagen werden in der Regel alle Jahre kontrolliert. Im Einzelnen gehen die Stadtgärtner dabei so vor: Alle Bäume werden durch Inaugenscheinnahme systematisch vom Boden aus auf Anzeichen von Gefährdungen überprüft. Unter Umständen kommt ein Gummihammer zum Abklopfen des Stamms zum Einsatz.

Mehr Infos zum Thema bei: http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/baumkontrolle/index.shtml

 


Zweimal Fassadenbegrünung am 29. September 2009 in Frankfurt:
2. FBB-Symposium 2009 UND Vortrag Patrick Blanc "Vertikale Gärten"

Am Dienstag, 29. September 2009 findet im Frankfurter Hotel Best Western IB das 2. FBB-Symposium Fassadenbegrünung statt. Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.(FBB) hat ein umfangreiches Fachprogramm zusammen gestellt. Sprecher sind u.a. Gert Moegenburg (FVHF, Berlin) zu "Korrosionsschutzanforderungen an Verankerungen und Kletterhilfen", Prof. Dipl.-Ing. Christoph Althaus (Höxter) über "Potentielle Schadensfälle bei begrünten Fassaden", und Thorwald Brandwein (Mechernich) mit "Aus der Praxis - Strategien zur erfolgreichen Umsetzung von Fassadenbegrünungsprojekten".
Das Programm und Anmeldeunterlagen stehen unter: http://www.fbb.de/Aktuell/SympFassade09/Symp09Fassade.html

Am gleichen Tag gibt es im Botanischen Garten Frankfurt (Siesmayerstraße 72) um 19.00 Uhr den Vortrag "Vertikale Gärten" von Patrick Blanc. Als Wissenschaftler der staatlichen Forschungseinrichtung CNRS in Frankreich hat Patrick Blanc seine Erfahrungen genutzt, um seine berühmten "Grünen Wände" zu entwickeln, für die er inzwischen weltweit bekannt ist. Er hat es geschafft, ein einfaches, jedoch effektives System zu entwickeln, senkrechte Wände zu bepflanzen und in grüne Oasen zu verwandeln. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, der Eintritt ist kostenlos.
Mehr Informationen unter:
http://www.palmengarten.frankfurt.de/deutsch/aktuell/patrickblanc.htm


Kö-Bogen-Start mit Libeskind

Der Architekt Daniel Libeskind ist international bekannt mit Projekten wie dem Jüdischen Museum in Berlin, dem Denver Art Museum und den Planungen für den Freedom-Tower auf dem World Trade Center-Gelände in New York. Am Montag, 17. August 2009 präsentierte er im Henkel-Saal in Düsseldorf vor rund 400 interessierten Bürgern seine Pläne und erläuterte auch das Prinzip der unterschiedlichen Fassaden: zum Hofgarten aus Glas und hellem Stein, mit klarer Kante und diagonalen, bepflanzten Einschnitten, die das Grün ins Gebäude holen; zum Schadowplatz, der dadurch erst zum Platz werde, verspielt und skulptural; zur Kö hin schmal und als Fortsetzung der historischen Fassaden-Reihe Richtung Hofgarten.

Kennzeichnend für den Entwurf ist die geschwungene Fassade aus Glas und weißem Naturstein, die zur Wasserseite hin mit diagonalen Schnitten aufgebrochen wird. Diese Schnitte werden bepflanzt und damit das Grün des Hofgartens fortgeführt. Eine Brücke verbindet die beiden Gebäudeteile oberhalb des dritten Geschosses. Die Dachflächen sollen begrünt werden, eine Solarnutzung ist vorgesehen.

Libeskind stellte einen auffallend grünen Plan vor: Mit umfangreichen Begrünungen der Fassaden (er sprach dabei von "hängenden Gärten") und der Dächer versucht er, den Hofgarten in sein Gebäude einzubeziehen, von dem er sagt, dass "es eine musikalische Sprache spricht". Viel Beifall erhielt er dabei für die Aussage, dass in den Innenstädten die Menschen das Maß der Dinge sein müssten. Innenstädte müssten fußgängerfreundlich sein, insofern begrüßt er alle Überlegungen, den Verkehr unter die Erde zu bringen.

Mehr unter:

http://www.duesseldorf.de/thema/koebogen/index.shtml
http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/koebogen_juwel/index.shtml


Für "Vielfalt-Entdecker": Einladung zum Deutschen Umweltpreis

Auf die Plätze, fertig - bewerben! Wer jetzt schnell ist und bis zum 10. September beim Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) "Entdecke die Vielfalt!" ein Projekt online einreicht, hat die Chance, an der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der DBU am 25. Oktober in Augsburg teilzunehmen und den Bundespräsidenten zu treffen. Mit 500.000 Euro ist der Deutsche Umweltpreis die höchst dotierte Umweltschutzauszeichnung Europas. "Mit unserem Wettbewerb suchen wir pfiffige Zehn- bis 16-Jährige, die sich ideenreich und engagiert für biologische Vielfalt einsetzen", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die Einladung ausgewählter "Vielfalt-Entdecker" zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises sei als Belohnung ihrer Arbeit zu verstehen. "Gleichzeitig möchten wir dazu anspornen, sich auch wie die 'großen' Preisträger langfristig für die Belange von Umwelt und Natur einzusetzen", betont Brickwedde. Unabhängig von dieser Sonderaktion ist der generelle Bewerbungsschluss für den Wettbewerb der 18. November.

Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und zu entschärfen, innovative und vernetzte ganzheitliche Lösungsansätze zu entwickeln und vor allem eine Vorbildfunktion zu erfüllen - "diese hohen Vergabekriterien zeigen: Mit dem Deutschen Umweltpreis würdigen wir jährlich herausragende Persönlichkeiten und deren Leistungen, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und Erhalt der Umwelt beigetragen haben", erläutert der DBU-Generalsekretär. Viele Biographien bisheriger Umweltpreisträger zeigten, dass es sich dabei um außergewöhnliche Menschen handele, die - von einer Idee beseelt - nicht selten als Querdenker gestartet und unkonventionell, beharrlich und engagiert ihre Vision in die Wirklichkeit umgesetzt hätten. "Auch mit unserem Wettbewerb 'Entdecke die Vielfalt!' suchen wir tatkräftige Visionäre", unterstreicht Brickwedde. Es gebe Millionen unterschiedlicher Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, tausende davon seien vom Aussterben bedroht. Nicht nur Fachleute - jeder könne etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun. Unter dem Motto "global denken - fair und nachhaltig handeln" sucht die weltweit größte Umweltstiftung noch bis zum 18. November, dem allgemeinen Bewerbungsschluss, gute Ideen und Ansätze: Projekte, die das Wettbewerbsthema aus naturwissenschaftlicher, ethischer oder künstlerisch Sicht aufbereiten. Die Teilnehmer sind aufgerufen, ihre Projekte und Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren, andere für das Thema zu sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren. Auf die Erstplatzierten warten 1.000 Euro Preisgeld.

