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Gartenschauen wecken Bewusstsein für Natur Am 3. September 2010 besuchte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander das Gelände der Landesgartenschau. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des Gebotenen, besonders von der SoleArena, dem, wie er sagte, „neuen Wahrzeichen Bad Essens.“ Quelle: Pressemitteilung der Landesgartenschau Bad-Essen vom 4.09.2010 Mehr unter: www.landesgartenschau-badessen.de DBU-Projekt zur Restaurierung historischer Alleen Der Erhalt historischer Alleen als bedeutender Bestandteil der gewachsenen Kulturlandschaft ist ein besonderer Teil der Anstrengungen zum Erhalt von Kultur und Natur. Wie bereits in früheren Projekten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bestätigt werden konnte, kommt gerade alten Alleen eine herausgehobene Bedeutung für die Artenvielfalt zu: Sie sind zuweilen die einzigen Standorte alter Bäume mit hohem Totholzanteil, die sich in der Landschaft finden und stellen deshalb einen wichtigen Lebensraum dar, etwa für Fledermäuse, Käfer und andere Kleinlebewesen. In der von Naturschutz und Denkmalpflege gemeinsam durchgeführten Maßnahme wurde vorbildlich aufgezeigt, wie diese alten Bäume auf modernste Weise gepflegt und damit als Bestandteil einer historisch gewachsenen und gestalteten Landschaft, aber auch als Lebensraum bewahrt werden können. Die mehr als 600 untersuchten und behandelten Bäume, die vielfach deutlich über 200 Jahre alt sind, konnten auf diese Weise fast sämtlich erhalten werden. Nur zwei Bäume mussten gefällt werden. Das Projekt und die gewonnenen Erkenntnisse haben zu einem verstärkten gesetzlichen Schutz historischer Alleen im Land Schleswig-Holstein geführt. Quelle: http://www.dbu.de/708ibook62182_30329_705.html Umweltbundesamt:
Zum Schutz der Biodiversität ist dem Umweltbundesamt nicht nur der Schutz der Arten an sich wichtig, sondern vielmehr die Bekämpfung der Belastungsursachen wie Schadstoffeinträge, Flächenverbrauch, Nutzungsänderungen und Landschaftszerschneidung – insbesondere durch den Verkehr. Quelle: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k3857.pdf
Stadt Düsseldorf: In der Zeit vom 7. Juni bis 4. Juli 2010 führt das Gartenamt der Stadt Düsseldorf eine Bürgerbefragung zu den öffentlichen Grünflächen durch. Die Befragung erfolgt auf Initiative der „Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement“ (KGSt) per Internet mit Hilfe eines Online-Fragebogens.
25. April ist der Tag des Baumes Der Tag des Baumes hat seinen Ursprung in den USA. Dort hatte der Siedler Julius Sterling Morton im Januar 1872 seine Mitbürger im baumarmen Staate Nebraska zu einer Baumpflanzaktion aufgerufen. Mit Erfolg, denn schon im April 1872 wurden über 1 Millon Bäume gepflanzt. Das war die Geburtsstunde des in den USA jährlich begangenen Arbor-Day - Tag des Baumes. Der Arbor-Day ist in den USA bis heute zu einer festen Institution geworden, dahinter steht inzwischen eine große Umweltorganisation mit vielen Mitgliedern. Mortons Initiative hat schließlich sogar dazu geführt, dass die FAO (eine Unterorganisation der UN) 1951 „die Völker der Welt“ aufgerufen hat, jährlich einen Baum-Feiertag zu begehen. Seit 1952 ist der 25.4. in Deutschland der Tag des Baumes. Leider ist er in weiten Kreisen der Bevölkerung noch nicht so bekannt wie zum Beispiel der Valentins- oder Muttertag. Die Stiftung Menschen für Bäume will das ändern. Damit Naturschutz mit Natur-Bewusstsein erfolgt, fordert die Stiftung, dass das Thema „Natur“ ein selbstverständlicher Baustein in der vorschulischen und schulischen Bildung wird. Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume, engagiert sich persönlich für die Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen: „Wir wollen Menschen an Bäume heranführen und Sensibilität für dieses lebendige Kulturgut schaffen. In die Herzen großer und kleiner Menschen pflanzen wir Bäume, um gedankliche Veränderungen anzustoßen. Dazu vermitteln wir Kenntnisse, Erlebnisse und Einblicke. Wenn aus dem neu gewonnenen Wissen aktives Handeln entsteht, ist das wichtigste Stiftungsziel erreicht.“ Vor allem Kinder sollten so früh wie möglich echte Naturerfahrungen machen und dazu eignen sich Bäume und Wälder in besonderem Maße. Dieses Anliegen unterstützt auch die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder in einem Schreiben an die Stiftung Menschen für Bäume: „...Die Lernerfahrungen, die Kinder auf spielerische und anschauliche Art in den Projekten der Stiftung in der Natur machen können, sind sehr wichtig. ...". Originelle Ideen für Aktionen zum Tag des Baumes sind gefragt und werden belohnt. Mehr unter www.baum-des-jahres.de . Startschuss 2010: "Entdecke die Vielfalt!" "Entdecke die Vielfalt!": Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen startet der Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in eine neue Runde. "Wir rufen Kinder und Jugendliche auf, sich mit der Vielfalt des Lebens auf der Erde zu beschäftigen und für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume einzusetzen", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Bis zum 15. Dezember können sich Neun- bis Zwölf-Jährige und 13- bis 16-Jährige in drei Kategorien ("Natur erforschen", "Global handeln" und "Kreativ kommunizieren") online unter www.entdecke-die-vielfalt.de bewerben. Zu gewinnen sind Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von rund 20.000 Euro, außerdem ein Sonderpreis des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH).