Mehr Informationen und Hinweise unter www.entdecke-die-vielfalt.de .


Die grüne Stadt - Plant it Green

Deutsche verbringt im Durchschnitt etwa 140 Minuten täglich online und weitere 173 Minuten vor dem Fernsehapparat. Vor allem das teilweise exzessive Computerspiel von Jugendlichen ist regelmäßig Thema von kritischen Kommentaren. Aber es gibt durchaus sinnvolle, anregende Spiele - für Regentage zum Beispiel. Wohl bemerkt: Wir haben das Computerspiel "Die grüne Stadt - Plant it Green" per Zufall gefunden und den kostenlosen Test-Download genutzt, um das Spiel auszuprobieren. Jeder mag selbst prüfen, ob er dafür Verwendung hat! Wir fanden aber immerhin bemerkenswert, dass es zu "unserem" Thema ein Computerspiel mit einem breiten Ansatz zur ökologischen Städteplanung gibt.

In dem Spiel "Die grüne Stadt - Plan it Green" werden Sie zum Bürgermeister von Greenville. Die einst umweltfreundliche Kleinstadt leidet seit Jahren unter massiven Umweltschäden, wodurch die Zufriedenheit der Einwohner drastisch leidet. Können Sie Greenville wieder zu einem attraktiven, sauberen und wohlhabenden Ort der Erholung wandeln? Das Spiel kann man kaufen - aber auch erst einmal eine Stunde lang gratis testen.

So funktioniert's: Greenville ist in neun Bezirke unterteilt, die während des Spiels aufgesucht werden müssen. In jedem Bezirk stehen (auch) heruntergekommene Wohnhäuser, unprofitable Unternehmen und die Umwelt schädigende Fabriken. Diese gilt es, nach und nach zu reparieren und mit "Upgrades" herauszuputzen.
In jedem Level müssen Sie bestimmte Ziele erreichen. Dabei ist Management-Talent gefragt. Um Upgrades vornehmen, oder neue Gebäude und Parks errichten zu können, benötigt man auch in diesem Spiel Geld und entsprechende Materialien. Parallel gilt es, die kommunale Bilanz, Ausgaben und Steuereinnahmen im Auge zu behalten.

Eine Stunde kostenlos testen unter:
http://www.winload.de/download/106183/Spiele


Wieder gesucht: Deutschlands schönste Parks

Der Aaseepark in Münster, Deutschlands schönster Park 2008, sucht einen Nachfolger. Auch 2009 wird eine Expertenjury im Auftrag des Motorenherstellers Briggs & Stratton die fünf schönsten Parks in Deutschland küren. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2009.

Am Wettbewerb teilnehmen können alle Parks und Grünanlagen in Deutschland, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Ob großer Stadtpark, barocker Schlossgarten oder von einem Förderverein getragene Grünanlage, alle Bewerbungen werden anhand der eingereichten Unterlagen kritisch von einer jährlich neu zusammengesetzten Fachjury begutachtet. Die Auszeichnung ist nicht mit einem Geldpreis verbunden, den Siegern winkt jedoch ein bundesweites Medienecho, dem Erstplatzierten die Chance auf den Titel "Europe's Best Park.

Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformular und weitere Informationen finden sich unter: www.schoenste-parks.de


Umweltthemen in der Schule

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Ergebnisse einer Studie begrüßt, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 31. März 2009 in Bonn vorgestellt hat. Aus der Studie "Green at Fifteen?", die sich auf Daten aus der PISA-Erhebung 2006 stützt, geht hervor, dass Schülerinnen und Schüler in den 30 OECD-Ländern stark an Umweltthemen interessiert sind und diese auch für wichtig halten.

Gabriel: "Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern in Deutschland zu ihren guten Kenntnissen im Bereich der Umwelt- und Geowissenschaften, die über dem Schnitt der OECD-Länder liegen." Er verstehe die vorgestellte Studie als Bestätigung der Bildungsaktivitäten seines Ministeriums. "Wir bieten Kindern und Jugendlichen pädagogisch aufbereitete Materialien, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kenntnisse der Umweltthemen zu erweitern, die sie selbst als sehr wichtig einschätzten", so Gabriel. Dies sei auch im Hinblick auf den großen Bedarf an Nachwuchskräften im Umweltbereich wichtig.

In der OECD-Studie wird deutlich, dass die Jugendlichen im Umweltbereich weiteren Informationsbedarf haben. Zwischen 50 und 70 Prozent der Befragten erwarben ihre Kenntnisse in der Schule. Das BMU stellt seit Jahren Bildungsmaterialien für die Sekundarstufe I/II und die Grundschule zu umweltrelevanten Themen zur Verfügung. Der BMU-Bildungsservice wurde als offizielle Maßnahme des nationalen Aktionsplans der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet und bietet Schulen und Bildungseinrichtungen zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Themen im Umweltbereich auseinander zu setzen. Zurzeit werden weitere Bildungsmaterialien für die Grundschule erstellt, die die Themen erneuerbare Energien, Klimawandel und Abfall behandeln.

Themenhefte haben z.B. folgende Titel: Biologische Vielfalt, Flächenverbrauch und Landschaftszerschneidung, Umwelt und Gesundheit ... Alle Materialien können kostenlos beim BMU bestellt werden. Sie stehen unter www.bmu.de/bildungsservice auch zum Herunterladen zur Verfügung.

Mehr unter: http://www.bmu.de/publikationen/bildungsservice/aktuell/6807.php

 


Europas schönster Park liegt in Münster - der Aaseepark

Im Herzen von Münster, idyllisch am Wasser gelegen, etwa einhundert Hektar groß und am Wochenende regelmäßig von tausenden Menschen besucht liegt Europas schönster Park 2008. Das jedenfalls sagt der Motorenhersteller Briggs & Stratton, Auslober eines anerkannten internationalen Wettbewerbs, über den Aaseepark. Münster liegt an erster Stelle vor dem Maraboupark in Schweden und dem Parc Maupassant de Bois Savary in Allonnes in Frankreich. Durch die Wahl zum schönsten Park Deutschlands im Jahr 2008 hatte sich der Aaseepark gleichzeitig für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb 2009 qualifiziert. Kriterien für die Preisvergabe sind der öffentliche Zugang, der Pflegezustand, die Gestaltung und die Nutzungsmöglichkeiten.