In der Form Ihres Lebens – Seniorenspielplätze Das Wort mag niemand. Ein schrecklicher Begriff, finden alle: "Seniorenspielplatz". Warum also nicht lieber von "Aktivplatz" sprechen, von "Vitaparcours" oder "Bewegungsgarten"? Renate Zeumer lacht ein bisschen und sagt, dass es "im Endeffekt ja auch egal" sei, wie man das Ganze nennt. Was nicht ganz stimmt, denn eigentlich war der Effekt ziemlich groß. Vor allem seit der Nürnberger Bürgermeister die Ansammlung leicht stilisierter Fitnessgeräte in Stadtparks kurzerhand als "Seniorenspielplatz" bezeichnete. ANZEIGE 1999 wurde im niedersächsischen Schöningen der erste eröffnet, mittlerweile gibt es mehr als 400 in ganz Deutschland. Daran ist die Ingenieurin Renate Zeumer nicht eben unbeteiligt: Vor sieben Jahren sah sie in China in einem Park Edelstahlkonstruktionen, auf denen Erwachsene, vor allem Ältere, turnten. Diese Idee vom „Outdoor-Fitness“ fand sie so gut, dass sie sie mit nach Deutschland nahm und hier bereits in 200 deutschen Städten umgesetzt professionell umsetzte. Wer keinen Hund hat, werde im Alter schnell bewegungsscheu, sagt Elisabeth Pfletschinger, 72. Seit sie im Ruhestand ist, traktiert die agile Rentnerin die Westberliner Parks mit ihren Gehsport-Stöcken. Weil die Deutschen immer älter werden und dabei nicht alle so sportlich bleiben wie Pfletschinger, gehört Zeumers sogenannter Seniorenspielplatz mittlerweile zu einer Art ganzheitlichem Alterskonzept. Ein Trend, dessen Ende nicht abzusehen ist. Der Effekt dabei ist kalkuliert: In einer Gesellschaft, in der bald auf jeden Beschäftigten zwei Rentner kommen werden, ist die Gesundheit bis ins hohe Alter nicht nur Privatsache, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor. Selbstverständlich geht es nicht nur um körperliche Fitness, auch anderen Altersgebrechen wird vorgebeugt. Der Einsamkeit, zum Beispiel. "Auf 'ner Parkbank, da sitzt man ja lieber alleine", sagt Pfletschinger. Beim Sitzfahrrad dagegen freue man sich über Nachbarn. Regelrecht begeistert sei man von diesem "Tummelplatz", erzählt Petra Krötzsch, Geschäftsführerin des Berliner Vereins Lebensherbst. So begeistert, dass man für das Frühjahr eine Bewegungstherapeutin angeheuert hat, die die sportelnden Besucher ganz professionell instruiert. "Kommunikation und Körperbetätigung" laute die Devise. Krötzschs Verein hat die Geräte am Lietzensee bezahlt, rund 25.000 Euro kostet ein Seniorenspielplatz. Zur Einweihung kam sogar Ursula von der Leyen, damals noch Familienministerin. Diesen Plätzen gehöre die Zukunft, erklärte sie. Und skizzierte ein generationenübergreifendes Idyll: Kinder und Alte gemeinsam beim ertüchtigenden Spiel. Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Erhebungen zum Thema. Die Fachhochschule Wiesbaden veröffentlichte eine Studie über die liebsten Fitnessgepflogenheiten der Alten. Quelle: Süddeutsche Zeitung, Freitag, 26. März 2010
Mitmachen! Am 25. April ist der Tag des Baumes Der Baum des Jahres 2010 ist die Vogel-Kirsche, und am 25. April ist es wieder so weit: „Menschen für Bäume - Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ ruft mit dem „Kuratorium Baum des Jahres“ große und kleine Leute wieder zu Aktionen zum Baum des Jahres auf. Die Stiftung lädt Kinder und Eltern aus Kitas und Kindergärten, ihre Träger, Behörden, Forstleute, Waldbesitzer, Schulen und Heime, Gruppen, Freundeskreise herzlich ein, am 25. April 2010, dem Tag des Baumes, zum Beispiel eine Vogel-Kirsche zu pflanzen oder eine andere Idee für Bäume Wirklichkeit werden zu lassen. Der internationale Tag des Baumes fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag – das eröffnet die Möglichkeit, aus dem Tag des Baumes gleich ein „Wochenende des Baumes" werden zu lassen! Originelle Ideen sind gefragt und werden belohnt: Teilen Sie der Stiftung Ihre Ideen in Wort und Bild am einfachsten per E-Mail an info@baum-des-jahres.de mit. Auf die originellsten Beiträge warten Preise und sie werden auf der Internet-Seite www.baum-des-jahres.de veröffentlicht. Wie auch bereits im vergangenen Jahr wird die Aktion von vielen Einrichtungen und namhaften Persönlichkeiten wie den Wald- und Naturkindergärten, dem Deutschen Forstverein, MdB Georg Schirmbeck (Schirmherr und Präsident des Forstwirtschaftrats), dem Bund deutscher Forstleute, von Waldbesitzern, der Stiftung Wald- und Wild, dem Extrembergsteiger und Alpenschützer Reinhold Messner, dem Schirmherren der Stiftung Menschen für Bäume und ehemaligen Bundesminister für Umwelt Herrn Sigmar Gabriel, der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Frau Ursula von der Leyen, der Schauspielerin und Schriftstellerin Barbara Rütting, u.v.a. unterstützt. Mehr unter: www.baum-des-jahres.de Klimawandel im Ballungsraum Ruhrgebiet Am Montag, 22. März 2010 veranstaltet das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DiFu) in der Zeche Zollverein in Essen eine top-aktuelle Tagung. In der Programmankündigung heißt es: Termin: Montag, 22. März 2010, 10.00 – 15.30 Uhr Lasst Bäume sprechen Unter dem Motto „Lasst Bäume sprechen!“ startet das Stadtmuseum Bonn ein Ausstellungsprojekt, das sich mit Bäumen im Stadtgebiet beschäftigt, die für die Bonner von Bedeutung sind. Dabei soll es nicht nur um die legendären Baumveteranen Bonns gehen, wie zum Beispiel die etwa 150jährige Esskastanie im Baumschulwäldchen oder dem Clemens-August-Buchenpaar im Botanischen Garten, welches 2007 dem Sturm "Kyrill" zum Opfer fiel. Auch andere Bäume können Geschichten erzählen, sei es über ihre Funktionen oder über das, was sie erlebt haben. In diesem Zusammenhang bittet das Stadtmuseum um Mithilfe: Ansprechpartner im Stadtmuseum ist Dr. Horst-Pierre Bothien, Das Museum wird im Frühjahr zunächst eine Ausstellung über historische Bäume zeigen, das heißt über Bäume, die schon vor 100 Jahren Aufmerksamkeit erregten. Im Frühjahr 2011 folgt dann die Präsentation von eindrucksvollen Bäumen im heutigen Stadtgebiet. Eine Begleitpublikation mit dem Titel "Der Bonner Baumführer" soll dann Interessierte auf Spaziergängen durch Bonn begleiten. Grün in der Stadt und grüne Technologie „Wie ökologisch können Städte in Zukunft sein?“ überschreibt Laura Weissmüller ihren Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 3. Februar 2010. Vorgestellt werden verschiedene aktuelle Bauprojekte, Ausstellungen und Positionen zum Thema. Ein Ausschnitt: Die Ausstellung „Post-Oil City. Die Stadt nach dem Öl“ ist bis zum 20. März in der ifa-Galerie Stuttgart zu sehen und vom 23.04.-18.07.2010 in der ifa-Galerie Berlin. Quelle: Laura Weissmüller, Süddeutsche Zeitung Nr. 27 (3. Feb. 2010), Seite 13
600 Jahre Uni Leipzig – 600 Bäume Wie aktiv werden in Zeiten des Klimawandels und anderer Umweltprobleme? fragten sich Studenten der Uni Leipzig und starteten eine höchst interessante Umweltschutzinitiative: Das Baumpatenschaftsprojekt „600 Bäume zum 600. Jubiläum der Universität Leipzig“. Diese Initiative möchte jedem Leipziger ermöglichen, für seine Umwelt Verantwortung zu übernehmen und Umweltschutz nicht als Floskel zu verstehen, sondern tätig zu werden und sich zu engagieren. Prominente Unterstützung erhält das Projekt von drei Schirmherren, die für ihren Einsatz im Bereich des Umweltschutzes deutschlandweit bekannt sind. Die Schirmherren des Projektes sind die ehemaligen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Klaus Töpfer, der außerdem Stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist, und Johannes Lichdi (Mitglied des Sächsischen Landtags). Mit dem 31. Dezember 2009 sollte das Projekt abgeschlossen werden. Aufgrund der positiven Resonanz und eines noch nicht voll erreichten Spendenzieles wird das Projekt bis Ende April 2010 verlängert. Kompetente Partner stehen dem Projekt zur Seite. Sie garantieren, dass die Pflanzungen ordnungsgemäß und vor allem nachhaltig durchgeführt werden. Beispielhaft! Mehr unter: http://www.600baeume.de/p/3/ Grün geht alle an: Der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden Dirk Hilbert und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft stellten am 13. November2010 das Straßenbaumkonzept für die Landeshauptstadt Dresden vor. Im Mai 2008 hatte das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft das Dresdner Landschaftsarchitekturbüro Grohmann mit der Konzepterarbeitung beauftragt. Dieses entstand unter der Leitung des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, begleitet von einer Arbeitsgruppe aus städtischen Ämtern, Versorgungsträgern und der TU Dresden. Planungsstände wurden dort vorgestellt und diskutiert, so dass möglichst viele Belange beachtet werden konnten.