Ein Juwel im Grünsystem der Stadt, ein Paradies für Freizeit und Erholung und ein Magnet für Stadtbewohner und Gäste ist der Aaseepark in Münster. Mit seiner großen Wasserfläche im Westen der Innenstadt und dem Grünzug "Westliches Aatal" übernimmt der Aaseepark eine besondere Funktion der Frischluftversorgung für das Stadtklima. Im letzten Bauabschnitt in den Jahren 1994-1996 wurde die Aa zwischen Haus Kump und dem Neuen Aasee naturnah umgestaltet in eine weite Gewässerlandschaft mit angrenzenden, extensiv genutzten Park- und Grünflächen. Die Wegeführung ermöglicht den Stadtbewohnern, die vielfältigen Biotope mit einer hohen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren erlebbar zu machen. Von der Innenstadt bis zur Einmündung der Aa hat der Aasee einschließlich seiner renaturierten Gewässerbereiche nun eine Gesamtlänge von fast 3000 m. Annähernd 100 ha naturnahe Erholungsgebiete sind für 100.000 Münsteraner in kurzer Zeit erreichbar.

Bewerbungen für den Wettbewerb 2009 sind bis 15. Mai 2009 möglich unter: http://www.schoenste-parks.de/de_bewerben.htm

Weitere Informationen unter:
www.aaseepark.de und http://www.schoenste-parks.de/


Projekt "Grüne Stadt" an TU Darmstadt


Im November 2008 waren einige aktive Studenten des Projektes "Grüne Stadt" zusammen mit Seminarleiter Dr. Martin Knoll im Interview bei Radio Melibokus. Unter http://www.gruene-stadt-darmstadt.de gibt es Infos und Eindrücke über den Studiengang "Geschichte der Moderne" und das Projektseminar "Grüne Stadt". Dort auch diese Übersicht:
"Städte gelten als sekundäre, durch dichte Bebauung und Versiegelung gekennzeichnete Umwelten. Doch gibt es seit je innerstädtische oder stadtnahe Grünflächen unterschiedlicher Funktionalität: Alleen, Schlossparks, Tiergärten und Jagdgehege, botanische Gärten Stadtparks, Friedhöfe, Sportanlagen, Schrebergartenkolonien u.a.. All diese Formen städtischen Grüns unterliegen sozial- und kulturgeschichtlich bedingten Entwicklungsprozessen (Nutzung/Funktion, Zugangsberechtigung, Gestaltung, Integration in die Stadtplanung). Im Projektseminar werden urbane Grünflächen in Darmstadt identifiziert, ihre Geschichte recherchiert und die Ergebnisse dokumentiert. Diese Dokumentation ist dann medial in einer attraktiven Form aufzuarbeiten. Angestrebtes Ziel ist die Erstellung eines web-basierten illustrierten historischen Informationswerks über städtisches Grün in Darmstadt."

Weitere Informationen und den Mitschnitt eines Besuchs von Mitgliedern des Projektteams bei "Radio Melibokus" finden sie unter www.gruene-stadt-darmstadt.de .


Gemeinsam aufforsten!

Das Ergebnis der Aktion übertraf sämtliche Erwartungen. 10.000 Bäume wollte der Bundesverband Deutscher Heimwerker, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB) für ein Aufforstungsprojekt im Alpenvorland rund um Rosenheim zusammentragen. Zahlreiche Baumspenden von Unternehmen und Privatpersonen haben es möglich gemacht, dass der BHB im November 2008 bereits die stolze Summe von 12.770 Bäumen verkünden kann. Erste Erfahrungsberichte konnte der BHB-Präsident und Geschäftsführer von toom BauMarkt Georg Rothacher geben, der Anfang November selbst zum Spaten griff und auf schwierigem Gelände mit pflanzte. Fazit: In Deutschland muss viel getan werden, um die sichtbaren Spuren zu beseitigen, die Stürme und auch der Klimawandel an den Wäldern hinterlassen haben. Die unverkennbaren Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen, zeigen sich neben der beschleunigten Gletscherschmelze und der zunehmenden Erosion des Bodens auch in einer Verschiebung der Waldgrenze. In dem empfindlichen Ökosystem der Alpen und ihres Vorlandes spielen Bäume aber eine zentrale Rolle: Sie sichern mit ihrem Wurzelwerk den Boden, speichern das Schmelzwasser bis in den Frühsommer und bilden den wichtigen Humus. Für die ortsansässigen Bergbauern im Voralpenland sind Fichte, Tanne, Buche und Ahorn zudem wichtige Nutzbäume. "Um das Ökosystem Alpen zu retten, muss noch viel mehr getan werden. Wir hoffen daher, dass andere Branchen und Unternehmen dem Beispiel folgen und ebenfalls mit jedem Baum auch ein Stück Zukunft pflanzen", so Georg Rothacher.

Mehr unter:

http://www.heimwerkerverband.de/german/presse/index.html?NID=82
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten


"Grün": Schreibwettbewerb der Landeshauptstadt Schwerin

"Grün" lautet das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin und ist zunächst eine Verbeugung vor der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin. Aber es gibt darüber hinaus noch viele andere Assoziationen zu diesem Thema: Wohl jeder verbindet mit "grün" die Hoffnung auf etwas Gutes. Im Grünen erholen wir uns am liebsten von vielerlei Stress und Ärger. Mit grün verbinden wir eine politische Partei und ganz allgemein ökologisch orientiertes Engagement. Aber grün verbinden wir auch mit unreifem Obst und noch nicht ausgereiften Persönlichkeiten. Man kann sich "grün und blau" ärgern. ... Die Verfasser der von einer Jury ermittelten fünf besten Texte werden dann nicht nur öffentlich benannt, sondern zu einem Besuch nach Schwerin, in die BUGA - Stadt 2009, eingeladen. Die Sieger erhalten die Möglichkeit, ihre Texte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen und mit den Juroren und dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen.

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen kann jeder, der Lust am Schreiben hat und älter als 16 Jahre ist. Die eingereichten Texte dürfen bisher nicht veröffentlicht sein. Jeder Teilnehmer kann sich mit maximal 10 A4 - Seiten, maschinenschriftlich, maximal 60 Zeilen je Seite, beteiligen. Die wichtigsten Angaben zur Person der Autorin / des Autors (Anschrift, Alter, Tätigkeit, Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse) komplettieren die Einsendung.
Einsendeschluss ist der 30. März 2009.

Anschrift für die Wettbewerbsbeiträge:
Landeshauptstadt Schwerin
Kulturbüro z. H. Brigitte Wils
Puschkinstraße 13
19055 Schwerin

Mehr unter: http://www.mvregio.de/print/174852?url=/174852.html


Informationskampagne "Biodiversität - viel mehr als ich dachte!"