Straßenbaumkonzept 2009: Die Realisierung der in diesem Straßenbaumkonzept insgesamt ausgewiesenen Neupflanzungen und der dauerhaften Bestandssicherung erfordert über einen Zeitraum von 25 Jahren jährlich Aufwendungen in Höhe von 2,08 Millionen Euro (1300 Neupflanzungen pro Jahr). Die Stadt wird in künftigen Haushaltplanungen hierzu Prioritäten festlegen, diese Summe ist jedoch nicht allein von der Stadt aufzubringen. Das Engagement für mehr Grün an Dresdens Straßen soll zum Gemeinschaftswerk werden, denn als „weicher Standortfaktor" geht Grün alle an. Mehr unter: http://www.dresden.de/de/02/035/01/2009/11/pm_066.php Das blaue Band am Rhein: Es geht weiter! Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers hat als Schirmherr der Initiative Pro Düsseldorf eine Info-Tafel im Rheinpark enthüllt, die an die erste große Pflanzaktion der Initiative im Herbst 2008 erinnert. Fünf Millionen Krokusse aus dem westholländischen Blumenzuchtgebiet Hillegom waren damals von mehr als 2.100 ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in die Erde gebracht worden, die damit gemeinsam mit den Sponsoren zu Geburtshelfern des rund 1,3 Kilometer langen "blauen Bandes" am Rhein geworden sind. Noch im Oktober 2009 soll das "blaue Band" verlängert und verdichtet werden. Dazu werden eine Million Krokusse neu gepflanzt. Sie werden das "blaue Band", das bislang von der Rheinterrasse bis zur Theodor-Heuss-Brücke reicht, bis zur Schnellenburg verlängern. Die neuen Krokusse sind auch dafür bestimmt, kahle Stellen, die sich im Rheinpark bei der ersten Blüte im März 2009 gezeigt haben, zu schließen. Für die neue Pflanzaktion werden einsatzfreudige Helferinnen und Helfer gesucht. Pflanztage sind der 24. und 31. Oktober, jeweils von 10 bis 15 Uhr. Mehr unter: http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/blaues_band/index.shtml
Baumkontrollen in Düsseldorf Ein wichtiges gärtnerisches Gestaltungselement in der Stadt sind die über 200.000 Großbäume in den städtischen Parkanlagen und die rund 56.000 Straßenbäume. Um die Verkehrssicherheit und Baumgesundheit zu gewährleisten, wird jeder Baum von geschulten Mitarbeitern des Gartenamtes regelmäßig kontrolliert. "Kein Baum wird ohne triftigen Grund gefällt. Im Einzelfall muss abgewogen werden, ob ein Baum noch standsicher genug ist und erhalten werden kann. Sonst können im schlimmsten Fall Menschen oder Dinge durch herab stürzende Äste oder gar umstürzende Bäume gefährdet werden", erklärt Gründezernentin Helga Stulgies. Straßenbäume werden regelmäßig durch geschultes Personal mindestens einmal im Jahr wechselnd im belaubten und unbelaubten Zustand kontrolliert. Bäume mit bekannten Schädigungen werden sogar zweimal jährlich untersucht. Bäume in Grünanlagen werden in der Regel alle Jahre kontrolliert. Im Einzelnen gehen die Stadtgärtner dabei so vor: Alle Bäume werden durch Inaugenscheinnahme systematisch vom Boden aus auf Anzeichen von Gefährdungen überprüft. Unter Umständen kommt ein Gummihammer zum Abklopfen des Stamms zum Einsatz. Mehr Infos zum Thema bei: http://www.duesseldorf.de/top/thema010/aktuell/news/baumkontrolle/index.shtml
Zweimal Fassadenbegrünung am 29. September 2009 in Frankfurt: Am Dienstag, 29. September 2009 findet im Frankfurter Hotel Best Western IB das 2. FBB-Symposium Fassadenbegrünung statt. Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.(FBB) hat ein umfangreiches Fachprogramm zusammen gestellt. Sprecher sind u.a. Gert Moegenburg (FVHF, Berlin) zu "Korrosionsschutzanforderungen an Verankerungen und Kletterhilfen", Prof. Dipl.-Ing. Christoph Althaus (Höxter) über "Potentielle Schadensfälle bei begrünten Fassaden", und Thorwald Brandwein (Mechernich) mit "Aus der Praxis - Strategien zur erfolgreichen Umsetzung von Fassadenbegrünungsprojekten". Am gleichen Tag gibt es im Botanischen Garten Frankfurt (Siesmayerstraße 72) um 19.00 Uhr den Vortrag "Vertikale Gärten" von Patrick Blanc. Als Wissenschaftler der staatlichen Forschungseinrichtung CNRS in Frankreich hat Patrick Blanc seine Erfahrungen genutzt, um seine berühmten "Grünen Wände" zu entwickeln, für die er inzwischen weltweit bekannt ist. Er hat es geschafft, ein einfaches, jedoch effektives System zu entwickeln, senkrechte Wände zu bepflanzen und in grüne Oasen zu verwandeln. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, der Eintritt ist kostenlos. Kö-Bogen-Start mit Libeskind Der Architekt Daniel Libeskind ist international bekannt mit Projekten wie dem Jüdischen Museum in Berlin, dem Denver Art Museum und den Planungen für den Freedom-Tower auf dem World Trade Center-Gelände in New York. Am Montag, 17. August 2009 präsentierte er im Henkel-Saal in Düsseldorf vor rund 400 interessierten Bürgern seine Pläne und erläuterte auch das Prinzip der unterschiedlichen Fassaden: zum Hofgarten aus Glas und hellem Stein, mit klarer Kante und diagonalen, bepflanzten Einschnitten, die das Grün ins Gebäude holen; zum Schadowplatz, der dadurch erst zum Platz werde, verspielt und skulptural; zur Kö hin schmal und als Fortsetzung der historischen Fassaden-Reihe Richtung Hofgarten. Kennzeichnend für den Entwurf ist die geschwungene Fassade aus Glas und weißem Naturstein, die zur Wasserseite hin mit diagonalen Schnitten aufgebrochen wird. Diese Schnitte werden bepflanzt und damit das Grün des Hofgartens fortgeführt. Eine Brücke verbindet die beiden Gebäudeteile oberhalb des dritten Geschosses. Die Dachflächen sollen begrünt werden, eine Solarnutzung ist vorgesehen. Libeskind stellte einen auffallend grünen Plan vor: Mit umfangreichen Begrünungen der Fassaden (er sprach dabei von "hängenden Gärten") und der Dächer versucht er, den Hofgarten in sein Gebäude einzubeziehen, von dem er sagt, dass "es eine musikalische Sprache spricht". Viel Beifall erhielt er dabei für die Aussage, dass in den Innenstädten die Menschen das Maß der Dinge sein müssten. Innenstädte müssten fußgängerfreundlich sein, insofern begrüßt er alle Überlegungen, den Verkehr unter die Erde zu bringen. Mehr unter: http://www.duesseldorf.de/thema/koebogen/index.shtml Für "Vielfalt-Entdecker": Einladung zum Deutschen Umweltpreis Auf die Plätze, fertig - bewerben! Wer jetzt schnell ist und bis zum 10. September beim Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) "Entdecke die Vielfalt!" ein Projekt online einreicht, hat die Chance, an der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der DBU am 25. Oktober in Augsburg teilzunehmen und den Bundespräsidenten zu treffen. Mit 500.000 Euro ist der Deutsche Umweltpreis die höchst dotierte Umweltschutzauszeichnung Europas. "Mit unserem Wettbewerb suchen wir pfiffige Zehn- bis 16-Jährige, die sich ideenreich und engagiert für biologische Vielfalt einsetzen", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die Einladung ausgewählter "Vielfalt-Entdecker" zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises sei als Belohnung ihrer Arbeit zu verstehen. "Gleichzeitig möchten wir dazu anspornen, sich auch wie die 'großen' Preisträger langfristig für die Belange von Umwelt und Natur einzusetzen", betont Brickwedde. Unabhängig von dieser Sonderaktion ist der generelle Bewerbungsschluss für den Wettbewerb der 18. November. Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und zu entschärfen, innovative und vernetzte ganzheitliche Lösungsansätze zu entwickeln und vor allem eine Vorbildfunktion zu erfüllen - "diese hohen Vergabekriterien zeigen: Mit dem Deutschen Umweltpreis würdigen wir jährlich herausragende Persönlichkeiten und deren Leistungen, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und Erhalt der Umwelt beigetragen haben", erläutert der DBU-Generalsekretär. Viele Biographien bisheriger Umweltpreisträger zeigten, dass es sich dabei um außergewöhnliche Menschen handele, die - von einer Idee beseelt - nicht selten als Querdenker gestartet und unkonventionell, beharrlich und engagiert ihre Vision in die Wirklichkeit umgesetzt hätten. "Auch mit unserem Wettbewerb 'Entdecke die Vielfalt!' suchen wir tatkräftige Visionäre", unterstreicht Brickwedde. Es gebe Millionen unterschiedlicher Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, tausende davon seien vom Aussterben bedroht. Nicht nur Fachleute - jeder könne etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun. Unter dem Motto "global denken - fair und nachhaltig handeln" sucht die weltweit größte Umweltstiftung noch bis zum 18. November, dem allgemeinen Bewerbungsschluss, gute Ideen und Ansätze: Projekte, die das Wettbewerbsthema aus naturwissenschaftlicher, ethischer oder künstlerisch Sicht aufbereiten. Die Teilnehmer sind aufgerufen, ihre Projekte und Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren, andere für das Thema zu sensibilisieren und zum Handeln zu motivieren. Auf die Erstplatzierten warten 1.000 Euro Preisgeld. Mehr Informationen und Hinweise unter www.entdecke-die-vielfalt.de . Die grüne Stadt - Plant it Green Deutsche verbringt im Durchschnitt etwa 140 Minuten täglich online und weitere 173 Minuten vor dem Fernsehapparat. Vor allem das teilweise exzessive Computerspiel von Jugendlichen ist regelmäßig Thema von kritischen Kommentaren. Aber es gibt durchaus sinnvolle, anregende Spiele - für Regentage zum Beispiel. Wohl bemerkt: Wir haben das Computerspiel "Die grüne Stadt - Plant it Green" per Zufall gefunden und den kostenlosen Test-Download genutzt, um das Spiel auszuprobieren. Jeder mag selbst prüfen, ob er dafür Verwendung hat! Wir fanden aber immerhin bemerkenswert, dass es zu "unserem" Thema ein Computerspiel mit einem breiten Ansatz zur ökologischen Städteplanung gibt. In dem Spiel "Die grüne Stadt - Plan it Green" werden Sie zum Bürgermeister von Greenville. Die einst umweltfreundliche Kleinstadt leidet seit Jahren unter massiven Umweltschäden, wodurch die Zufriedenheit der Einwohner drastisch leidet. Können Sie Greenville wieder zu einem attraktiven, sauberen und wohlhabenden Ort der Erholung wandeln? Das Spiel kann man kaufen - aber auch erst einmal eine Stunde lang gratis testen. So funktioniert's: Greenville ist in neun Bezirke unterteilt, die während des Spiels aufgesucht werden müssen. In jedem Bezirk stehen (auch) heruntergekommene Wohnhäuser, unprofitable Unternehmen und die Umwelt schädigende Fabriken. Diese gilt es, nach und nach zu reparieren und mit "Upgrades" herauszuputzen. Eine Stunde kostenlos testen unter: Wieder gesucht: Deutschlands schönste Parks Der Aaseepark in Münster, Deutschlands schönster Park 2008, sucht einen Nachfolger. Auch 2009 wird eine Expertenjury im Auftrag des Motorenherstellers Briggs & Stratton die fünf schönsten Parks in Deutschland küren. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2009. Am Wettbewerb teilnehmen können alle Parks und Grünanlagen in Deutschland, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Ob großer Stadtpark, barocker Schlossgarten oder von einem Förderverein getragene Grünanlage, alle Bewerbungen werden anhand der eingereichten Unterlagen kritisch von einer jährlich neu zusammengesetzten Fachjury begutachtet. Die Auszeichnung ist nicht mit einem Geldpreis verbunden, den Siegern winkt jedoch ein bundesweites Medienecho, dem Erstplatzierten die Chance auf den Titel "Europe's Best Park. Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformular und weitere Informationen finden sich unter: www.schoenste-parks.de Umweltthemen in der Schule Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Ergebnisse einer Studie begrüßt, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 31. März 2009 in Bonn vorgestellt hat. Aus der Studie "Green at Fifteen?", die sich auf Daten aus der PISA-Erhebung 2006 stützt, geht hervor, dass Schülerinnen und Schüler in den 30 OECD-Ländern stark an Umweltthemen interessiert sind und diese auch für wichtig halten. Gabriel: "Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern in Deutschland zu ihren guten Kenntnissen im Bereich der Umwelt- und Geowissenschaften, die über dem Schnitt der OECD-Länder liegen." Er verstehe die vorgestellte Studie als Bestätigung der Bildungsaktivitäten seines Ministeriums. "Wir bieten Kindern und Jugendlichen pädagogisch aufbereitete Materialien, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kenntnisse der Umweltthemen zu erweitern, die sie selbst als sehr wichtig einschätzten", so Gabriel. Dies sei auch im Hinblick auf den großen Bedarf an Nachwuchskräften im Umweltbereich wichtig. In der OECD-Studie wird deutlich, dass die Jugendlichen im Umweltbereich weiteren Informationsbedarf haben. Zwischen 50 und 70 Prozent der Befragten erwarben ihre Kenntnisse in der Schule. Das BMU stellt seit Jahren Bildungsmaterialien für die Sekundarstufe I/II und die Grundschule zu umweltrelevanten Themen zur Verfügung. Der BMU-Bildungsservice wurde als offizielle Maßnahme des nationalen Aktionsplans der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet und bietet Schulen und Bildungseinrichtungen zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Themen im Umweltbereich auseinander zu setzen. Zurzeit werden weitere Bildungsmaterialien für die Grundschule erstellt, die die Themen erneuerbare Energien, Klimawandel und Abfall behandeln. Themenhefte haben z.B. folgende Titel: Biologische Vielfalt, Flächenverbrauch und Landschaftszerschneidung, Umwelt und Gesundheit ... Alle Materialien können kostenlos beim BMU bestellt werden. Sie stehen unter www.bmu.de/bildungsservice auch zum Herunterladen zur Verfügung. Mehr unter: http://www.bmu.de/publikationen/bildungsservice/aktuell/6807.php