Die natürliche und auch kultivierte Vielfalt allen Lebens ist ein unverzichtbares weltweites Gemeingut. Bis zum Jahr 2010 soll der Verlust an Arten, Lebensräumen und innerartlicher Vielfalt gestoppt sein - diesem Ziel haben sich die Europäische Union, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, viele Städte und Gemeinden und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) verpflichtet. Dennoch geht bisher das Artensterben und die Schrumpfung von Lebensräumen in rasantem Tempo weiter.

Städte, Landkreise und Gemeinden nehmen eine Schlüsselposition für den Schutz biologischer Vielfalt ein, deshalb sollen alle lokalen Akteursgruppen zu entschlossenem und vernetztem Handeln motiviert werden. Die Informationskampagne "Biodiversität - viel mehr als ich dachte!" der LAG 21 NRW soll die Verknüpfungen des Themas Biodiversität zu vielen anderen Handlungsfeldern nachhaltiger Entwicklung verdeutlichen.
In der aktuell aufgelegten Broschüre "Lokal handeln - biologische Vielfalt auf lokaler Ebene" werden nach einer kurzen Einführung neun Beispiele für vernetztes Handeln vorgestellt. Die Kampagne soll den Startpunkt für weitere Vernetzungsaktivitäten bis mindestens 2010 bilden - um den rasanten Verlust biologischer Vielfalt auch in Nordrhein-Westfalen aufzuhalten.

Die Broschüre kann kostenlos bei der LAG 21 NRW bestellt werden und

steht zum Download bereit unter: http://www.lag21.de/de/lag_21_nrw_ev/projekte/biodiversitaet.php

 


Blühender Sommertraum ist ein Erfolg


Dank der Aktion "Unser Riedlingen erblüht" sind für die "Perle an der Donau" die passenden Accessoires gefunden worden. Am Mittwochabend wurde im Rathaus der blühende Sommertraum 2008 verabschiedet, allen Beteiligten gedankt, und die fleißigsten grünen Daumen wurden prämiert.
Das den Riedlingern und seinen Besuchern nun ganzjährig "etwas blüht", das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Momentan schwelgt die Innenstadt mitten im gelben Herbstzauber. Das kommende Wintermärchen wurde den Gästen im Rathaussaal gestern von Roland Schlegel und Dr. Joachim Kieferle vom Komitee "Lebendige Altstadt" schmackhaft gemacht. Heuer könnten die Kästen und Kübel stehen bleiben, winterhart bepflanzt oder nach einer Entsorgung des Verblühten mit Zweigen, winterlichem Schmuck und Lichterketten verziert die Stadt schmücken - fertig wäre der Wintertraum mit einfachsten Mitteln.
Doch zunächst wurde am Mittwochabend das Riedlinger Blumenmeer 2008 verabschiedet. Ein Bilderreigen der Fotofreunde erinnerte daran, wie herrlich die Blumenpracht war. Viele blühende Blickfänge waren zu sehen. Nicht nur in der Innenstadt, auch in der Hindenburgstraße haben Anwohner grüne Daumen. Roland Schlegel bestätigte: "Die Aktion war sehr erfolgreich und kommt immer besser an. Kunden, Touristen und nicht nur die, sie alle kommen, ,weil es hier so schön ist'."
Zur Freude aller habe es wenig Sachbeschädigungen gegeben. Es falle auf, dass der Blumenschmuck abseits in den Gassen und Gässchen zugenommen habe. Bemerkenswert sei das Engagement der Schulen gewesen.
Die Organisatoren dankten allen Hobbygärtnern, Bürgermeister Petermann und der Stadt, den Sponsoren und den Gärtnern, ohne deren Hilfe die Aktion nicht möglich wäre. Eine "blühende Stadt" im dritten Aktionsjahr beweise, dass es sich dabei nicht um eine Eintagsfliege handle, sagte Dr. Kieferle: "Viele Feste laufen unter diesem Motto, es stärkt das Wir-Gefühl und alle sind Feuer und Flamme."
Urkunden und Geldpreise
Die Teilnehmer mit dem schönsten Blumenschmuck erhielten ein Erinnerungsfoto und eine Urkunde. Die Allerbesten wurden mit einem Geldpreis belohnt. Bürgermeister Petermann überreichte den fleißigen Helfern eine Urkunde. Er dankte allen, die zum Gelingen beitrugen. Die Fotos vom Blumenschmuck 2008 können zur Erinnerung bestellt werden, der fotografische Blumenreigen wird im Foyer der Kreissparkasse gezeigt. Und alle dürfen sich auf "Riedlingen, die blühende Stadt am Fluss 2009" freuen.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 17. Oktober 2008


Umweltbildung
Don Cato's grüne Geschichten
Neue Runde im bundesweiten Kinderwettbewerb zu Artenvielfalt und Klimaschutz

Kleine Klima-Erklärer dringend gesucht: Der Luchs DON CATO startet eine
spannende Umwelt-Expedition. Seine Mission: Er soll den kleinen rosa
Außerirdischen vom Planeten "Fadia" die Auswirkungen des Klimawandels auf
die Artenvielfalt der Erde erklären. Doch dazu braucht er dringend Hilfe.
Und zwar die von Kindern: Kids, die erklären können, was auf dem blauen
Planeten passiert. Nur so kann DON CATO erfolgreich sein. Und auf seinen
Erfolg bauen das Bundesumweltministerium und die Jugend im BUND (Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland). Sie schicken den Umwelt-Luchs am 6.
Oktober 2008 bereits zum siebten Mal auf Tour.

Dabei ist DON CATO auf die Hilfe kleiner Umweltschützerinnen und
Umweltschützer im Alter zwischen vier und zehn Jahren angewiesen: Beim
Wettbewerb "DON CATOs GRÜNE GESCHICHTEN 2008/2009" sollen Kinder den
Umwelt-Luchs bei seinen Abenteuern begleiten - und ihm helfen, den netten,
rosafarbenen Aliens den Zusammenhang zwischen Artenvielfalt und Klimawandel
zu erklären. Die Jüngsten helfen ihm dabei mit selbst gemalten Bildern. Ab
acht Jahren kommen selbst ausgedachte und aufgeschriebene Geschichten und
andere pfiffige Projektideen dazu.

"Wer mit DON CATO auf Abenteuerreise geht, wird auch als Erwachsener ein
wachsames Auge auf unseren Planeten haben", betont Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel. Klima- und Artenschutz gehörten zu den wichtigsten Aufgaben
der Zukunft. "Die Erde wird Freunde brauchen, die gut auf sie Acht geben.
Und wer als Kind mit DON CATO durch die Natur gestreift ist, wird so ein
Freund der Erde werden", ist Sigmar Gabriel überzeugt. Neben dem
Umweltministerium und der BUND-Jugend unterstützen das Kinderhilfswerk, das
Deutsche Jugendherbergswerk und die Firma SMB Seilspielgeräte den
Umwelt-Luchs DON CATO bei seiner Aufgabe.

Seine besten zwanzig Helfer belohnt DON CATO mit je einem wertvollen
Spielepaket. Das beste Team eines Kindergartens, einer Schule oder einer
Kindergruppe kann sich über eine besondere Überraschung freuen: Eine riesige
Spiellandschaft mit Kletterturm und Hängematte im Wert von mehreren tausend
Euro. Der Wettbewerb DON CATOs GRÜNE GESCHICHTEN startet am 6. Oktober 2008.
Mitmachen können alle Kinder zwischen vier und zehn Jahren - egal ob allein,
in der Kindergarten-Gruppe oder mit der ganzen Schulklasse. Einsendeschluss
ist der 5. Februar 2009. Alle Infos gibt's ab Montag, 6. Oktober 2008 auch
im Internet: Unter www.doncato.de finden "Klima-Kids" Anmeldeformulare,
Teilnahmebedingungen, die besten Tricks und Tipps für "GRÜNE GESCHICHTEN"
und mehr - eben alles, was sie für die spannende Entdeckungstour mit DON
CATO brauchen.

Quelle: BMU Pressedienst Nr. 214/08

Mehr Informationen unter: www.doncato.de und www.bmu.de


Bewerbungsfrist für EU-Award endet am 1. Oktober 2008

Die europäische Gesellschaft ist überwiegend städtisch geprägt, vier von fünf Europäern wohnen in einer Stadt oder Großstadt. Die Verwaltungen der meisten europäischen Städte unternehmen intensive Bemühungen, um das Leben in der Stadt für die Menschen so angenehm wir möglich zu gestalten. Dazu zählt vor allem auch die Anlage öffentlicher Grünbereiche. Offensichtlich gibt es aber doch Nachholbedarf beim Grün in der Stadt denn die Europäische Kommission will ab 2010 Städte, die in diesem Bereich besonders erfolgreich sind, mit dem European Green Capital Award würdigen. Die Kommission will damit zugleich auf die große Bedeutung städtischer Grünanlagen hinweisen. Städte, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 1. Oktober 2008 im Internet bewerben (s.u.). Ab Oktober 2008 beginnt der Evaluierungsausschuss direkt mit der Auswertung der eingegangenen Bewerbungen. Dabei werden unter anderem die Kriterien "lokaler Beitrag zum Klimaschutz", "Verfügbarkeit öffentlicher Grünanlagen", "Lärmschutz" und "nachhaltige Bodennutzung" geprüft.

Mehr unter: http://ec.europa.eu/environment/europeangreencapital/index_en.htm


Zu den Bewerbungsunterlagen:
http://ec.europa.eu/environment/europeangreencapital/how_to_apply.html


Initiative "Grün in der Stadt"

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist ein gemeinnütziger, bundesweit tätiger Verband, der sich für den Schutz von Umwelt und Natur einsetzt. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) initiierte die DUH das Projekt "Grün in der Stadt". Auf der Website der DUH wird die Philosophie des Projektes so vorgestellt: "Grünflächen werten den Ballungsraum Stadt in vielerlei Hinsicht auf. Vegetation und Boden wirken zum einen als Schadstofffilter und regulieren die im Sommer enorm hohen Temperaturen. Bäume und Sträucher halten Verkehrs- und Baulärm ab und laden Erholungssuchende zum Verweilen ein. Die Schönheit beeindruckt insbesondere zur Blütezeit und im Herbst. Dabei können Grünflächen nicht nur für den Menschen attraktiv sein. Sie sind auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Entscheidend dafür ist aber die Qualität der kommunalen Grünflächenpflege. Zahlreiche Kommunen sind derzeit infolge einer angespannten Haushaltslage gezwungen, in vielen Bereichen ihre Ausgaben zu kürzen - so auch für die Pflege der städtischen Grünflächen. Dass dies eine Chance für die städtische Artenvielfalt sein kann, ist vielen nicht bewusst ..."
Seit Januar 2008 wird monatlich ein Projekt oder Konzept einer Kommune gewürdigt, so z.B. im Juni den Stadtpark Wienburg in Münster, im April den Landschaftspark Hachinger Tal in Unterhaching oder im März das Friedhofswesen der Stadt Tübingen. Alle Beispielprojekte 2008 werden auf der Website vorgestellt. Dort steht auch der Fragenkatalog zur Bewerbung zum direkten Eintragen zur Verfügung.

Mehr unter: http://www.duh.de/gruen_in_der_stadt.html


Makoto Azuma: Botanical Sculpture

Vom 5. Juli 2008 bis 3. August 2008 zeigt das NRW-Forum in Düsseldorf eine Ausstellung des japanischen Künstlers Makoto Azuma unter dem Titel "Botanical Sculptures". Makotos abstrakte, durchgeistigte Installationen verarbeiten Blumen und Pflanzen, aber es sind museumswürdige Kunstwerke und keine Gebinde für das häusliche Sideboard. Seine Verehrer bezeichnen Makotos "Complete Haute Couture Flower Shop" im trendigen Tokioter Ginza-Viertel als "Blumenboutique ohne Blumen". Der Künstler betont, er wolle den Betrachter dazu bringen, der Natur dankbarer entgegen zu treten, ein neues Umweltbewusstsein zu entwickeln. Die Pflanzen in der Ausstellung werden - mit Ausnahme eines eingefrorenen Bonsais - übrigens alle fünf Tage komplett ausgewechselt.

Ob Solo-Ausstellung in New York oder Schaufenster-Installation im Pariser Luxus-Kaufhaus Colette -Azuma Makoto setzt einen Trend, der rund um die Welt Aufsehen erregt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats Düsseldorf.

NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Di.-So. von 11.00 bis 20.00h, Freitags bis 24.00h