Europas schönster Park liegt in Münster - der Aaseepark Im Herzen von Münster, idyllisch am Wasser gelegen, etwa einhundert Hektar groß und am Wochenende regelmäßig von tausenden Menschen besucht liegt Europas schönster Park 2008. Das jedenfalls sagt der Motorenhersteller Briggs & Stratton, Auslober eines anerkannten internationalen Wettbewerbs, über den Aaseepark. Münster liegt an erster Stelle vor dem Maraboupark in Schweden und dem Parc Maupassant de Bois Savary in Allonnes in Frankreich. Durch die Wahl zum schönsten Park Deutschlands im Jahr 2008 hatte sich der Aaseepark gleichzeitig für die Teilnahme am europäischen Wettbewerb 2009 qualifiziert. Kriterien für die Preisvergabe sind der öffentliche Zugang, der Pflegezustand, die Gestaltung und die Nutzungsmöglichkeiten. Ein Juwel im Grünsystem der Stadt, ein Paradies für Freizeit und Erholung und ein Magnet für Stadtbewohner und Gäste ist der Aaseepark in Münster. Mit seiner großen Wasserfläche im Westen der Innenstadt und dem Grünzug "Westliches Aatal" übernimmt der Aaseepark eine besondere Funktion der Frischluftversorgung für das Stadtklima. Im letzten Bauabschnitt in den Jahren 1994-1996 wurde die Aa zwischen Haus Kump und dem Neuen Aasee naturnah umgestaltet in eine weite Gewässerlandschaft mit angrenzenden, extensiv genutzten Park- und Grünflächen. Die Wegeführung ermöglicht den Stadtbewohnern, die vielfältigen Biotope mit einer hohen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren erlebbar zu machen. Von der Innenstadt bis zur Einmündung der Aa hat der Aasee einschließlich seiner renaturierten Gewässerbereiche nun eine Gesamtlänge von fast 3000 m. Annähernd 100 ha naturnahe Erholungsgebiete sind für 100.000 Münsteraner in kurzer Zeit erreichbar. Bewerbungen für den Wettbewerb 2009 sind bis 15. Mai 2009 möglich unter: http://www.schoenste-parks.de/de_bewerben.htm Weitere Informationen unter: Projekt "Grüne Stadt" an TU Darmstadt
Weitere Informationen und den Mitschnitt eines Besuchs von Mitgliedern des Projektteams bei "Radio Melibokus" finden sie unter www.gruene-stadt-darmstadt.de . Gemeinsam aufforsten! Das Ergebnis der Aktion übertraf sämtliche Erwartungen. 10.000 Bäume wollte der Bundesverband Deutscher Heimwerker, Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB) für ein Aufforstungsprojekt im Alpenvorland rund um Rosenheim zusammentragen. Zahlreiche Baumspenden von Unternehmen und Privatpersonen haben es möglich gemacht, dass der BHB im November 2008 bereits die stolze Summe von 12.770 Bäumen verkünden kann. Erste Erfahrungsberichte konnte der BHB-Präsident und Geschäftsführer von toom BauMarkt Georg Rothacher geben, der Anfang November selbst zum Spaten griff und auf schwierigem Gelände mit pflanzte. Fazit: In Deutschland muss viel getan werden, um die sichtbaren Spuren zu beseitigen, die Stürme und auch der Klimawandel an den Wäldern hinterlassen haben. Die unverkennbaren Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen, zeigen sich neben der beschleunigten Gletscherschmelze und der zunehmenden Erosion des Bodens auch in einer Verschiebung der Waldgrenze. In dem empfindlichen Ökosystem der Alpen und ihres Vorlandes spielen Bäume aber eine zentrale Rolle: Sie sichern mit ihrem Wurzelwerk den Boden, speichern das Schmelzwasser bis in den Frühsommer und bilden den wichtigen Humus. Für die ortsansässigen Bergbauern im Voralpenland sind Fichte, Tanne, Buche und Ahorn zudem wichtige Nutzbäume. "Um das Ökosystem Alpen zu retten, muss noch viel mehr getan werden. Wir hoffen daher, dass andere Branchen und Unternehmen dem Beispiel folgen und ebenfalls mit jedem Baum auch ein Stück Zukunft pflanzen", so Georg Rothacher. Mehr unter: http://www.heimwerkerverband.de/german/presse/index.html?NID=82 "Grün": Schreibwettbewerb der Landeshauptstadt Schwerin "Grün" lautet das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs der Mecklenburg-Vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin und ist zunächst eine Verbeugung vor der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin. Aber es gibt darüber hinaus noch viele andere Assoziationen zu diesem Thema: Wohl jeder verbindet mit "grün" die Hoffnung auf etwas Gutes. Im Grünen erholen wir uns am liebsten von vielerlei Stress und Ärger. Mit grün verbinden wir eine politische Partei und ganz allgemein ökologisch orientiertes Engagement. Aber grün verbinden wir auch mit unreifem Obst und noch nicht ausgereiften Persönlichkeiten. Man kann sich "grün und blau" ärgern. ... Die Verfasser der von einer Jury ermittelten fünf besten Texte werden dann nicht nur öffentlich benannt, sondern zu einem Besuch nach Schwerin, in die BUGA - Stadt 2009, eingeladen. Die Sieger erhalten die Möglichkeit, ihre Texte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen und mit den Juroren und dem Publikum darüber ins Gespräch zu kommen. Teilnahmebedingungen: Anschrift für die Wettbewerbsbeiträge: Mehr unter: http://www.mvregio.de/print/174852?url=/174852.html Informationskampagne "Biodiversität - viel mehr als ich dachte!" Die natürliche und auch kultivierte Vielfalt allen Lebens ist ein unverzichtbares weltweites Gemeingut. Bis zum Jahr 2010 soll der Verlust an Arten, Lebensräumen und innerartlicher Vielfalt gestoppt sein - diesem Ziel haben sich die Europäische Union, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, viele Städte und Gemeinden und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) verpflichtet. Dennoch geht bisher das Artensterben und die Schrumpfung von Lebensräumen in rasantem Tempo weiter. Städte, Landkreise und Gemeinden nehmen eine Schlüsselposition für den Schutz biologischer Vielfalt ein, deshalb sollen alle lokalen Akteursgruppen zu entschlossenem und vernetztem Handeln motiviert werden. Die Informationskampagne "Biodiversität - viel mehr als ich dachte!" der LAG 21 NRW soll die Verknüpfungen des Themas Biodiversität zu vielen anderen Handlungsfeldern nachhaltiger Entwicklung verdeutlichen. Die Broschüre kann kostenlos bei der LAG 21 NRW bestellt werden und steht zum Download bereit unter: http://www.lag21.de/de/lag_21_nrw_ev/projekte/biodiversitaet.php