Mehr unter: http://www.nrw-forum.de/index.php?f_articleId=594


Ferraris aus Gewächshäusern

Wer die Viale Enzo Ferrari entlanggeht, kann die Veränderungen am deutlichsten wahrnehmen. "Wir haben eine Industrieskulptur geschaffen", sagt Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo. In den 90er-Jahren startete Ferrari das Projekt "Formula Uomo" - "Formel Mensch" - mit dem Ziel, eine neue, bessere und sichere Arbeitswelt für die Beschäftigten zu schaffen. Inzwischen wird die Vision di Montezemolos allmählich Realität. Kaum hat man die von Bäumen gesäumte Straße Viale Enzo Ferrari betreten, in deren Schatten Bänke zum Ausruhen und Plauschen einladen, sieht man auf der linken Seite den Windkanal des Architekten Renzo Piano, mit dem der Umbau des Fabrikkomplexes 1997 begann. Dann fällt der Blick auf das lang gezogene Gebäude mit der gläsernen Fassade auf der rechten Seite - die Motoren- und Komponentenfertigung. Im Sommer herrscht in der Halle eine konstante Temperatur von 24 bis 25 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent. Im Winter liegt sie bei 20 bis 21 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 40 Prozent. Um ein Grad nur darf die Temperatur abweichen, sonst könnten die empfindlichen Motoren Schaden nehmen. Eingeweiht wurde die Fertigung 2001. Allen Gebäuden gemein sind "grüne Oasen", selbst in der Gießerei. An diesen luftigen Orten stehen Bänke, Bäume, Sträucher, Getränkeautomaten. Mal im Freien, mal mitten in der Halle zwischen Robotern und Förderbändern. "Wir wollten eine Arbeitsumgebung schaffen, wie es sie nirgendwo sonst gibt auf der Welt", so di Montezemolo. Ziel ist es, optimale Bedingungen zu schaffen, um optimale Sportwagen zu bauen. Übrigens: Ab September wird in dieser schönen neuen Ferrari-Welt der neue California produziert.

Mehr unter:

http://www.welt.de/motor/


Eine Schule, Ein Baum, Ein Geschenk an die Natur

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ruft weltweit Schülerinnen und Schüler auf, Bäume zu pflanzen. Eine grüne Welle soll am 22. Mai, dem "Tag zur Biologischen Vielfalt" der Vereinten Nationen um den Globus laufen: Unter dem Slogan "Eine Schule, Ein Baum, Ein Geschenk an die Natur" werden Schulen aller Zeitzonen aufgerufen, an diesem Tag einen Baum zu pflanzen und damit eine "Green Wave" auf ihre Reise um den Erdball zu schicken.

Die "Green Wave" unterstützt die Kampagne des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) "Plant for the Planet". Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird am 22. Mai gemeinsam mit dem Exekutiv-Sekretär des Übereinkommens über die biologische Vielfalt, Ahmed Djoghlaf, der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel sowie der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann, den ersten Baum in Bonn pflanzen und damit das Startsignal für die "Green Wave" geben.

"Ich wünsche mir, dass sich weltweit viele Schülerinnen und Schüler an der Aktion am 22. Mai beteiligen, um ein Signal zu setzen für die Bedeutung der biologischen Vielfalt. Gerade jungen Menschen ist die Erhaltung Ihrer Lebensgrundlagen besonders wichtig. Das ist auch gut so, denn sie können uns Entscheidungsträger mahnen, mutige Vorschläge zu machen und durchzusetzen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Anlässlich des Starts der Webseite betonte auch Ahmed Djoughlaf, Exekutivdirektor des Übereinkommens über die biologische Vielfalt: "Kinder und Jugendliche sind die jetzigen und zukünftigen Anwälte unseres fragilen Planeten Erde. Sie müssen am Schutz und der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen durch ihr Engagement in Schulen und Gemeinschaften beteiligt werden. Damit werden sie zu den Vorreitern einer Umweltpolitik von morgen. Wenn sich Tausende junge Menschen rund um den Globus an der Green Wave beteiligen, können Sie uns damit auf ihre und unsere Verpflichtung für gesunde Ökosysteme und eine lebendige Vielfalt hinweisen."

Die "Green Wave" soll ein weltweites Zeichen auf der 9. UN-Naturschutzkonferenz, die vom 19.-30.05. in Bonn stattfindet, setzen. Dort werden rund 5000 internationale Delegierte über Maßnahmen zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Grundlage unseres Lebens beraten. Ziel ist, den Verlust an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 signifikant zu verringern.

Weitere Informationen unter:
http://greenwave.cbd.int/
http://www.bmu.de/naturschutz
http://www.dbu.de/


Rheinpark in Köln zweitschönster Park Europas 2008


Der Rheinpark in Köln, Vorjahressieger des bundesweiten Wettbewerbs "Deutschlands schönster Park", erzielte bei der europaweiten Ausscheidung "Europe's Best Parks" einen exzellenten zweiten Platz. Das ehemalige Bundesgartenschaugelände von 1957 und 1971 musste sich lediglich dem schottischen Pollok Country Park in Glasgow geschlagen geben. Erst 2007, passend zum 50. Geburtstag, hatte der Rheinpark von der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) in Bonn den Preis für das beste Nachnutzungs-Konzept erhalten.
Am Wettbewerb "Europe´s Best Parks" nahmen die Landessieger aus Italien, Frankreich, Polen, Großbritannien, Schweden und Deutschland teil. Unabhängige Fachjurys aus den sechs teilnehmenden Nationen urteilten nun über die Sieger der nationalen Wettbewerbe des Jahres 2007. Initiator des Wettbewerbs ist Briggs & Stratton, ein Hersteller von Motoren für Gartengeräten.
In einer ersten Reaktion auf das Ergebnis zeigte sich Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma begeistert vom Abschneiden des kölschen Juwels: "Nach dem Sieg beim nationalen Wettbewerb, der mit dem 50-jährigen Jubiläum des beliebtesten Kölner Parks zusammenfiel, freuen wir uns ganz besonders über das hervorragende Abschneiden beim europäischen Wettbewerb. Wir gratulieren dabei auch dem Sieger im schottischen Glasgow." Dritter wurde der italienische Park Isola Bella, der - wunderschön im Lago Maggiore gelegen - vielen Gästen aus Deutschland bestens bekannt sein dürfte. Auf den weiteren Plätzen folgen der Jardin du Petit Bordeaux in Frankreich, der polnische Park Zrodliska I in Lodz sowie die Wij Gärten im schwedischen Ockelbo.

Weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet unter:
www.best-parks.com


Karnevalswagen für Entente Florale in Düsseldorf

Das gab es noch nie in der über 130-jährigen Geschichte des Düsseldorfer Gartenamtes: Ein eigener Mottowagen und eine Fußtruppe werden in diesem Jahr der Teilnahme Düsseldorfs am europäischen Grünwettbewerb Entente Florale im Rosenmontagszug dabei sein. Unter dem Motto "Entente Florale - Düsseldorf blüht auf" sitzt auf dem Wagen Nummer 38 im Zug ein gut gelaunter Düsseldorfer Löwe in einem bunten Blumenbeet. Der Strohhut unter der Krone und der geschulterte Spaten lassen keinen Zweifel aufkommen, auch das Wappentier will sich aktiv für das Grün in der Stadt einsetzen. Flori, der freundliche bunte Schmetterling, der die Düsseldorfer Aktionen bereits im nationalen Wettbewerb als Maskottchen begleitet hat, thront auf dem ausgestreckten Zeigefinger des Löwen. 50 freiwillige und karnevalsbegeisterte Mitarbeiter des Gartenamtes schlüpfen in bunte Schmetterlingskostüme und werfen anstelle von Kamellen "Flori-Pins" und Pflanzensamentütchen mit einer bunten Sommerblumenmischung.