Blühender Sommertraum ist ein Erfolg
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 17. Oktober 2008 Umweltbildung Kleine Klima-Erklärer dringend gesucht: Der Luchs DON CATO startet eine Dabei ist DON CATO auf die Hilfe kleiner Umweltschützerinnen und "Wer mit DON CATO auf Abenteuerreise geht, wird auch als Erwachsener ein Seine besten zwanzig Helfer belohnt DON CATO mit je einem wertvollen Quelle: BMU Pressedienst Nr. 214/08 Mehr Informationen unter: www.doncato.de und www.bmu.de Bewerbungsfrist für EU-Award endet am 1. Oktober 2008 Die europäische Gesellschaft ist überwiegend städtisch geprägt, vier von fünf Europäern wohnen in einer Stadt oder Großstadt. Die Verwaltungen der meisten europäischen Städte unternehmen intensive Bemühungen, um das Leben in der Stadt für die Menschen so angenehm wir möglich zu gestalten. Dazu zählt vor allem auch die Anlage öffentlicher Grünbereiche. Offensichtlich gibt es aber doch Nachholbedarf beim Grün in der Stadt denn die Europäische Kommission will ab 2010 Städte, die in diesem Bereich besonders erfolgreich sind, mit dem European Green Capital Award würdigen. Die Kommission will damit zugleich auf die große Bedeutung städtischer Grünanlagen hinweisen. Städte, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 1. Oktober 2008 im Internet bewerben (s.u.). Ab Oktober 2008 beginnt der Evaluierungsausschuss direkt mit der Auswertung der eingegangenen Bewerbungen. Dabei werden unter anderem die Kriterien "lokaler Beitrag zum Klimaschutz", "Verfügbarkeit öffentlicher Grünanlagen", "Lärmschutz" und "nachhaltige Bodennutzung" geprüft. Mehr unter: http://ec.europa.eu/environment/europeangreencapital/index_en.htm
Initiative "Grün in der Stadt" Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist ein gemeinnütziger, bundesweit tätiger Verband, der sich für den Schutz von Umwelt und Natur einsetzt. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) initiierte die DUH das Projekt "Grün in der Stadt". Auf der Website der DUH wird die Philosophie des Projektes so vorgestellt: "Grünflächen werten den Ballungsraum Stadt in vielerlei Hinsicht auf. Vegetation und Boden wirken zum einen als Schadstofffilter und regulieren die im Sommer enorm hohen Temperaturen. Bäume und Sträucher halten Verkehrs- und Baulärm ab und laden Erholungssuchende zum Verweilen ein. Die Schönheit beeindruckt insbesondere zur Blütezeit und im Herbst. Dabei können Grünflächen nicht nur für den Menschen attraktiv sein. Sie sind auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Entscheidend dafür ist aber die Qualität der kommunalen Grünflächenpflege. Zahlreiche Kommunen sind derzeit infolge einer angespannten Haushaltslage gezwungen, in vielen Bereichen ihre Ausgaben zu kürzen - so auch für die Pflege der städtischen Grünflächen. Dass dies eine Chance für die städtische Artenvielfalt sein kann, ist vielen nicht bewusst ..." Mehr unter: http://www.duh.de/gruen_in_der_stadt.html Makoto Azuma: Botanical Sculpture Vom 5. Juli 2008 bis 3. August 2008 zeigt das NRW-Forum in Düsseldorf eine Ausstellung des japanischen Künstlers Makoto Azuma unter dem Titel "Botanical Sculptures". Makotos abstrakte, durchgeistigte Installationen verarbeiten Blumen und Pflanzen, aber es sind museumswürdige Kunstwerke und keine Gebinde für das häusliche Sideboard. Seine Verehrer bezeichnen Makotos "Complete Haute Couture Flower Shop" im trendigen Tokioter Ginza-Viertel als "Blumenboutique ohne Blumen". Der Künstler betont, er wolle den Betrachter dazu bringen, der Natur dankbarer entgegen zu treten, ein neues Umweltbewusstsein zu entwickeln. Die Pflanzen in der Ausstellung werden - mit Ausnahme eines eingefrorenen Bonsais - übrigens alle fünf Tage komplett ausgewechselt. Ob Solo-Ausstellung in New York oder Schaufenster-Installation im Pariser Luxus-Kaufhaus Colette -Azuma Makoto setzt einen Trend, der rund um die Welt Aufsehen erregt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats Düsseldorf. NRW-Forum Kultur und Wirtschaft Mehr unter: http://www.nrw-forum.de/index.php?f_articleId=594 Ferraris aus Gewächshäusern Wer die Viale Enzo Ferrari entlanggeht, kann die Veränderungen am deutlichsten wahrnehmen. "Wir haben eine Industrieskulptur geschaffen", sagt Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo. In den 90er-Jahren startete Ferrari das Projekt "Formula Uomo" - "Formel Mensch" - mit dem Ziel, eine neue, bessere und sichere Arbeitswelt für die Beschäftigten zu schaffen. Inzwischen wird die Vision di Montezemolos allmählich Realität. Kaum hat man die von Bäumen gesäumte Straße Viale Enzo Ferrari betreten, in deren Schatten Bänke zum Ausruhen und Plauschen einladen, sieht man auf der linken Seite den Windkanal des Architekten Renzo Piano, mit dem der Umbau des Fabrikkomplexes 1997 begann. Dann fällt der Blick auf das lang gezogene Gebäude mit der gläsernen Fassade auf der rechten Seite - die Motoren- und Komponentenfertigung. Im Sommer herrscht in der Halle eine konstante Temperatur von 24 bis 25 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent. Im Winter liegt sie bei 20 bis 21 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 40 Prozent. Um ein Grad nur darf die Temperatur abweichen, sonst könnten die empfindlichen Motoren Schaden nehmen. Eingeweiht wurde die Fertigung 2001. Allen Gebäuden gemein sind "grüne Oasen", selbst in der Gießerei. An diesen luftigen Orten stehen Bänke, Bäume, Sträucher, Getränkeautomaten. Mal im Freien, mal mitten in der Halle zwischen Robotern und Förderbändern. "Wir wollten eine Arbeitsumgebung schaffen, wie es sie nirgendwo sonst gibt auf der Welt", so di Montezemolo. Ziel ist es, optimale Bedingungen zu schaffen, um optimale Sportwagen zu bauen. Übrigens: Ab September wird in dieser schönen neuen Ferrari-Welt der neue California produziert. Mehr unter: Eine Schule, Ein Baum, Ein Geschenk an die Natur Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ruft weltweit Schülerinnen und Schüler auf, Bäume zu pflanzen. Eine grüne Welle soll am 22. Mai, dem "Tag zur Biologischen Vielfalt" der Vereinten Nationen um den Globus laufen: Unter dem Slogan "Eine Schule, Ein Baum, Ein Geschenk an die Natur" werden Schulen aller Zeitzonen aufgerufen, an diesem Tag einen Baum zu pflanzen und damit eine "Green Wave" auf ihre Reise um den Erdball zu schicken. Die "Green Wave" unterstützt die Kampagne des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) "Plant for the Planet". Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird am 22. Mai gemeinsam mit dem Exekutiv-Sekretär des Übereinkommens über die biologische Vielfalt, Ahmed Djoghlaf, der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel sowie der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann, den ersten Baum in Bonn pflanzen und damit das Startsignal für die "Green Wave" geben. "Ich wünsche mir, dass sich weltweit viele Schülerinnen und Schüler an der Aktion am 22. Mai beteiligen, um ein Signal zu setzen für die Bedeutung der biologischen Vielfalt. Gerade jungen Menschen ist die Erhaltung Ihrer Lebensgrundlagen besonders wichtig. Das ist auch gut so, denn sie können uns Entscheidungsträger mahnen, mutige Vorschläge zu machen und durchzusetzen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Anlässlich des Starts der Webseite betonte auch Ahmed Djoughlaf, Exekutivdirektor des Übereinkommens über die biologische Vielfalt: "Kinder und Jugendliche sind die jetzigen und zukünftigen Anwälte unseres fragilen Planeten Erde. Sie müssen am Schutz und der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen durch ihr Engagement in Schulen und Gemeinschaften beteiligt werden. Damit werden sie zu den Vorreitern einer Umweltpolitik von morgen. Wenn sich Tausende junge Menschen rund um den Globus an der Green Wave beteiligen, können Sie uns damit auf ihre und unsere Verpflichtung für gesunde Ökosysteme und eine lebendige Vielfalt hinweisen." Die "Green Wave" soll ein weltweites Zeichen auf der 9. UN-Naturschutzkonferenz, die vom 19.-30.05. in Bonn stattfindet, setzen. Dort werden rund 5000 internationale Delegierte über Maßnahmen zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Grundlage unseres Lebens beraten. Ziel ist, den Verlust an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 signifikant zu verringern. Weitere Informationen unter: Rheinpark in Köln zweitschönster Park Europas 2008
Weitere Informationen zum Wettbewerb im Internet unter: Karnevalswagen für Entente Florale in Düsseldorf Das gab es noch nie in der über 130-jährigen Geschichte des Düsseldorfer Gartenamtes: Ein eigener Mottowagen und eine Fußtruppe werden in diesem Jahr der Teilnahme Düsseldorfs am europäischen Grünwettbewerb Entente Florale im Rosenmontagszug dabei sein. Unter dem Motto "Entente Florale - Düsseldorf blüht auf" sitzt auf dem Wagen Nummer 38 im Zug ein gut gelaunter Düsseldorfer Löwe in einem bunten Blumenbeet. Der Strohhut unter der Krone und der geschulterte Spaten lassen keinen Zweifel aufkommen, auch das Wappentier will sich aktiv für das Grün in der Stadt einsetzen. Flori, der freundliche bunte Schmetterling, der die Düsseldorfer Aktionen bereits im nationalen Wettbewerb als Maskottchen begleitet hat, thront auf dem ausgestreckten Zeigefinger des Löwen. 50 freiwillige und karnevalsbegeisterte Mitarbeiter des Gartenamtes schlüpfen in bunte Schmetterlingskostüme und werfen anstelle von Kamellen "Flori-Pins" und Pflanzensamentütchen mit einer bunten Sommerblumenmischung. Mehr unter: "Eine andere Welt ist pflanzbar" Mit diesem Slogan gewinnt die bekennende "interkulturelle Gärtnerin" Bosiljka Schedlich in Berlin Politiker, Verwaltung und Presse für ihre zahlreichen Projekte zur Integration von Neubürgern und zur Therapie von Folteropfern und Bürgerkriegsflüchtlingen. 1991 gründete sie den Verein Südost Europa Kultur, unter dessen Fittichen unter anderem der Kreuzberger Interkulturelle Garten "Rosenduft" arbeitet. "Wo Bahn war, soll Park werden." Ganz fest sind die Pläne noch nicht, Eigentümer und Nutzer verhandeln noch über die zukünftige Gestalt der Fläche. In Berlin gibt es inzwischen 14 interkulturelle Gärten, vier weitere werden geplant. Die Münchner Stiftung Interkultur unterstützt seit 2003 bundesweit solche Garteninitiativen. Sie zählte schon im Herbst 2004 fast 60 interkulturelle Gärten; heute sind es weit mehr. Was die Projekte verbindet ist die Erkenntnis, dass die Arbeit im Garten und das gemeinsame Grün-Erleben positive Wirkung auf den Einzelnen und die Gemeinschaft hat. Eine Übersicht zu Interkulturellen Gärten in Deutschland und Europa mit Links zu weiteren Informationen steht unter: http://www.stiftung-interkultur.de/probrd.htm und Düsseldorf gewinnt Wettbewerb "Entente Florale"
Düsseldorf hat den Bundeswettbewerb "Entente Florale - unsere Stadt blüht auf" gewonnen. Die Landeshauptstadt vertritt somit im kommenden Jahr Deutschland im europäischen Wettbewerb gegen Konkurrenten aus elf weiteren Staaten. Oberbürgermeister Joachin Erwin freute sich nach der Preisverleihung: "Dies ist ein wunderschöner Tag für Düsseldorf. Es ist prima, dass wir als Gartenstadt überzeugen konnten. Dieser Erfolg war nur möglich, weil die Düsseldorfer so engagiert mitgezogen haben. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Ich bin sicher, wir werden uns im kommenden Jahr auch in Europa gemeinsam so stark präsentieren wie bis heute." Zum Team, das sich bei der Siegerehrung am 21. August 2007 im ZDF-Fernsehgarten zeigte, gehörte auch Düsseldorfs Entente-Florale-Maskottchen Flori. "Er ist unser großer Sympathieträger und symbolisiert unsere blühende Stadt. Nun wird ganz Europa Flori kennen und lieben lernen", kündigte OB Erwin bei der Preisübergabe an. Dem Stadtrat will er vorschlagen, für die Maßnahmen im Rahmen der Entente Florale 2008 eine weitere Million Euro zur Verfügung zu stellen. Mehr unter: Naturathlon 2007 Vom 22. Juli bis zum 4. August 2007 findet in Deutschland ein sportliches Natur-Abenteuer statt: Der "NATURATHLON -Treffpunkt Wald". Die Strecke führt vom Schwarzwald bis nach Berlin (ca. 1.800 km). In acht Teams durchqueren 32 Sportler mit dem Fahrrad Deutschland. Dabei besuchen sie ausgewählte Wälder, die in ihrer Art besonders typisch für die biologische Vielfalt der deutschen Wälder sind. Neben sportlicher Fitness wird von den Sportlern auch Wissen über die Natur der Wälder erwartet. An Aktionspunkten müssen die Naturathleten sportliche und spannende Aufgaben lösen, die im Zusammenhang mit dem Thema Wald und Naturschutz stehen. Der Naturathlon - Treffpunkt Wald 2007 wird vom Bundesumweltministerium gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit der Initiative Treffpunkt Wald, dem Deutschen Forstverein und dem NABU veranstaltet. Der Bundesregierung ist es ein besonderes Anliegen, die biologische Vielfalt zu erhalten. Deshalb führt das Bundesumweltministerium (BMU) im Vorfeld der UN-Naturschutzkonferenz im Mai 2008 eine Kampagne zur biologischen Vielfalt durch ("Naturallianz"). Damit soll die Öffentlichkeit stärker auf den Wert und den Nutzen der biologischen Vielfalt aufmerksam gemacht werden. Die