Mehr unter:
www.duesseldorf.de


"Eine andere Welt ist pflanzbar"

Mit diesem Slogan gewinnt die bekennende "interkulturelle Gärtnerin" Bosiljka Schedlich in Berlin Politiker, Verwaltung und Presse für ihre zahlreichen Projekte zur Integration von Neubürgern und zur Therapie von Folteropfern und Bürgerkriegsflüchtlingen. 1991 gründete sie den Verein Südost Europa Kultur, unter dessen Fittichen unter anderem der Kreuzberger Interkulturelle Garten "Rosenduft" arbeitet. "Wo Bahn war, soll Park werden." Ganz fest sind die Pläne noch nicht, Eigentümer und Nutzer verhandeln noch über die zukünftige Gestalt der Fläche. In Berlin gibt es inzwischen 14 interkulturelle Gärten, vier weitere werden geplant. Die Münchner Stiftung Interkultur unterstützt seit 2003 bundesweit solche Garteninitiativen. Sie zählte schon im Herbst 2004 fast 60 interkulturelle Gärten; heute sind es weit mehr. Was die Projekte verbindet ist die Erkenntnis, dass die Arbeit im Garten und das gemeinsame Grün-Erleben positive Wirkung auf den Einzelnen und die Gemeinschaft hat.

Eine Übersicht zu Interkulturellen Gärten in Deutschland und Europa mit Links zu weiteren Informationen steht unter:

http://www.stiftung-interkultur.de/probrd.htm und
http://www.stiftung-interkultur.de/prop98.htm


Düsseldorf gewinnt Wettbewerb "Entente Florale"

Düsseldorf hat den Bundeswettbewerb "Entente Florale - unsere Stadt blüht auf" gewonnen. Die Landeshauptstadt vertritt somit im kommenden Jahr Deutschland im europäischen Wettbewerb gegen Konkurrenten aus elf weiteren Staaten.

Oberbürgermeister Joachin Erwin freute sich nach der Preisverleihung: "Dies ist ein wunderschöner Tag für Düsseldorf. Es ist prima, dass wir als Gartenstadt überzeugen konnten. Dieser Erfolg war nur möglich, weil die Düsseldorfer so engagiert mitgezogen haben. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Ich bin sicher, wir werden uns im kommenden Jahr auch in Europa gemeinsam so stark präsentieren wie bis heute." Zum Team, das sich bei der Siegerehrung am 21. August 2007 im ZDF-Fernsehgarten zeigte, gehörte auch Düsseldorfs Entente-Florale-Maskottchen Flori. "Er ist unser großer Sympathieträger und symbolisiert unsere blühende Stadt. Nun wird ganz Europa Flori kennen und lieben lernen", kündigte OB Erwin bei der Preisübergabe an. Dem Stadtrat will er vorschlagen, für die Maßnahmen im Rahmen der Entente Florale 2008 eine weitere Million Euro zur Verfügung zu stellen.
Die Landeshauptstadt hatte sich gemeinsam mit 24 anderen Kommunen bereits im vergangenen Jahr für die Teilnahme am Bundeswettbewerb Entente Florale 2007, einem Grünwettbewerb für Groß- und Kleinstädte, beworben. Seitdem wurden und werden die Grünanlagen der Stadt herausgeputzt. Dabei kamen nicht nur städtische Mittel - der Düsseldorfer Grünpflegeetat wurde um eine Million Euro angehoben und für die Entente Florale zusätzlich 620.000 Euro bereit gestellt - zum Einsatz. Auch das Engagement der Bürger wurde zum Beispiel durch einen Grünwettbewerb gefördert.

Mehr unter:
http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/ef_preisverleihung/index.shtml
http://www.entente-florale-deutschland.de/content/news/20070821150547.php


Naturathlon 2007

Vom 22. Juli bis zum 4. August 2007 findet in Deutschland ein sportliches Natur-Abenteuer statt: Der "NATURATHLON -Treffpunkt Wald". Die Strecke führt vom Schwarzwald bis nach Berlin (ca. 1.800 km). In acht Teams durchqueren 32 Sportler mit dem Fahrrad Deutschland. Dabei besuchen sie ausgewählte Wälder, die in ihrer Art besonders typisch für die biologische Vielfalt der deutschen Wälder sind. Neben sportlicher Fitness wird von den Sportlern auch Wissen über die Natur der Wälder erwartet. An Aktionspunkten müssen die Naturathleten sportliche und spannende Aufgaben lösen, die im Zusammenhang mit dem Thema Wald und Naturschutz stehen.

Der Naturathlon - Treffpunkt Wald 2007 wird vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit der Initiative Treffpunkt Wald, dem Deutschen Forstverein und dem NABU veranstaltet. Der Bundesregierung ist es ein besonderes Anliegen, die biologische Vielfalt zu erhalten. Deshalb führt das Bundesumweltministerium (BMU) im Vorfeld der UN-Naturschutzkonferenz im Mai 2008 eine Kampagne zur biologischen Vielfalt durch ("Naturallianz"). Damit soll die Öffentlichkeit stärker auf den Wert und den Nutzen der biologischen Vielfalt aufmerksam gemacht werden.

Die biologische Vielfalt von Baumkronen stand im Mittelpunkt der zehnten Etappe des Naturathlons am 31. Juli 2007 auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich im Unstrut-Hainich-Kreis/Thüringen. In dem Nationalpark leben u. a. über 4500 Insektenarten, sieben Spechtarten, 14 Fledermausarten und die Wildkatze. Die Sportler erfuhren, dass 150 Kilogramm Staub pro Jahr von einem Baum aus der Luft gefiltert werden.

Auf dem Baumkronenpfad mussten die Sportler aber nicht nur ihre Fitness und ihr Wissen, sondern auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen: Zwei Sportler pro Team haben jeweils einen vollen Becher Wasser auf den Baumkronenpfad hoch getragen und sollten dabei die 40 Meter hohe Wendeltreppe möglichst schnell und ohne Wasser zu verlieren erklimmen. Diese Aktion verdeutlichte die wichtige Funktion der Bäume, Wasser hoch in ihre Blätter zu transportieren. Die Wassersäule in den Gefäßen der Pflanze darf bei dem Hochziehen nicht reißen, denn sonst ist die Wasserversorgung unterbrochen. Bei einer ausgewachsenen Buche werden bis zu 400 Liter Wasser pro Tag in die Krone gepumpt. Der 31. Juli war der letzte Tag der Naturathleten in Thüringen. Am 1. August erreichen die Sportler Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen unter:
www.naturathlon.de
www.treffpunktwald.de
www.naturallianz.de .