biologische Vielfalt von Baumkronen stand im Mittelpunkt der zehnten Etappe des Naturathlons am 31. Juli 2007 auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich im Unstrut-Hainich-Kreis/Thüringen. In dem Nationalpark leben u. a. über 4500 Insektenarten, sieben Spechtarten, 14 Fledermausarten und die Wildkatze. Die Sportler erfuhren, dass 150 Kilogramm Staub pro Jahr von einem Baum aus der Luft gefiltert werden. Auf dem Baumkronenpfad mussten die Sportler aber nicht nur ihre Fitness und ihr Wissen, sondern auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen: Zwei Sportler pro Team haben jeweils einen vollen Becher Wasser auf den Baumkronenpfad hoch getragen und sollten dabei die 40 Meter hohe Wendeltreppe möglichst schnell und ohne Wasser zu verlieren erklimmen. Diese Aktion verdeutlichte die wichtige Funktion der Bäume, Wasser hoch in ihre Blätter zu transportieren. Die Wassersäule in den Gefäßen der Pflanze darf bei dem Hochziehen nicht reißen, denn sonst ist die Wasserversorgung unterbrochen. Bei einer ausgewachsenen Buche werden bis zu 400 Liter Wasser pro Tag in die Krone gepumpt. Der 31. Juli war der letzte Tag der Naturathleten in Thüringen. Am 1. August erreichen die Sportler Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen unter: Pressekontakt: "Schrumpfende Städte" Nach internationalen Erfolgen unter anderem in Venedig, Detroit und Tokio kehrt die Ausstellung "Schrumpfende Städte" im Herbst nach Deutschland zurück. Seit dem Sommer 2006 präsentiert das Projekt "Schrumpfende Städte", ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, seine globalen Untersuchungsergebnisse und seine Vorschläge zu Handlungskonzepten mit großem Erfolg auf einer weltweiten Tournee. Schwerpunkt der Ausstellungstour sind dabei einige jener Länder, die von massiven städtischen Schrumpfungsprozessen betroffen sind. Das Projekt "Schrumpfende Städte" will damit den internationalen Erfahrungsaustausch über ein urbanes Phänomen vorantreiben, das in den letzten Jahrzehnten zu einer der weltweit wichtigsten Fragestellungen der Stadtentwicklung geworden ist. Deutschland, Frankfurt/Main: Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt (DAM), 16. November 2007 bis 20. Januar 2008. Deutschland, Dortmund: Museum am Ostwall / Duisburg: Liebfrauenkirche, Februar bis April 2008. Russische Förderation, St. Petersburg: Pro Arte Institute in Kooperation mit State Museum of History St. Petersburg, März/April 2008. Mehr unter: Baumgeschichten Die Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum ruft Mädchen und Jungen von 8 bis 15 Jahren zu einem Schreibwettbewerb auf. In den Arbeiten soll ein Baum die "Hauptrolle" spielen. Ob Erzählung, Märchen, Tagebuch, Gedichte, Berichte … auf alle eure Baumgeschichten freuen sich die Veranstalter. Eingesendet werden können Manuskripte bis 5000 Zeichen (mit Leerzeichen), entweder ein Text oder bis zu drei Gedichten. Auch handgeschriebene Einsendungen werden berücksichtigt. Der Hauptpreis ist mit 200 Euro dotiert, der zweite mit 100 Euro und der dritte Preis mit 50 Euro. Außerdem gibt es einen Sachpreis als Publikumspreis. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2007 Deutsches Gartenbaumuseum Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Stichwort Baumgeschichten Cyriaksburg Gothaer Straße 50 99094 Erfurt Ansprechpartnerin ist Annette Kummer Tel.: 03 61/ 223 99-15 Email: kummer@gartenbaumuseum.deLehren lernen im Grünen (IdgS) Biotope als lebendes Unterrichtsmaterial – DBU fördert Schulgartenlabor der Uni Vechta Die ersten grünen Blätter zeigen sich schon im Schulgartenlabor der Hochschule Vechta: links die Obstwiese mit einer Süßkirsche, rechts entsteht eine Wallhecke. Lehrer sitzen mit dem Buch am Pult und stehen mit der Kreide an der Tafel, so das Klischee. Dass man allein mit einem solchen Lehrstil nicht weit kommt, ist inzwischen in der Lehrerausbildung unstrittig. Ein weiterer Ansatz, Unterricht lebendiger zu gestalten, wird jetzt an der Hochschule Vechta ausprobiert. In einem „Schul-gartenlabor" lernen angehende Lehrer bald, wie man Inhalte aus Biologie und Sachkunde am Besten am lebenden Objekt vermittelt. Auf circa 2500 Quadrat-metern entstehen neben verschiedenen Beeten auch eine Streuobstwiese und eine Wallhecke. In dieser variablen „Lernwerkstatt im Grünen" sollen die Lehrer lernen, wie man Schülern vernetztes Denken beibringen kann. Ziel ist es auch, dass sie sich für eine gesicherte Zukunft einzusetzen lernen: ökologisch, ökonomisch und sozial. Gefördert wird dieses Umweltbildungsprojekt mit 120.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde wünscht sich, dass sich das Umweltverständnis so vor allem in der jungen Generation weiter verbreiten wird. „Der Garten der Uni sollte auch für Schulen ein Anreiz sein, hier nachzuziehen. Dann können Kinder und Jugendliche schon früh lernen, was es bedeutet, nachhaltig mit der Umwelt umzugehen." Das heiße nicht nur, selbst umweltschonend zu leben, sondern auch, sich in der Gesellschaft für Veränderungen einzusetzen. Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 23870): Hochschule Vechta, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, der Mathematik und des Sachunterrichts (IfD) Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Telefon: 04441 / 15- 238, Telefax: 04441 / 15-464Prof. Dr. Norbert Pütz, Telefon: 04441 / 15- 232, Telefax: 04441 / 15- 464 Dipl. Biol. Birgit Weusmann, Telefon: 04441 / 15- 245, Telefax: 04441 / 15- 464 Mehr unter: Mitsubishi startet Baumpflanzaktion in Hattersheim (IdgS) „Zeit für Neues“ heißt die langfristig angelegte Aktion der Mitsubishi Motors GmbH, in deren Verlauf Maßnahmen umgesetzt werden, die die Übernahme von Verantwortung für die Zukunft und für die nächste Generation erkennbar machen. Thomas Kursch, Geschäftsführer der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH: „Mit dem Erfolg der Marke Mitsubishi wächst auch unsere Verantwortung für die Umwelt. Es ist an der Zeit für neues Denken und neue Ideen für Nachhaltigkeit. Daher setzen wir mit einer Baumpflanz-Aktion hier am Unternehmenssitz in Hattersheim ein Zeichen, das auf ein bundesweites Echo stoßen soll.“ Der am 7. Mai 2007 gemeinsam mit dem Bürgermeister von Hattersheim am Main, Hans Franssen und Dr. Hermann J. Kurth, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) gepflanzte Kirschbaum ist der Anfang einer neuen Parkanlage. Am 12. und 13. Mai werden aus Anlass des so genannten „Kirschblütenfestes“ bei zahlreichen Mitsubishi-Autohäusern weitere Bäume gepflanzt. Mehr unter: |