Pressekontakt:
Während des Naturathlons ist die Naturathlon-Pressestelle zu erreichen unter:
0172-2027081 oder 0173-8941888; Verantwortlich, Franz Emde, BfN


"Schrumpfende Städte"

Nach internationalen Erfolgen unter anderem in Venedig, Detroit und Tokio kehrt die Ausstellung "Schrumpfende Städte" im Herbst nach Deutschland zurück.

Seit dem Sommer 2006 präsentiert das Projekt "Schrumpfende Städte", ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, seine globalen Untersuchungsergebnisse und seine Vorschläge zu Handlungskonzepten mit großem Erfolg auf einer weltweiten Tournee. Schwerpunkt der Ausstellungstour sind dabei einige jener Länder, die von massiven städtischen Schrumpfungsprozessen betroffen sind. Das Projekt "Schrumpfende Städte" will damit den internationalen Erfahrungsaustausch über ein urbanes Phänomen vorantreiben, das in den letzten Jahrzehnten zu einer der weltweit wichtigsten Fragestellungen der Stadtentwicklung geworden ist.
Nach kurzer Sommerpause kehrt die zweiteilige Ausstellung "Schrumpfende Städte I - Internationale Untersuchung" und "Schrumpfende Städte II - Interventionen" ab Herbst mit mehreren Schauen nach Europa zurück. Die nächsten Ausstellungsstationen sind:
Großbritannien, Manchester: CUBE Centre For The Urban Built Environment / Liverpool: RENEW Rooms, 14. November 2007 bis 20. Januar 2008.

Deutschland, Frankfurt/Main: Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt (DAM), 16. November 2007 bis 20. Januar 2008.

Deutschland, Dortmund: Museum am Ostwall / Duisburg: Liebfrauenkirche, Februar bis April 2008.

Russische Förderation, St. Petersburg: Pro Arte Institute in Kooperation mit State Museum of History St. Petersburg, März/April 2008.

Mehr unter:
http://www.shrinkingcities.com


Baumgeschichten

Die Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum ruft Mädchen und Jungen von 8 bis 15 Jahren zu einem Schreibwettbewerb auf. In den Arbeiten soll ein Baum die "Hauptrolle" spielen. Ob Erzählung, Märchen, Tagebuch, Gedichte, Berichte … auf alle eure Baumgeschichten freuen sich die Veranstalter. Eingesendet werden können Manuskripte bis 5000 Zeichen (mit Leerzeichen), entweder ein Text oder bis zu drei Gedichten. Auch handgeschriebene Einsendungen werden berücksichtigt. Der Hauptpreis ist mit 200 Euro dotiert, der zweite mit 100 Euro und der dritte Preis mit 50 Euro. Außerdem gibt es einen Sachpreis als Publikumspreis.

Einsendeschluss ist der 20. Juli 2007

Deutsches Gartenbaumuseum

Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum

Stichwort Baumgeschichten

Cyriaksburg

Gothaer Straße 50

99094 Erfurt

Ansprechpartnerin ist Annette Kummer

Tel.: 03 61/ 223 99-15

Email: kummer@gartenbaumuseum.de

Lehren lernen im Grünen

(IdgS) Biotope als lebendes Unterrichtsmaterial – DBU fördert Schulgartenlabor

der Uni Vechta

Die ersten grünen Blätter zeigen sich schon im Schulgartenlabor der Hochschule Vechta: links die Obstwiese mit einer Süßkirsche, rechts entsteht eine Wallhecke. Lehrer sitzen mit dem Buch am Pult und stehen mit der Kreide an der Tafel, so das Klischee. Dass man allein mit einem solchen Lehrstil nicht weit kommt, ist inzwischen in der Lehrerausbildung unstrittig. Ein weiterer Ansatz, Unterricht lebendiger zu gestalten, wird jetzt an der Hochschule Vechta ausprobiert. In einem „Schul-gartenlabor" lernen angehende Lehrer bald, wie man Inhalte aus Biologie und Sachkunde am Besten am lebenden Objekt vermittelt. Auf circa 2500 Quadrat-metern entstehen neben verschiedenen Beeten auch eine Streuobstwiese und eine Wallhecke. In dieser variablen „Lernwerkstatt im Grünen" sollen die Lehrer lernen, wie man Schülern vernetztes Denken beibringen kann. Ziel ist es auch, dass sie sich für eine gesicherte Zukunft einzusetzen lernen: ökologisch, ökonomisch und sozial. Gefördert wird dieses Umweltbildungsprojekt mit 120.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde wünscht sich, dass sich das Umweltverständnis so vor allem in der jungen Generation weiter verbreiten wird. „Der Garten der Uni sollte auch für Schulen ein Anreiz sein, hier nachzuziehen. Dann können Kinder und Jugendliche schon früh lernen, was es bedeutet, nachhaltig mit der Umwelt umzugehen." Das heiße nicht nur, selbst umweltschonend zu leben, sondern auch, sich in der Gesellschaft für Veränderungen einzusetzen.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 23870): Hochschule Vechta, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, der Mathematik und des Sachunterrichts (IfD) Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Telefon: 04441 / 15- 238, Telefax: 04441 / 15-464Prof. Dr. Norbert Pütz, Telefon: 04441 / 15- 232, Telefax: 04441 / 15- 464 Dipl. Biol. Birgit Weusmann, Telefon: 04441 / 15- 245, Telefax: 04441 / 15- 464

Mehr unter:

http://www.dbu.de


Mitsubishi startet Baumpflanzaktion in Hattersheim

(IdgS) „Zeit für Neues“ heißt die langfristig angelegte Aktion der Mitsubishi Motors GmbH, in deren Verlauf Maßnahmen umgesetzt werden, die die Übernahme von Verantwortung für die Zukunft und für die nächste Generation erkennbar machen. Thomas Kursch, Geschäftsführer der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH: „Mit dem Erfolg der Marke Mitsubishi wächst auch unsere Verantwortung für die Umwelt. Es ist an der Zeit für neues Denken und neue Ideen für Nachhaltigkeit. Daher setzen wir mit einer Baumpflanz-Aktion hier am Unternehmenssitz in Hattersheim ein Zeichen, das auf ein bundesweites Echo stoßen soll.“ Der am 7. Mai 2007 gemeinsam mit dem Bürgermeister von Hattersheim am Main, Hans Franssen und Dr. Hermann J. Kurth, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) gepflanzte Kirschbaum ist der Anfang einer neuen Parkanlage. Am 12. und 13. Mai werden aus Anlass des so genannten „Kirschblütenfestes“ bei zahlreichen Mitsubishi-Autohäusern weitere Bäume gepflanzt.

Mehr unter:

http://www.mitsubishi-motors.de

http://www.galabau.de

top